Formkurve zeigt steil nach oben: Försterling glänzt bei der Australian WPGA
Fünf Birdies, zwei Schlagverluste, 68 Schläge, Platz zwei – Alexandra Försterling hat sich mit einer eindrucksvollen Schlussrunde bei der Australian WPGA Championship noch einmal enorm verbessern können. Ihr Ergebnis am Sonntag im Sanctuary Cove Golf and Country Club konnte nur eine Spielerin im Feld unterbieten.
Für die Athletin aus dem National Team Germany endete das Turnier mit vier Runden unter der 70er Marke sowie einem Gesamtergebnis von -12 schlaggleich mit Casandra Alexander auf dem geteilten zweiten Rang. Vier Schläge fehlten der 26-Jährigen nach vier Runden auf Turniersiegerin Hannah Green.
Nach einer eindrucksvollen ersten Neun mit vier Birdies und fünf Pars war die viermalige Tour-Siegerin nahe an die führende Major-Gewinnerin herangekommen. Für den Sieg reichte es am Ende nicht ganz. Dennoch steht eines fest: Für Försterling hat sich die Down-Under-Reise gelohnt. Die Australian WPGA Championship war das vierte LET-Turnier in Folge in Australien. Zuvor hatte Försterlings Saison bereits mit einem Top-5-Ergebnis bei der Womens NSW Open begonnen. Nach zwei weiteren soliden Wochen konnte sie nun eindrucksvoll nachlegen. In der Order of Merit der LET belegt Försterling nun als beste Deutsche den sechsten Rang.
Wichtige Signale auf dem Weg zurück
Es sind wichtige sportliche Bestätigungen auf dem Weg zurück zu alter Formstärke. Die Spielerin vom Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee hatte sich im vergangenen Jahr trotz körperlicher Probleme durch die Saison gekämpft. Eine Fußverletzung und daraus resultierende Rückenprobleme hatten sie immer wieder ausgebremst. Inzwischen fühlt sie sich wieder deutlich stabiler – und startete gleich mit mehreren Erfolgserlebnissen ins neue Jahr
Die Australierin Green, die in diesem Jahr bereits auf der LPGA Tour in Singapur triumphiert hatte, sicherte sich nach dem Triumph bei der Womens Australian Open bereits den zweiten Heimtitel in Folge. „Es fühlt sich wirklich toll an“, sagte die 29-Jährige. „Ich habe es noch nicht so richtig realisiert, aber es war ein wahnsinnig verrückter Monat. Es ist jetzt wohl vier Wochen her, seit ich in Singapur gewonnen habe. Aber es war etwas ganz Besonderes, das in Australien schaffen zu können.“
Leonie Harm (-2, T24), Celina Sattelkau (-1, T27) und Patricia Isabel Schmidt (Par, T30) schafften es unter die Top 30.







