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Hat eine neue Umschreibung für das gefürchtete Socket etabliert: Rickie Fowler. | © 2025 Getty Images

Fowler und der „spanische Fade“

Es gibt diese Wörter im Golf, die niemand hören will. „Socket“ oder „Shank“ sind zwei davon. Golfer sind abergläubisch, sodass allein das Aussprechen dieser Wörter einen entsprechenden Schlag heraufbeschwören könnte. Manche löschen die Begriffe deshalb komplett aus ihrem Wortschatz und umschreiben sie lieber mit einem schöner klingenden Ausdruck. So wie offensichtlich Rickie Fowler, der bei der Travelers Championship einen denkbar ungünstigen Auftakt in seine zweite Runde erwischte. Nach einem perfekten Abschlag aufs Fairway hatte er nur noch ein kurzes Eisen in der Hand. Und dann folgte das Unaussprechliche.

 

Fowler traf seinen Ball mit dem Hosel, weshalb er entsprechend weit nach rechts flog. Die Reaktion des US-Amerikaners sorgte im Netz für Lacher. Er umschrieb seinen Fehlschlag nämlich ganz charmant als „spanischen Fade“. Technisch gesehen liegt er damit gar nicht so falsch. Immerhin bewegt sich der Ball beim Fade mit einer Links-Rechts-Kurve. Nur vielleicht nicht ganz so stark wie bei einem unkontrollierten Socket. Der „spanische Fade“ wiederum klingt fast schon elegant. Manchmal ist Humor das einzige Mittel, um mit schlechten Schlägen zurechtzukommen. Also für die nächste Runde merken: Nicht Socket, sondern „spanischer Fade“. Das klingt gleich viel besser.

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