Partner des DGV

Als Aufsteiger rein ins Final Four: Die Männer aus dem GC Am Habsberg gewinnen den letzten Spieltag der 1. Bundesliga Süd in München und lösen das Ticket für den Riedhof. | © DGV/Eibl

Habsberg triumphiert und zieht das Riedhof-Ticket

Das gelang zuletzt dem GC Hösel in der DGL-Saison 2018: als Aufsteiger rein ins Final Four. Wahnsinn. Die Habsberger spielen nach ihrer sensationellen Leistung in München (-33) um den Deutschen Meistertitel. Vizepräsident und Sportdirektor Sven Czyperreck: „Wir sind mächtig stolz auf die Truppe.“ Auch Christian Stibor, Captain der Habsberger, freut sich: „Wir sind superhappy. Schon nach dem Samstag lagen wir weit vorne, wollten die Führung aber nicht verwalten, sondern am Sonntag nochmal ausbauen. Das ist uns geglückt. Keiner hat vor der Saison erwartet, dass wir ins Final Four gehen. Deswegen konnten wir auch ohne Druck frei aufspielen.“ Im Halbfinale am Riedhof treffen die Männer des GC Am Habsberg auf den GC Hubbelrath. „Da sehen wir uns in der Außenseiterrolle. Aber im Matchplay ist alles möglich“, so Stibor. Jetzt wird erst einmal gefeiert.

 

Das können auch die Männer des GC St. Leon-Rot. Sie belegten am fünften Spieltag in der bayerischen Landeshauptstadt Rang zwei (-26). „Wir haben unsere Chancen auf den Grüns leider nicht nutzen können, um den Ausgang des Spieltags länger offen zu gestalten. Dies werden wir in der Vorbereitung auf das Final Four bearbeiten, um uns im Riedhof dann wieder zu belohnen“, analysierte SLR-Coach Marco Müntnich. Der Münchener GC landete bei seinem Heimspieltag hinter dem Frankfurter GC (-9) auf Platz 4 (ebenfalls -9). „Wir werden ganz in Ruhe ohne Emotionen analysieren und neu aufstellen“, so Arne Dickel, Coach der Münchner Männer. „Ich freue mich jetzt schon auf die neue Saison, denn die Jugend hat mir in diesem Jahr schon sehr viel Freude bereitet. Wir werden mit dem Münchener GC unseren Weg weitergehen, die Jugend supporten und in der neuen Saison wieder Gas geben.“ Aus der 1. Bundesliga verabschiedet sich dagegen der GC Augsburg, der mit deutlichem Abstand auf die Münchner erneut das Tabellenende markierte (+34).

Bei den Frauen stehen die Final-Teilnehmer bereits seit dem 4. DGL-Spieltag fest: Die Damen des GC St. Leon-Rot sowie des Stuttgarter GC Solitude kämpfen im Final Four am 1./2. August in München mit den beiden Teams aus dem Norden (Hamburger GC und G&LC Berlin-Wannsee) um den Meistertitel. Vier gewonnene Spieltage sowie ein zweiter Platz haben die Mädels von SLR-Trainer Sebastian Buhl ins heiß umkämpfte Finale bugsiert. Am letzten Spieltag im Münchener GC konnten sich Tessa Kremser & Co. erneut an die Spitze setzen (Par). „Unser Fazit der Saison fällt insgesamt sehr positiv aus. Das Team hat sich über die gesamte Spielzeit kontinuierlich weiterentwickelt und wir konnten uns von Spieltag zu Spieltag steigern. Genau diese Entwicklung macht uns besonders stolz, denn sie zeigt, dass sich die gemeinsame Arbeit und der Einsatz aller ausgezahlt haben“, so Trainer Buhl.

 

Dem Saisonfinale in München blickt der SLR-Coach zuversichtlich entgegen: „Der Matchplay-Modus liegt uns, weil dabei nicht nur die individuelle Leistung zählt, sondern vor allem Zusammenhalt, Kampfgeist und gegenseitige Unterstützung – Eigenschaften, die unser Team in dieser Saison immer wieder ausgezeichnet haben. Wir freuen uns auf die Herausforderung.“ Auch bei den Stuttgarterinnen richtet sich der Blick nach einem zweiten Platz am fünften Spieltag im Münchener GC (+16) bereits nach vorne: „Wir waren am Donnerstag schon dort und haben eine Proberunde gespielt. Wir fühlen uns ziemlich wohl dort und freuen uns, das dritte Mal in Folge mitzuspielen. Wir werden in starker Besetzung antreten“, kündigte Trainer Heiko Burkhard bereits an.

Stark war auch die Leistung der Stuttgarter Frauen im Münchener GC, zumal zwei Spielerinnen das erste Mal in diesem Jahr in der 1. Bundesliga aufgeteet hatten. „Wir haben wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung gebracht, darauf sind wir sehr stolz. Und jetzt bereiten wir uns die kommenden eineinhalb Wochen auf das Final Four vor.“ Die Frauen des Münchener GC haben wie die Männer ihren Heimvorteil am letzten Spieltag nicht nutzen können. Sie landeten auf dem dritten Platz (+18), das Final Four findet ohne sie statt. Dennoch zieht Trainer Alexander Linner ein positives Fazit. „Wir haben nach einer verhaltenen letzten Saison einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht und uns gute Chancen erarbeitet. Auch wenn es für die vorderen Ränge öfter mal knapp nicht gereicht hat, nehmen wir viel Positives mit. Als Höhepunkt den Spieltag in Fürth, den wir sehr stark gespielt haben.“

 

Abgestiegen sind endgültig die Frauen des 1. GC Fürth. Auch in München hatten sich die Spielerinnen von Trainer Michael Heffner nur auf dem letzten Rang (+59) platzieren können. „Mein Fazit für die gesamte Saison ist natürlich nicht so erfreulich. Es ist am Ende nie schön, wenn man absteigt. Auch wenn wir als Außenseiter in die Saison gegangen waren. Aber es ist am Ende nicht das, was man sich wünscht und vorstellt.“ In Erinnerung bleibe vor allem das Hole-in-One von Laura Götz am ersten DGL-Spieltag in St. Leon-Rot und viele gute Runden. Jetzt geht’s für Michael Heffner erst einmal in den Urlaub – während sich die beiden Gruppenersten auf ihr Finale vorbereiten.

 

 

Endstand 1. Bundesliga Süd Frauen > > >

 

 

Endstand 1. Bundesliga Süd Männer > > >

Für die Darstellung dieser Inhalte von Instagram benötigen wir Ihre Einwilligung. Wenn Sie die Inhalte aktivieren, werden Ihre Daten verarbeitet und es werden Cookies zum Zwecke der Reichweitenmessung und des profilbasierten Online-Marketings auf Ihrem Endgerät gespeichert sowie von diesem gelesen. Informationen und Hinweise zur Einwilligungs-, Widerrufs- und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Instagram.
Inhalte laden
Instagram-Beiträge immer entsperren

Weiteres zum Thema

Tipps der Redaktion