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Der 16-jährige Nachwuchsgolfer Emanuele Galeppini wurde als erstes Opfer der Feuer-Katastrophe von Crans-Montana identifiziert. | © Instagram.com

Golf-Talent stirbt in den Flammen von Crans-Montana

Sie wollten ausgelassen feiern und auf das neue Jahr anstoßen. Jetzt sind mindestens 40 Menschen tot. Dazu gibt es nach dem Flammeninferno in der bei Touristen beliebten Bar „Le Constellation“ im Schweizer Skiort Crans-Montana Dutzende Schwerverletzte. Da sich die Identifizierung der Leichen nach wie vor schwierig gestaltet, müssen zahlreiche Familien vor allem junger Menschen weiter bangen. Zumindest in einem Fall scheint aber nun Gewissheit zu herrschen, denn: Unter den Opfern ist der italienische Junioren-Nationalspieler Emanuele Galeppini.

 

„Der italienische Golfverband trauert um Emanuele Galeppini, einen jungen Sportler, der Leidenschaft und authentische Werte mit sich trug. In dieser Zeit großer Trauer sind wir in Gedanken bei seiner Familie und allen, die ihn liebten. Emanuele, du wirst für immer in unseren Herzen bleiben.“ Mit diesen traurigen Worten verabschiedet sich die Federazione Italiana Golf von ihrem Athleten, der auf tragische Weise beim Unglück in der Silversternacht ums Leben kam.

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Galeppini ist das erste identifizierte Opfer der Tragödie von Crans-Montana. Der 16-jährige Golfer wurde in Genua geboren und lebte seit einigen Jahren mit seiner Familie in Dubai, wo er auf die Swiss International School ging. Seine Trainingsbasis in Italien war der Golf Club Rapallo. Vor zwei Jahren hatte er noch ein Bild gepostet, das ihn mit Luke Donald, Rory McIlroy und Fußball-Star Dwight Yorke zeigt. 2025 hatte der italienische Nachwuchsgolfer noch die Omega Dubai Creek Amateur Open gewonnen. Angehörige, Freunde und die internationale Golfszene trauern um den jungen Sportler, der bei internationalen Turnieren auf sich aufmerksam gemacht hatte.

 

Die Brandursache ist nach wie vor ‌unklar. Die Schweizer Behörden gehen jedoch von einem Unfall und nicht von einer absichtlichen Brandstiftung aus. Medienberichte und in sozialen Medien verbreitete Aufnahmen deuten darauf hin, dass Lärmschutzmaterial an der Decke im Keller der Bar Feuer gefangen haben könnte, als feiernde ‍Menschen mit auf Champagnerflaschen gesteckten Wunderkerzen hantierten.

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