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Matti Schmid, Alexandra Försterling und Esther Henseleit haben zuletzt Selbstvertrauen getankt. | © golfsupport.nl / flickr

GTG-Trio möchte starke Form bestätigen

PGA Tour: Arnold Palmer Invitational

Arnold Palmers Bay Hill Club & Lodge, Florida, 5. bis 8. März

Der Florida Swing der PGA Tour erreicht mit dem Arnold Palmer Invitational in Orlando seinen ersten Höhepunkt. Es ist das dritte Signature Event der Saison. Gespielt wird im traditionsreichen Arnold Palmers Bay Hill Club & Lodge.

 

Das Teilnehmerfeld könnte hochkarätiger kaum sein. Sämtliche Top Ten der Weltrangliste – ja, sogar alle Spieler der Top 20 – sind am Start. Angeführt wird das Klassement von Scottie Scheffler, der in Bay Hill bereits zweimal triumphierte (2022 und 2024) und bei fünf Starts noch nie schlechter als Platz 25 war. Nach zuletzt „nur” Rang zwölf beim Genesis Invitational will der Weltranglistenerste an seine beeindruckende Konstanz anknüpfen. Ebenfalls zurück im Rampenlicht sind Rory McIlroy, Champion von 2018, und Titelverteidiger Russell Henley, der als erster Spieler seit Matt Every (2014/15) seinen Titel erfolgreich verteidigen möchte.

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Für besondere Aufmerksamkeit sorgt das Comeback von Justin Thomas. Der 16-fache Tour-Sieger kehrt nach einer Bandscheiben-Operation erstmals seit dem Ryder Cup in ein reguläres Turnierumfeld zurück. Auch Sungjae Im gibt nach überstandener Handgelenksverletzung sein Saisondebüt.

 

Bay Hill selbst ist ein Signature Event würdig. Der Par-72-Kurs ist zwar weitgehend flach, verteidigt sich jedoch mit engen Fairways, dichtem Rough und zahlreichen Wasserhindernissen auf den meisten Bahnen. Er misst bis zu 6.827 Meter. Seit neun Jahren in Folge liegt der Schlagdurchschnitt über Par – ein seltener Wert in Zeiten immer niedrigerer Scores. Die ondulierten Grüns aus Bermudagras sind schnell (bis zu 13,5 auf dem Stimpmeter) und verlangen höchste Präzision im langen Spiel wie auf dem Grün.

 

Deutsche sind in Florida nicht vertreten. 

PGA Tour: Puerto Rico Open

Grand Reserve Golf Club, Puerto Rico, 5. bis 8. März

Eine Woche, die ganz ihren eigenen Reiz hat, bietet sich, während in Orlando die Weltelite beim Arnold Palmer Invitational abschlägt: Die PGA Tour gastiert bei der Puerto Rico Open in Rio Grande. Das traditionsreiche Zusatzturnier wird zum 18. Mal ausgetragen und bietet gerade zu Saisonbeginn die wertvolle Chance, wichtige FedExCup-Punkte zu sammeln.

 

Gespielt wird im Grand Reserve Golf Club (Championship Course), einem von Tom Kite entworfenen Par-72-Kurs mit stattlichen 6.863 Metern. Die Anlage zieht sich entlang der Küste und gilt als echter „Longhitter-Test”. Bereits im Vorjahr wurden die beiden Neun-Loch-Schleifen getauscht, sodass auch 2026 die Runde erneut auf der Seite mit zwei Par-5-Bahnen jenseits der 550-Meter-Marke beginnt. Wind vom Atlantik kann das Spiel zusätzlich erschweren.

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Es wird um ein Gesamtpreisgeld von vier Millionen US-Dollar gespielt. Titelverteidiger ist Karl Vilips, der sich im vergangenen Jahr durchsetzte. Als höchstplatzierter Spieler der Weltrangliste reist Michael Brennan an. Der Youngster feierte erst kürzlich seinen Premierensieg auf der Tour und möchte nun auch in Puerto Rico ein Ausrufezeichen setzen. Ebenfalls im Fokus steht Nick Dunlap, zweifacher Tour-Sieger, der erstmals im Grand Reserve abschlägt. Mit Rasmus Højgaard ist zudem europäische Ryder-Cup-Prominenz vor Ort. Eine besondere Geschichte schreibt John Daly II: Der Sohn des Major-Champions John Daly erhält eine Sponsoreneinladung und gibt sein Debüt auf der PGA Tour. 

