Jäger führt in Kentucky
Vier deutsche Spieler sind bei der Isco Championship im Hurstbourne Country Club am Start, alle vier bleiben in Durchgang eins unter Par. Das parallel zur Genesis Scottish Open stattfindende Side-Event wird ebenso sowohl von der PGA als auch von der DP World Tour ausgetragen und unterstützt. Stephan Jäger braucht noch Top-Ergebnisse, um eine gute Kategorie für die nächste Saison in Nordamerika zu halten – und genau dafür stellte er in Louisville die Weichen. Mit einer 63 (-7) gehörte er zum Auftakt am Donnerstag zu den besten und teilt nach Tag eins die Führung mit den drei US-Golfern Steven Fisk, Lucas Glover und Troy Merritt.
In Abwesenheit der großen Namen, die sich zeitgleich in Schottland für die Open Championship warm schießen, dürfen in Louisville (Kentucky) drei weitere deutsche Spieler um den Sieg spielen. Thomas Rosenmüller, in der Vorwoche noch bester Deutscher bei der BMW International Open in München, nutzte die Gelegenheit und kam mit einer ebenso bogeyfreien 66 (-4) ins Clubhaus, die ihm T13 beschert und an den Spitzenrängen schnuppern lässt.
Jeremy Paul (68/-2) und Marcel Schneider (69/-1) stehen nach der ersten Runde im Mittelfeld und haben noch durchaus gute Chancen, es in den Cut zu schaffen. Jäger hatte zuletzt vor fünf Jahren an der Isco Championship teilgenommen, damals allerdings den Sprung ins Wochenende verpasst. Diesmal sind die Bedingungen in Kentucky nahezu optimal, denn es ist relativ windstill und die eher weicheren Grüns lassen es zu, die Fahnen direkt zu attackieren.








