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Er wurde im Zuge der Truist Championship auf die LIV-Situation angesprochen: Rory McIlroy. | © golfsupport.nl/Joe Robbins/ism

McIlroy mit Seitenhieb in Richtung LIV

Im Zuge der Truist Championship in North Carolina hat Rory McIlroy erneut im anhaltenden Konflikt zwischen den etablierten Touren und LIV Golf Stellung bezogen – und dabei einen Seitenhieb verteilt. Während die von Saudi-Arabiens Staatsfonds finanzierte Liga vor einer ungewissen Zukunft steht, machte der Masters-Champion deutlich, wo für ihn der sportliche Anspruch verortet ist.

 

Nach einer starken 67er Runde und dem Sprung in die Spitzengruppe wurde McIlroy auf mögliche Rückkehr-Szenarien für LIV-Spieler angesprochen. Seine Antwort fiel offen und durchaus provokant aus: „Wenn du der wettbewerbsfähigste Golfer sein willst, dann ist das hier der richtige Ort. Und wenn du hier nicht spielen willst, sagt das etwas über dich aus.“

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Hintergrund dieser Aussagen ist die jüngste Entwicklung rund um LIV Golf: Der saudi-arabische Public Investment Fund (PIF) will sein milliardenschweres Engagement Ende 2026 beenden. Die Liga ist somit gezwungen, neue Investoren zu finden, was sich jedoch als schwierig erweisen dürfte. McIlroy kommentierte die finanzielle Lage mit einem weiteren Seitenhieb: „Wenn einer der reichsten Staatsfonds der Welt denkt, dass es zu teuer wird, sagt das auch etwas aus.“

 

Gleichzeitig zeigte sich der Nordire grundsätzlich offen für eine Rückkehr von LIV-Profis auf die PGA Tour oder die DP World Tour. Voraussetzung sei jedoch der Wille der Spieler selbst: „Die Frage ist doch, ob sie überhaupt zurückkommen wollen.” Tour-Boss Brian Rolapp hatte zuletzt betont, dass alles, was die PGA Tour und die DP World Tour stärkt, willkommen ist. McIlroy schloss sich dieser Sichtweise an und sprach von „gutem Business”.

Selbstkritik und klare Haltung

Interessant: McIlroy räumte ein, in der Vergangenheit möglicherweise zu hart über die zu LIV gewechselten Spieler geurteilt zu haben. „Ich war wahrscheinlich zu wertend, weil ich die Dinge nur aus meiner Perspektive gesehen habe.“

Dennoch bleibt seine grundsätzliche Haltung klar. Für ihn ist und bleibt die PGA Tour das sportliche Nonplusultra im Profigolf. Alternativen wie die DP World Tour sieht er zwar positiv, gerade als seine „Heimat-Tour“, doch am Ende gehe es um den höchsten Wettbewerb.

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