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Bälle im Bunker | © golfsupport.nl/Jos Linckens

Markieren und reinigen im Bunker?

Die Situation:

Petra Putzdenball schlägt ihren Abschlag in den Bunker. Ihre Mitspielerin Grete Genausokrumm schlägt ihren Ball in den gleichen Bunker, aber drei Schritte neben den Ball von Petra. Grete ist so auf ihren Ball fixiert, als sie in den Bunker geht, dass sie gar nicht auf Petras Ball achtet, der auch mit Sand paniert wie ein Schnitzel etwas unscheinbar aussieht. Schon tritt sie aus Versehen dagegen und der Ball wird ein Stück bewegt, und dort, wo er lag, ist nun ein Fußabdruck.

Petra schaut sich das an, grinst sogar ein bisschen dazu und sagt: „Macht nix, die Stelle harke ich wieder glatt und lege den Ball zurück.“ Dann nimmt sie ihren Ball auf, ohne ihn zu markieren, reinigt ihn und steckt ihn in die Hosentasche.

Grete staunt und meint vorsichtig: „Also ich weiß nicht, das tut mir ja leid mit Deinem Ball, aber hättest Du ihn nicht markieren müssen? Und reinigen geht doch gar nicht!“

Geht, geht nicht?

 

Die Lösung:

Der Ball liegt nicht an der Stelle, an die er wieder zurückgelegt und gespielt werden muss, deshalb ist ein Markieren der Lage nicht verlangt.

Außerdem darf ein Ball, der nach einer Regel zurückzulegen ist, immer gereinigt werden. Besser hätte es für Petra hier nicht laufen können. Und Grete kommt auch straflos davon.

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