Elite Team erreicht Players-Finale
Es gibt 25 Millionen US-Dollar Gesamtpreisgeld und FedExCup-Punkte wie bei einem Major. Die Woche bei der Players Championship ist für alle Teilnehmer etwas Besonderes. Unter den 123 Spielern, die ein Ticket nach Ponte Vedra Beach in Florida erhielten, sind mit Matti Schmid und Stephan Jäger auch zwei Athleten aus dem Elite Team Germany. Für beide hatte oberste Priorität, den Cut zu überstehen. Und nach zwei Runden lässt sich bilanzieren: Ziel erreicht.
Schmid konnte am Freitag zwar nicht an seine Leistung vom Vortag anknüpfen, hatte nach der 70 (-2) in der ersten Runde aber ausreichend Puffer, um sich in der zweiten Runde eine 73 (+1) zu erlauben. Dadurch verlor er 18 Plätze auf dem Leaderboard und rutschte auf T35 bei -1 ab. Abgesehen vom Spiel auf den Grüns hatte Schmid in allen Bereichen Probleme, den Ball an die gewünschten Stellen zu schlagen. Nur 50 Prozent getroffener Grüns waren für den gebürtigen Regensburger eine maue Ausbeute auf einem Platz, der Fehler gnadenlos bestraft. An Loch sieben war es wiederum der Driver, der Schmid im Stich ließ, sodass ein Abschlag ins Wasser zu einem Doppel-Bogey führte. Aber: Cut erreicht und damit wandern wichtige Punkte aufs Konto.
Jäger mit Traumfinish
Etwas mehr um den Einzug ins Wochenende musste Jäger kämpfen. Nach einer 75 (+3) in der ersten Runde war klar: In der zweiten Runde musste er unter Par spielen, sonst war Feierabend. Und der Münchner hatte zunächst seine Probleme und lag nach 15 gespielten Löchern zwei über Par für den Tag. Doch dann setzte Jäger zu einem furiosen Schlusssprint an: Eagle auf der 16 nach einem traumhaften zweiten Schlag, der zwei Meter an die Fahne ging, und Birdie auf dem berühmtesten Par 3 der Welt, der 17. Ein gelochter Putt aus knapp sieben Metern brachte die Zuschauer dort zum Jubeln. Am Ende wurde es die 71 (-1) und Jäger landete mit einem Gesamtergebnis von +2 genau auf der Cut-Marke.
Aberg in Front
Ludvig Åberg setzte sich an die Spitze des Feldes. Der Schwede spielte auf dem Stadium Course eine überragende 63 (-9) und liegt damit bei zwölf unter Par und zwei Schlägen Vorsprung vor Xander Schauffele. Åberg erwischte einen Traumstart und lag nach vier Löchern bereits fünf unter Par. Zwei eingelochte Chips – zum Birdie auf der Vier und zum Eagle auf der Neun – sorgten für eine 29 auf den ersten neun Löchern und stellten den Front-Nine-Rekord ein.
Während Åberg souverän die Führung übernahm, mussten einige Stars um den Cut kämpfen. Weltranglistenerster Scottie Scheffler rettete seine Serie von 69 Cuts in Folge erst mit einem Birdie auf der 18, nachdem ihm zuvor sogar ein Par-Putt aus weniger als einem Meter misslungen war. Auch Rory McIlroy blieb mit einer 71 gerade noch im Turnier und wird am Wochenende weit entfernt von der Spitze in die Finalrunden gehen.







