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Freddy Schott meisterte den anspruchsvollen Platz im DLF G&CC am ersten Tag der Indian Open mit Bravour. | © 2026 Nikhil Patil

Führung in Indien: Schott glänzt auf schwierigstem Platz des Jahres

Mit einer starken 66er Runde hat Freddy Schott bei der Hero Indian Open 2026 eindrucksvoll die Führung übernommen. Der Deutsche spielte auf dem anspruchsvollen DLF Golf & Country Club eine starke 66 (-6) und liegt damit einen Schlag vor dem Titelverteidiger Eugenio Chacarra. Schott, der bereits im Februar bei der Bahrain Championship triumphierte, legte einen furiosen Start hin: Sechs Birdies auf den ersten zwölf Löchern katapultierten ihn an die Spitze des Feldes. Zwar musste er auf den schweren Schlusslöchern zwei Bogeys hinnehmen (Löcher 14 und 17), doch er konterte beide Rückschläge jeweils direkt mit einem Birdie.

 

„Ich bin sehr, sehr zufrieden. Das war heute eine nahezu fehlerfreie Runde“, sagte Schott. „Zwei Fehler, aber ausgerechnet auf den schwierigsten Löchern – das ist in Ordnung.“ Der 24-Jährige betonte zudem die enorme Schwierigkeit des Platzes: „Das könnte der härteste Kurs des Jahres sein. Dein gesamtes Spiel muss passen, du darfst dir keinen Ausreißer erlauben.“

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Sein Erfolgsrezept: ein konservatives Spiel vom Tee und ein präzises Wedge-Spiel. „Wenn wir ein kurzes Eisen in der Hand hatten, wollten wir aggressiv sein. Das Wedge-Spiel und das Putten waren heute richtig gut.“

Chacarra lauert – starke Aufholjagd nach frühem Rückschlag

Der Titelverteidiger Eugenio Chacarra brauchte etwas Anlauf, kämpfte sich nach einem verhaltenen Start aber eindrucksvoll zurück. Nach Bogeys an den Löchern zwei und fünf lag der Spanier zunächst über Par, doch sechs Birdies auf den verbleibenden Löchern brachten ihn mit einer 67 (-5) in perfekte Schlagdistanz.

 

Ein Schlüsselmoment war sein präziser Schlag an die siebte Fahne, der die Wende einleitete. „Wir haben einen großartigen Job gemacht, geduldig zu bleiben und die richtigen Schläge zu spielen”, erklärte Chacarra. Der Platz liege ihm: „Du brauchst hier jeden Schlag und musst den Ball in beide Richtungen bewegen können. Das passt zu meinem Spiel.“ Sein Sieg im Vorjahr habe seine Karriere nachhaltig verändert: „Diese Woche hat mein Leben verändert. Ich bin dankbar, wieder hier zu sein.“

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Verfolgerfeld eng beisammen

Dan Bradbury liegt mit einer 68 (-4) auf Rang drei hinter dem Führungsduo. Der Engländer zeigte trotz kleiner Schwächephasen auf den Front Nine eine solide Leistung. Eine größere Gruppe folgt mit drei Schlägen unter Par, darunter Niklas Nørgaard, für den eine 69er Runde die beste seit neun Monaten war.

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