Training
Fünf Tipps fürs Winter-Workout auf der Driving Range
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Deutschland friert. Klar, es ist Winter. Zu Beginn des Jahres 2026 bedeckt starker Frost die Golfanlagen von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen mit einer eisigen Schicht. Wer es dennoch nicht lassen kann und für eine erfolgreiche Saison Bälle klopfen möchte, für den haben wir im Folgenden fünf Tipps für das richtige Winter-Training auf der Driving Range.
- Für das Wintertraining auf der Driving Range ist das Zwiebelprinzip mit Funktionsunterwäsche (Baselayer), Midlayer (Longsleeve/Pullover) und einer wind-/wasserabweisenden Außenschicht (Weste/Jacke) ideal, um die Beweglichkeit zu bewahren und sich anpassungsfähig zu bleiben, ergänzt durch Mütze, Handschuhe, Schlauchschal (Snood) und Thermohosen. Wichtig ist auch, die Kleidung nicht zu dick zu wählen, um den Schwung nicht einzuschränken, und auf angemessene Golf-Etikette zu achten. Das Zwiebelprinzip ermöglicht es, Schichten abzulegen, wenn die Sonne scheint und es wärmer wird. Wichtig: Wasserdichte und isolierte Schuhe (imprägniert) tragen.
- Trotz der wärmenden Kleidung ist es vor allem im Winter wichtig, sich ausreichend warm zu machen. Kalte Muskeln neigen viel eher zu Verletzungen und wer möchte sich schon beim Golfen im Winter etwas zerren. Vor dem ersten Schlag ein paar sinnvolle Dehnübungen machen, um die Muskulatur zu lockern und Verletzungen zu vermeiden. Welche Muskelgruppen beansprucht werden, das kann sehr individuell sein. Danach erste Bälle mit lockerem Schwung schlagen, um die Bewegungen zu koordinieren. Ein warmer Körper reduziert das Verletzungsrisiko und steigert die Spielleistung und den Spielspaß. 15 Minuten Aufwärmprogramm sollten es schon sein.
- Braucht es alle 14 Schläger beim Wintertraining auf der Range? Nein! Vor Abfahrt eine Auswahl der mitzuführenden Schläger treffen. Sieben sollten ausreichend sein (nur Eisen und Wedges oder Hölzer und Wedges). Die Kombination hängt davon ab, in welchem Bereich die Vorsaison uns Schwachstellen aufgezeigt hat. Wintertees nicht vergessen, die sich besser in gefrorenen Boden stecken lassen, wenn es auch ohne Mattenabschläge geht. Extra-Tuch einpacken, um Schlägerkopf nach jedem Schlag zu trocknen. Bei kalten Temperaturen verhält sich der Golfball anders als im Sommer. Er verliert an Elastizität, was zu kürzeren Flugdistanzen führen kann. Bälle eventuell vorher in der Hosentasche oder im Bag wärmen, um Flug- und Rolleigenschaften zu verbessern.
- Bewegung an der frischen Luft ist auch und vor allem im Winter gesund und sehr vorteilhaft für das Immunsystem. Okay: Eisige Temperaturen können den Spaßfaktor durchaus etwas bremsen. Vor allem dann, wenn Freunde und Kollegen Fotos vom Golf-Trip im sonnigen Süden senden. Tipp: Wärmen von innen. Eine Thermoskanne mit wärmendem Tee ist der ideale Begleiter beim Wintertraining auf der Driving Range und die Vorfreude auf den Glühwein oder das heiße Bad danach haben die Kumpels im Süden ja wiederum nicht. Und es ist deutlich weniger los auf der Range im Winter. Da gibt es kein großes Suchen nach der freien Box der Wahl.
- Für ein effektives Wintertraining auf der Driving Range ist es ratsam, die Schläge und Ziele zu variieren und nicht nur volle Schwünge zu machen. Nach vier bis fünf Schlägen gerne Pausen einbauen (Tee?), sich auf Rhythmus & Ballkontakt statt nur Länge zu konzentrieren. Hilfsmittel wie Zielstöcke (Sticks) nutzen, um Ausrichtung und Routine zu automatisieren. Einen Platz nach Wahl simulieren, indem man die Schlägerwahl variiert und Problemschläge übt. Volle Konzentration auf Ballkontakt und Rhythmus statt Länge. Fokus ganz klar auf die Qualität der Schläge – dann kann im Frühjahr, wenn es wieder wärmer wird, eigentlich nicht viel passieren.








