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Freddy Schott - in fünf Jahren vom Pro-Golf-Tour- zum DP-World-Tour-Champion. | © Getty Images/Luke Walker

Fünf Jahre Freddy

Nach dem Tour-Triumph von Freddy Schott meldet sich Kumpel Marcel Siem auf Insta zu Wort: „So stolz auf dich, Freddy. Was du in so jungen Jahren schon erreicht hast, ist wirklich beeindruckend“, postet der Routinier. Wie sich Bahrain-Champion-Schott tatsächlich in nur fünf Jahren vom Pro-Golf-Tour- zum DP-World-Tour-Sieger gemausert hat, zeigen wir in folgendem Zeitstrahl.

 

Der Düsseldorfer Schott holt 2019 in Frankreich als „Golf Team Germany“-Spieler Silber bei der Team-EM mit den deutschen Jungen. Ein Jahr später sammelt er als Caddie bei seinem Mentor Marcel Siem erste Tour-Erfahrungen. Und dann?

 

  • 2021 wird Schott Profi, spielt auf der Sunshine und der Pro Golf Tour, auf der er im September die FaberExposize Gelpenberg Open in den Niederlanden gewinnt. Kurios: Am Tag der letzten Runde versagt bei Schott der Wecker, weswegen er deutlich weniger Vorbereitungszeit hat als sonst. „Ich habe dadurch die ersten Löcher ein wenig verschlafen“, so Schott, der Bogeys an 2, 5 und 7 kassiert, am Ende aber mit gesamt -10 (65, 69 und 69) doch gewinnt.
  • 2022 dann der Durchbruch auf der Challenge Tour (jetzt HotelPlanner Tour). Schott siegt in Dänemark, auch weil sein Caddie immer an ihn glaubt und die Erfolge sogar prophezeit. „Es ist unwirklich, ich bin immer noch sprachlos und weiß nicht, was ich sagen soll. Ich bin einfach so erleichtert, dass es jetzt endlich passiert ist“, so Schott, der sich in der Gesamtwertung nach ganz oben arbeitet und am Ende der Saison als Top-Ten-Challenge-Tour-Spieler in Liga eins aufsteigt.
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  • 2023 dann Schotts erstes volles Jahr auf der DP World Tour. Wieder ist es Dänemark, wo er als T10 sein bestes Ergebnis einfährt, die Karte über die Rangliste aber nicht halten kann. Also rein in die Q-School-Final-Stage, die er in Spanien mit dem starken Gesamtscore von -27 nach sechs Runden für sich entscheidet und in Liga eins bleibt.
  • 2024 und 2025 spielt Schott insgesamt 50 Events auf der großen Tour, etabliert sich, steht etwas im Schatten der PGA-Tour-Pros Jäger und Schmid sowie der DPWT-Sieger Siem (gewinnt 2024 in Italien) und von Dellingshausen (gewinnt 2025 in Österreich); der ganz große Coup bleibt zunächst aus. Durch ein starkes Ergebnis beim letzten Turnier in Indien sichert er sich das Ticket für 2026. Wichtig.
  • 2026 ist es dann soweit: Schott gewinnt nach einem dramatischen Stechen in Bahrain. Der Sieg katapultiert ihn in die Top Ten der aktuellen Race-to-Dubai-Wertung. In der offiziellen Weltrangliste verbessert er sich von Rang 436 auf einen Platz unter den Top 200. Schott: „Der entscheidende Unterschied liegt für mich etwas weiter zurück. Letztes Jahr in Indien habe ich mir meine volle Karte gesichert. Da hatte ich erstmals das Gefühl: Jetzt gehöre ich dazu. Diese Einstellung hat in den letzten Wochen viel verändert.“

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