Leading präsentiert Road-Map, Vergleichs-Tools und plant Summit
„Wir wollen wachsen – qualitativ und quantitativ“, sagt Bernhard May. Der Präsident der Leading Golf Clubs of Germany zieht eine positive Bilanz des Jahres 2025 und blickt bereits auf die anstehende Saison voraus. Was ist neu? Mit dem Golf-Resort Sonnenalp-Oberallgäu und dem GC Hetzenhof ist die Leading-Familie zwar auf runde 40 Clubs gewachsen, mit dem St. Eurach Land- & Golfclub scheidet allerdings zum Jahreswechsel wieder ein Mitglied aus. May: „Ich bin aber zuversichtlich, dass wir in 2026 wieder zwei oder drei Clubs gewinnen.“
Ebenfalls neu: In 2026 soll erstmals ein so genannter Qualitäts-Summit im Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski in München stattfinden (25. Februar). Dabei treffen sich Verantwortliche der Leading-Clubs zum Erfahrungs- und Ideenaustausch mit Holger Schroth, General Manager des Vier Jahreszeiten in München. Im Vordergrund stehe dabei, Tools herauszuarbeiten, wie man die Gastgeber-Kultur schärfen und stärken kann. Ohnehin sei Best-Practice-Sharing ein maßgebliches Merkmal der Leading-Familie.
Der Qualitäts-Summit in München läutet die Saison 2026 ein, in der einige Leading-Clubs wieder Gastgeber hochkarätiger Golfturniere im Profi- und Spitzenamateurbereich sein werden: So findet Anfang Juli wieder die BMW International Open im GC München Eichenried statt (2. bis 5. Juli). Eine Woche später steigt im Wittelsbacher GC die German Challenge powered by VcG (9. bis 12. Juli), ehe der GC München Riedhof am ersten Wochenende im August zum dritten Mal in Serie Schauplatz des Final Four sein wird (1./2. August), Showdown und Höhepunkt der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf. Im GC Würzburg steigt vom 17. bis 19. August zudem die PGA Seniors Championship.
Ebenfalls neu: der interne Betriebsvergleich. „Damit schaffen wir ein Instrument, das die Leading-Gemeinschaft in ihrer gesamten Breite stärkt“, erklärt Herbert Dürkop, Vorstandsmitglied der Leading Golf Clubs of Germany. Diese Benchmark unterstütze die Clubs dabei, ihre Qualität sichtbar zu machen, Trends zu erkennen und einen klaren Schritt voraus zu bleiben. Konkret würden beispielsweise die Greenfee-Einnahmen ins Verhältnis zu den Gesamteinnahmen gesetzt. Ebenso liefere die Kennzahl ‚Mitglieder je Loch‘ eine präzisere Aussage über die tatsächliche Platzauslastung. Auch die wirtschaftliche Nachhaltigkeit werde vergleichbar oder der Greenkeeping-Aufwand pro Hektar analysiert.








