Fleetwood hofft auf die Erlösung
Tommy Fleetwood gehört seit einigen Jahren zur erweiterten Weltspitze – ein Ryder-Cup-Star mit zahlreichen Top-Platzierungen auf der PGA Tour, auch bei Majors. Doch was dem 34-Jährigen aus Southport, England, noch fehlt, ist ein Sieg auf der PGA Tour.
Bei der mit 20 Millionen US-Dollar dotierten Travelers Championship im TPC River Highlands steht er nun kurz davor, seine Titelpremiere zu feiern. Mit einer fehlerfreien 63er-Runde setzte sich Fleetwood bei insgesamt -16 an die Spitze des Feldes und geht mit drei Schlägen Vorsprung in den Finaltag. Eine weitere Top-Runde fehlt, um endlich einmal einen Pokal in Empfang zu nehmen – nach mittlerweile 41 Top-10-Platzierungen in 158 Starts auf der PGA Tour.
„Ich habe sehr, sehr solide gespielt“, kommentierte er. „Ich denke, ich habe alle Aspekte des Spiels gebraucht. Gestern musste ich vor allem gut scrambeln, bevor es auf den Back Nine richtig lief. Heute habe ich den Ball vom Tee großartig getroffen. Ich kenne die Zahlen nicht genau, aber ich habe wohl jedes Fairway getroffen – das ist eine richtig starke Statistik. Ich hatte die Kontrolle über den Ball, keine Bogeys. Die wenigen nicht ganz gelungenen Schläge konnte ich gut retten – und solche Par-Saves sind enorm wichtig fürs Momentum, gerade an einem guten Tag.“
Bradley will zum Ryder Cup
Direkt hinter ihm lauern Lokalmatador und Ryder-Cup-Kapitän Keegan Bradley sowie Russell Henley (-13). Letzterer notierte am Samstag mit 61 Schlägen eine persönliche Bestleistung. Bradley wiederum kämpft nicht nur um den Sieg in seiner Heimat, sondern auch um ein mögliches Ticket als Spieler für das von ihm selbst betreute Ryder-Cup-Team.
Mit Jason Day (-11) liegt nur ein weiterer Spieler in Schlagdistanz. Dahinter folgen unter anderem Brian Harman, Wyndham Clark und Harris English – allerdings bereits mit acht Schlägen Rückstand. Scottie Scheffler (72) und Justin Thomas (73) kamen in der dritten Runde nicht in Schwung und verloren an Boden. Der Weltranglistenerste Scheffler teilt den achten Rang unter anderem mit Rory McIlroy (68) bei -7.
Auch Stephan Jäger kam am Samstag auf eine 68, fiel damit aber leicht zurück. Der 34-Jährige aus dem Elite Team Germany notierte vier Birdies und zwei Bogeys – und startet das Finale des hochdotierten Turniers von Position 25. Matti Schmid fiel durch eine 74 auf den 70. Rang des 72er-Feldes zurück.








