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Ein starker Auftritt in Torrey Pines. Stephan Jäger erreicht bei der Farmers Insurance Open einen Platz unter den Top Fünf. | © 2026 Getty Images

Jäger glänzt bei Roses Rekordshow

Top-Ergebnisse zu Beginn einer neuen Saison sind für das Selbstvertrauen goldwert. Genau ein solches feierte Stephan Jäger bei seinem zweiten Turnier in diesem Jahr. Nach einem verpassten Cut beim The American Express ging es für ihn weiter zur Farmers Insurance Open nach San Diego in Kalifornien. Und dort spielte der PGA-Tour-Champion aus München gleich vorne mit. Mit einer hervorragenden 65 auf dem North Course hatte er den Ton für die Woche gesetzt, auch wenn er dieses Niveau mit einer 75 auf dem South Course in Torrey Pines am zweiten Tag nicht ganz halten konnte. Doch das Wochenende hielt auf dem Major-Schauplatz deutlich mehr Birdies bereit. Eine 65 am Samstag (die beste Runde des Tages) und eine 68 im Finale bescherten ihm ein Top-Fünf-Ergebnis.

 

Mit einem Birdie zum Abschluss einer mehr als gelungenen Woche verbesserte sich Jäger auf den geteilten fünften Rang bei -15 und sicherte sich die ersten Punkte für die Saisonwertung. Zudem erhielt er ein Preisgeld in Höhe von 370.800 US-Dollar. Die nächste Gelegenheit, an diese starke Vorstellung anzuknüpfen, bietet sich dem Spieler des Elite Team Germany bereits diese Woche, wenn es zur Waste Management Phoenix Open nach Scottsdale geht.

 

Für Matti Schmid, den zweiten Deutschen, der es ins Wochenende der Farmers Insurance Open schaffte, war es eine Woche der Höhen und Tiefen: Nach Runden von 73, 67, 70 und 74 Schlägen kam der gebürtige Regensburger auf dem geteilten 56. Rang ins Ziel.

 

Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller hatten den Cut verpasst.

Rose in eigener Liga

Justin Rose feierte bei der Farmers Insurance Open einen überragenden Start-Ziel-Sieg und stellte dabei einen neuen Turnierrekord auf. Mit insgesamt 23 Schlägen unter Par (265) unterbot der 45-jährige Engländer die bisherige Bestmarke von Tiger Woods aus dem Jahr 1999 um einen Schlag und gewann mit sieben Schlägen Vorsprung. Damit sicherte sich Rose seinen 13. Titel auf der PGA Tour, seinen zweiten in Torrey Pines. Er war zugleich der erste Spieler seit 1955, der das Turnier von Anfang bis Ende anführte. Grundlage seines Erfolgs war eine konstante Spitzenleistung über alle vier Runden: Er begann mit einer 62 auf dem North Course und schloss mit einer 70 auf dem anspruchsvollen South Course ab.

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Der Triumph unterstreicht Roses anhaltende Weltklasse: Er verbesserte sich auf Rang drei der Weltrangliste und spielt trotz seines Alters vielleicht das beste Golf seiner Karriere. Während die Konkurrenz früh chancenlos war, ging es hinter Rose nur noch um Platz zwei, den sich Si Woo Kim, Ryo Hisatsune und Pierceson Coody teilten. Für Rose selbst ist der Sieg ein weiterer Beweis dafür, dass er auf höchstem Niveau konkurrenzfähig bleibt, und er bestätigt damit auch seine Entscheidung, der PGA Tour treu zu bleiben. Vor einigen Jahren war ein Wechsel zur LIV Golf League im Raum gestanden. „Der Tank ist noch nicht leer”, sagte Rose – und Torrey Pines lieferte dafür eindrucksvoll den Beweis.

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