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Trotz der schwierigen Bedingungen in der ersten Runde der Womens NSW Open unter Par: Alexandra Försterling. | © Tristan Jones/ LET

Land unter in Down Under: Försterling mit „gefühlter 59“

Land unter in New South Wales: Bei der Ford Womens NSW Open konnte die erste Runde am Donnerstag nicht regulär beendet werden. Aufgrund anhaltender und teils heftiger Regenfälle musste das Spiel um 12:55 Uhr Ortszeit auf dem Platz des Wollongong Golf Clubs unterbrochen werden. Später wurde es für den gesamten Tag abgesagt.

 

Im Tagesverlauf zog eine weitere Regenfront auf, sodass eine Fortsetzung unmöglich war. Die Auftaktrunde des Turniers, das gemeinsam mit der WPGA Tour of Australasia sanktioniert ist, soll nun am Freitag ab 8:00 Uhr Ortszeit fortgesetzt werden.

Försterling kämpft sich zurück

Vor allem Alexandra Försterling trotzte den widrigen Bedingungen. Die vierfache Siegerin auf der Ladies European Tour teilt sich mit der Dänin Sofie Kibsgaard Nielsen die Führung im Clubhaus. Beide kamen mit 69 Schlägen (-2) ins Ziel – ein bemerkenswertes Resultat angesichts überfluteter Fairways und klatschnasser Grüns.

 

Försterling benötigte für die ersten neun Löcher noch 37 Schläge (+2), drehte dann aber auf: Vier Birdies in fünf Löchern nach dem Turn brachten sie unter Par.

 

„Das war wahrscheinlich eine der brutalsten Runden, die ich je gespielt habe”, sagte die 26-Jährige. „Es war verrückt. Es fühlt sich an wie eine 59 oder so. Es fühlt sich wahnsinnig an. Ich war selbst überrascht, dass es zwei unter Par waren – ich habe ehrlich gesagt nicht wirklich mitgezählt.“

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Eagle trotz Gegenwind

Auch Kibsgaard Nielsen hatte mit den Elementen zu kämpfen, setzte mit einem Eagle an Bahn 13 aber ein Highlight. „Ich hatte vom ersten Abschlag an ein paar Probleme, es waren harte Bedingungen“, erklärte die Dänin. „Ich habe versucht, die Mitte der Grüns zu treffen und solide Schläge zu machen. Gegen den Wind habe ich gut 20 Prozent mehr Länge genommen – das ist eine Menge. Und alles ist so nass.“

 

Noch nicht im Clubhaus ist die Engländerin Charlotte Heath. Die Rookie-Spielerin liegt nach 15 Löchern bei drei unter Par und könnte nach der Fortsetzung am Freitag die alleinige Führung übernehmen, sofern der Regen in Australien ihr keinen Strich durch die Rechnung macht.

 

Neben Försterling stand von den deutschen Starterinnen nur Patricia-Isabel Schmidt auf dem Platz. Nach einem Par auf Loch neun, ihrem ersten Loch, wurde sie jedoch bereits zurück ins Clubhaus gerufen. Leonie Harm hatte eine Startzeit am Nachmittag und durfte im Trockenen bleiben. 

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