 

Die deutschen Farben werden von Jeremy Paul und Matti Schmid aus dem Elite Team Germany hochgehalten. Paul konnte bereits im vergangenen Jahr in Puerto Rico mit dem geteilten 16. Rang überzeugen. Noch besser lief es für Schmid, der 2024 und 2025 jeweils die Top Ten erreichte. In Kombination mit seinem geteilten neunten Platz in der vergangenen Woche in Florida ist dem gebürtigen Regensburger entsprechend viel zuzutrauen. 

Ladies European Tour: Australian Womens Classic

Magenta Shores Golf & Country Club, Australien, 5. bis 8. März

Die Ladies European Tour bleibt „Down Under“: Nach dem Auftakt des Australian Swing steht mit der Australian Womens Classic im Magenta Shores Golf & Country Club das nächste Turnier auf dem Programm. 132 Spielerinnen kämpfen um ein Preisgeld von 600.000 australischen Dollar. Es ist das dritte Event der LET-Saison 2026 und das zweite von insgesamt vier Turnieren, die gemeinsam mit der WPGA Tour of Australasia ausgetragen werden.

 

Austragungsort ist einer der renommiertesten Kurse des Landes. Magenta Shores liegt nördlich von Sydney, wurde von Ross Watson entworfen und besticht durch seine spektakuläre Lage zwischen Pazifik, See und dem Wyrrabalong-Nationalpark. Der anspruchsvolle Links-Kurs war bereits 2024 Gastgeber der Ford Womens NSW Open und verlangt mit Wind und ondulierten Grüns ein präzises Spiel.

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In seiner siebten Auflage kann das Turnier auf namhafte Siegerinnen zurückblicken, darunter Céline Boutier, Marianne Skarpnord, Meghan MacLaren und Manon De Roey. Die Titelverteidigerin De Roey fehlt diesmal, doch MacLaren ist erneut am Start. Zudem reist die Französin Agathe Laisne mit frischem Selbstvertrauen nach ihrem Sieg in der Vorwoche an.

 

Auch zahlreiche Siegerinnen der vergangenen Saison schlagen in New South Wales ab, angeführt von Casandra Alexander, der Weltranglistenbesten im Feld. Zu den aussichtsreichen Kandidatinnen zählen außerdem Anna Huang, Sara Kouskova, Darcey Harry, Cara Gainer und Alice Hewson. Aus australischer Sicht ruhen die Hoffnungen unter anderem auf Kirsten Rudgeley, Kelsey Bennett oder Maddison Hinson-Tolchard, die vor heimischem Publikum ihren ersten LET-Titel anpeilen. 

 

Mit Laura Fünfstück, Leonie Harm, Patricia-Isabel Schmidt und Alexandra Försterling sind gleich vier deutsche Spielerinnen am Start. Fünfstück stößt zum Trio hinzu, welches bereits in der Vorwoche in New South Wales australische Luft schnupperte. Richtig Selbstvertrauen tankte dort Försterling, die den geteilten fünften Platz erreichte und damit ihre starke Form nach der Winterpause andeutete. Harm wiederum hatte vor zwei Jahren im Magenta Shores Golf & Country Club mit einem geteilten achten Rang überzeugt.

LPGA Tour: Blue Bay LPGA

Jian Lake Blue Bay Golf Course, China, 5. bis 8. März

Die LPGA Tour setzt ihren asiatischen Saisonabschnitt fort und reist in dieser Woche zur Blue Bay LPGA nach China. Es wird auf Hainan Island auf dem anspruchsvollen Jian Lake Blue Bay Golf Course gespielt. Das Turnier ist das dritte Event des winterlichen „Asia Swings” und zugleich die vierte Station der noch jungen Saison 2026.

 

Insgesamt 108 Spielerinnen gehen über vier Runden an den Start und kämpfen um ein Preisgeld von 2,6 Millionen US-Dollar. Auch wenn nicht alle Topstars der Weltrangliste vertreten sind, kann sich das Teilnehmerfeld sehen lassen: Elf Spielerinnen aus den Top 50 der Rolex Womens World Golf Rankings sind am Abschlag.

Keine Mehrfachsiegerin

Titelverteidigerin ist Rio Takeda. Die Japanerin dominierte im Vorjahr eindrucksvoll und sicherte sich mit sechs Schlägen Vorsprung auf Minjee Lee ihren zweiten LPGA-Titel. Interessant: Seit der Premiere des Turniers konnte noch keine Spielerin ihren Titel erfolgreich verteidigen oder mehrfach in Blue Bay triumphieren – eine Serie, die Takeda nun durchbrechen möchte.

