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Helen Briem beim Schwung
Auf Kurs LPGA Tour: Helen Briem | © Tristan Jones/LET

Briem bleibt auf Kurs LPGA Tour

Helen Briem hat auch in der zweiten Runde der Final Qualifying Stage des LPGA Q-Series ihre starke Form eindrucksvoll bestätigt und sich an die Spitze des Feldes gesetzt. Trotz schwieriger Bedingungen mit Nässe, Kälte und zeitweise überfluteten Fairways spielte die 20-jährige aus dem National Team Germany eine 2-unter-69 auf dem Falls Course von Magnolia Grove. Damit behauptete sie ihre Führungsposition und geht mit insgesamt 9 unter Par in den dritten Turniertag.

 

Briem erwischte einen nahezu perfekten Start: Drei Birdies auf den Löchern 13, 15 und 16 brachten sie schnell auf Kurs. Auch ein Bogey auf der 17 konnte sie nicht aus dem Rhythmus bringen, denn sie konterte umgehend mit einem Birdie auf der 18. 

 

Ihr Spiel zeichnete sich erneut durch präzise Annäherungen und starke Putts aus. Ein langer Birdie-Versuch auf dem Par 3 der zweiten Bahn unterstrich ihre Stabilität. Am Ende der Runde wanderte dann noch ein Doppelbogey auf die Karte, doch das Zwischenfazit nach zwei von fünf Runden fällt dennoch positiv aus.

Briem: „Schwieriger als gestern…“

„Es war deutlich schwieriger als gestern, besonders auf den letzten neun Löchern, weil es wirklich nass war“, erklärte Briem, die in dieser Saison Neunte im LET Order of Merit wurde. „Manchmal musste man bis zu zehn Meter zur Seite auf dem Fairway ausweichen, weil dort temporäres Wasser stand. Das war schon schwierig, weil man einige Schläge aus wirklich nassen Bereichen spielen musste. Aber ich meine, es ist für alle gleich, und ich denke, ich habe das ganz gut gemacht.“

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„Es war noch etwas mehr drin“, sagte Briem, „das Doppelbogey am letzten Loch war etwas unnötig. Insgesamt bin ich aber zufrieden mit zwei unter Par heute.“

 

Mit einem Schlag Vorsprung vor Ana Belac und Dongeun Lee geht Briem nun in die entscheidenden Runden. Die Top 65 erreichen das Finale am Dienstag, und die Top 25 nach fünf gespielten Runden sichern sich eine LPGA Tourkarte für 2026. 

 

Ebenfalls aussichtsreich vertreten sind Isi Gabsa (-3, T18), die mit einer 67 glänzen konnte und Polly Mack (T24, -2), die am Samstag auf 73 Schläge kam. Einen großen Satz machte auch Jordan Fischer. Die gebürtige Hallenserin, die ihre vergangenen Golfjahre am US-College verbrachte und erst kürzlich ins Profilager wechselte, kam auf 67 Schläge und kletterte auf den 66. Rang. Sophie Hausmann belegt nach 77 und 75 Schlägen Position 110. 

 

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