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Rekordsieg: das erfolgreiche Team Europa nach dem 18:10-Triumph beim Solheim Cup 2013 in Colorado | © David Cannon/Getty Images

Europas Rekordsieg auf amerikanischem Boden

In der Geschichte des Solheim Cup war es das erste Mal, dass eine europäische Mannschaft auf amerikanischen Boden gewinnen konnte. Wann das genau war? 2013 im Colorado Golf Club in Parker. Die Gäste um die schwedische Kapitänin Liselotte Neumann siegten 18:10 gegen ihre Gastgeberinnen. Es ist bis heute das deutlichste und höchste Ergebnis eines Solheim-Cup-Events. Der Stachel sitzt bis heute im Fleisch der US-Girls, die sich zwei Jahre später in St. Leon-Rot mit einem knappen 14,5:13,5 revanchierten.

 

Beim Kantersieg 2013 in den USA war Caroline Masson zum ersten Mal für Team Europa dabei. Die damals 24-jährige Nationalspielerin aus Deutschland kam am Freitag und Samstag jeweils in den Fourballs zum Einsatz und holte zwei Siege an der Seite der Schwedin Caroline Hedwall. Im Einzel war Masson gegen US-Publikumsliebling Lexi Thompson dann zwar chancenlos, aber Europa holte dennoch den 18:10-Rekordsieg, der bis heute unerreicht ist.

Es war nicht nur wegen der Höhe des Triumphes ein außergewöhnlicher Solheim Cup in Colorado. In den Einzelpartien am Sonntag endeten beim Kontinentalvergleich 2013 zudem fünf Partien mit einem Remis. Bemerkenswert: Die erst 17-jährige Charley Hull aus England besiegte Amerikas Routinier Paula Creamer mit sage und schreibe 5&4 und Anna Nordqvist aus Schweden schoss das erste Hole-in-One der Solheim-Cup-Geschichte. Es war also durch und durch ein unvergessliches Event aus Sicht der Europäerinnen.

 

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