 

Zu den prominentesten Namen im Teilnehmerfeld zählen A Lim Kim, Ayaka Furue, Hye-Jin Choi, Auston Kim und Lindy Duncan. Aus chinesischer Sicht richtet sich der Fokus vor allem auf die Lokalmatadorin Ruoning Yin, die vor heimischem Publikum einen starken Auftritt hinlegen möchte. Der Jian Lake Blue Bay Golf Course auf Hainan Island ist eine anspruchsvolle Küstenanlage mit strategisch platzierten Hindernissen und windanfälligen Bahnen.

 

Erstmals in dieser LPGA-Saison sind mit Esther Henseleit, Aline Krauter, Isi Gabsa und Polly Mack gleich vier deutsche Spielerinnen dabei. Henseleit war bereits bei den ersten beiden Asien-Stationen am Start und feierte in der vergangenen Woche in Singapur ihr erstes Top-Ten-Ergebnis. Krauter, Gabsa und Mack geben ihr Saisondebüt, da bislang nur Events mit limitierten Feldern stattfanden, bei denen sie noch leer ausgingen.

DP World Tour: Joburg Open

Houghton GC, Südafrika, 5. bis 8. März

Finale in der „Rainbow Nation“: Mit der Joburg Open endet diese Woche der International Swing der DP World Tour. Gespielt wird im Houghton Golf Club in Johannesburg. Titelverteidiger ist Calum Hill. Der Schotte sicherte sich vor zwölf Monaten seinen zweiten Sieg auf der DP World Tour auf spektakuläre Weise. Mit einer 62 (-8) in der Schlussrunde machte er acht Schläge Rückstand wett und rettete sich in ein Play-off gegen die Lokalmatadore Shaun Norris und Jacques Kruyswijk. Dort behielt Hill die Nerven und triumphierte mit einem Par am zweiten Extra-Loch. 

 

Für eine besondere historische Note sorgt Casey Jarvis. Der Südafrikaner gewann zuletzt sowohl die Magical Kenya Open als auch die Investec South African Open Championship. Ein dritter Triumph in Folge würde ihn in eine exklusive Reihe mit Sir Nick Faldo und Seve Ballesteros stellen. Sie sind die bislang einzigen Spieler mit drei aufeinanderfolgenden Siegen auf der DP World Tour.

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Das im Jahr 2007 gegründete Turnier wird in diesem Jahr zum 18. Mal ausgetragen. Neben Jarvis und Hill zählen auch der Spitzenreiter des Race to Dubai, Patrick Reed, sowie zahlreiche frühere Champions wie Andy Sullivan, Thriston Lawrence oder George Coetzee zum Teilnehmerfeld. Zudem wollen aufstrebende Talente wie Ángel Ayora oder Martin Couvra ihre starke Entwicklung untermauern.

 

Als siebtes und letztes Event des International Swing bietet die Joburg Open eine letzte Chance, sich über die Sonderwertung einen Startplatz für die Genesis Scottish Open zu sichern. Der bestplatzierte Spieler der Swing-Rangliste, der sich noch nicht qualifiziert hat, erhält das begehrte Ticket. Aktuell liegt Hennie du Plessis in aussichtsreicher Position.

 

Mit Marcel Siem, Nick Bachem. Allen John und Marcel Schneider sind vier deutsche Golfer am Start. Vor allem für Schneider, Spieler des Elite Team Germany, geht es darum, die Negativserie von vier verpassten Cuts in Folge zu beenden. Auch Siem und Bachem suchen seit einigen Wochen ihre Form. John wiederum qualifizierte sich auf spektakuläre Weise über den Pre-Qualifier.

Weitere Turniere mit deutscher Beteiligung:

PGA Tour Champions: James Hardie Pro Football Hall of Fame Invitational

The Old Course at Broken Sound Club, Florida, 6. bis 8. März

 

Alex Cejka

 

Epson Tour: Atlantic Beach Classic

Atlantic Beach Country Club, Florida, 5. bis 7. März

 

Sophie Hausmann, Christin Eisenbeiß und Jordan Fischer

 

LIV Golf: Hong Kong

Hong Kong Golf Club, Hong Kong, 5. bis 8. März

 

Martin Kaymer

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