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Phil Mickelson gehört zu den Geheimfavoriten beim 89. Masters
Phil Mickelson gehört zu den Geheimfavoriten beim 89. Masters | © golfsupport.nl/Ben Hsu/ism

Fünf Geheimtipps für das Green Jacket

Wer am kommenden Sonntag in das Grüne Jackett schlüpfen möchte, braucht die volle Palette an Qualität. Der berühmt-berüchtigte Platz des Augusta National fordert die Masters-Teilnehmer in vielen verschiedenen Bereichen. Zwar gehen unter den mächtigen Georgia-Pinien kaum Bälle verloren und auch das Rough ist verhältnismäßig niedrig geschnitten, doch spätestens beim Schlag ins Grün wird es knifflig. Denn die Puttflächen Augustas sind war großzügig, aber enorm tückisch.Die Pin-Positionen werden bewusst so gesetzt, dass sie nur mit präzisen, gut platzierten Schlägen erreichbar sind. Viele Grüns fallen stark ab – wer nicht genau trifft, wird weite Putts oder schwierige Chips hinterher spielen müssen.

 

Tommy Fleetwood

Vielleicht ist ein Spieler, der aktuell die Nummer elf der Weltrangliste belegt, nicht unbedingt ein Fall für die Geheimtipps. Andererseits hat der Engländer mit den langen Haaren noch nie ein Turnier in den USA gewonnen. Was dennoch für ihn spricht: Im vergangenen Jahr kam er beim Masters als Dritter ins Ziel. Überhaupt endete die Hälfte seiner acht Augusta-Besuche in den Top 20. Dabei ist die gute Ausbeute nicht überraschend. Fleetwood gehört zur Elite der PGA Tour bei den Werten Strokes Gained: Tee-to-Green. Vor allem sein Eisenspiel sticht heraus. Was gegen ihn spricht: die Form. Zuletzt reichte es in Texas nur für den 62. Rang, das bisher schlechteste Resultat in dieser Saison. Die letzte Runde vor dem Masters: eine 81 bei windigen Bedingungen. 
 

Phil Mickelson

Über die Bilanz in Augusta müssen wir bei Phil Mickelson nicht groß sprechen. Der Linksschwinger kennt den Platz so gut wie kaum ein anderer, schlüpfte bereits drei Mal ins begehrte Jackett und zeigte vor zwei Jahren als geteilter Zweiter, dass er auch im höheren Golferalter noch um Major-Titel spielen kann. Auch in der LIV Golf League konnte er zuletzt überzeugen und betonte, er habe in der Winterpause hart an einer Strategie gearbeitet, die ihn gegen die junge Konkurrenz wieder wettbewerbsfähig machen soll. 
 

Charl Schwartzel

Bei brutalen Bedingungen in Doral schrammte Charl Schwartzel vergangene Woche nur knapp an seinem zweiten Sieg in der LIV Golf League vorbei. So komisch es klingt: Aber nach dem Härtetest auf dem Blue Monster – nur sechs Spieler schafften es nach drei Runden unter Par – wird sich selbst der tückische Platz des Augusta National tendenziell leichter anfühlen. Schwartzel und Augusta, das passte bislang. Der Masters-Sieger von 2011 schaffte bei den letzten fünf Austragungen vier Mal den Cut und war 2022 (T10) nur ein gutes Wochenende davon entfernt, erneut im Titelkampf mitzumischen. Mögliches Problem: Der Routinier trifft tendenziell zu wenige Grüns in Vorgabe.

Sepp Straka

Über die Form müssen wir nicht groß sprechen. Sepp Straka gehört 2025 zu den besten Spielern der PGA Tour und mischt im FedExCup ganz vorne mit. Sechs Mal landete er bei neun Starts unter den besten 15. Auch in Augusta hat der Östereicher bereits verhaltene Erfolge vorzuweisen und kennt den eigenwilligen Kurs mittlerweile ganz gut. Drei Mal trat er beim Masters an, drei Mal schaffte er den Cut. Als Bestleistung steht ein geteilter 16. Rang im Vorjahr in der Bilanz. Von der Spielanlage ist Straka als einer der besten Eisenspieler der PGA Tour wie für Augusta gemacht.  
 

Robert MacIntyre

Bubba Watson, Mike Wier oder Mickelson – Linksschwinger mit Fade-Tendenz waren in Augusta schon mehrfach erfolgreich. Wer der nächste Kandidat sein könnte? Ganz klar: Robert MacIntyre. Der schottische Ryder-Cup-Spieler ist einer der besten Ballstriker der PGA Tour, lediglich sein instabiles Putting stand zwischen ihm und einem weiteren Sieg. Zuletzt konnte er bei der Players als geteilter Neunter beweisen, dass er auch auf der ganz großen Bühne zu Höchstleistungen bereit ist. Läuft der Putter heiß, ist der 28-Jährige ein Titelanwärter. 
 

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