Partner des DGV

Stephan Jäger und Matti Schmid kämpfen diese Woche bei der Wyndham Championship um den Einzug in die FedExCup-Playoffs. | © Getty Images

Elite-Team-Duo will in die Playoffs

PGA Tour: Wyndham Championship

Sedgefield Country Club, North Carolina, 6. bis 9. August

Mit der Wyndham Championship endet die reguläre Saison der PGA Tour und für zahlreiche Profis beginnt das große Zittern. Beim traditionsreichen Turnier im Sedgefield Country Club in Greensboro, North Carolina, entscheidet sich, wer den Sprung in die FedExCup-Playoffs schafft und wer seine Saison vorzeitig beenden muss. Nur die besten 70 Spieler der FedExCup-Wertung qualifizieren sich für das erste Playoff-Turnier, die FedEx St. Jude Championship. Entsprechend groß ist der Druck auf jene Profis, die sich rund um diese Grenze bewegen. Alle Spieler zwischen Platz 61 und Platz 125 der aktuellen Rangliste sind am Start und kämpfen um wertvolle Punkte.

 

Zu dieser Gruppe von Spielern zählen mit Stephan Jäger und Matti Schmid auch zwei Athleten des Elite Team Germany. Jäger geht als Nummer 77 der Saisonwertung in die Wyndham Championship und benötigt voraussichtlich eine Top-Ten-Platzierung, um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Bei Schmid ist die Situation etwas entspannter. Als 67. der Gesamtwertung muss auch er aber Punkte sammeln, um nicht aus den Top 70 zu fallen. Den Cut hat Schmid bei seinen vergangenen drei Teilnahmen an der Wyndham Championship noch nie verpasst.

Für die Darstellung dieser Inhalte von Instagram benötigen wir Ihre Einwilligung. Wenn Sie die Inhalte aktivieren, werden Ihre Daten verarbeitet und es werden Cookies zum Zwecke der Reichweitenmessung und des profilbasierten Online-Marketings auf Ihrem Endgerät gespeichert sowie von diesem gelesen. Informationen und Hinweise zur Einwilligungs-, Widerrufs- und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Instagram.
Inhalte laden
Instagram-Beiträge immer entsperren

Besonders spannend wird die Situation für Jackson Koivun. Der Senkrechtstarter gewann vor wenigen Wochen die 3M Open und reist als aktueller 70. der Gesamtwertung nach Greensboro. Mit einem weiteren guten Ergebnis könnte der junge Amerikaner seine Playoff-Teilnahme sichern. Ebenfalls noch außerhalb der Top 70 liegen Mac Meissner (Platz 71) und Keegan Bradley (Platz 72), die sich zuletzt mit starken Leistungen in Position gebracht haben.

 

Auch Brooks Koepka steht unter Zugzwang. Der fünffache Major-Sieger belegt lediglich Rang 86 im FedExCup und benötigt eine Top-Platzierung, um doch noch den Sprung in die Endrunde zu schaffen. Nach einer enttäuschenden Sommerphase mit mehreren verpassten Cuts und nur einem Top-Ten-Ergebnis in dieser Saison geht es für den US-Star um nichts Geringeres als die Verlängerung seiner Saison.

Young verteidigt Titel

Titelverteidiger Cameron Young gehört dagegen zu den Favoriten. Der aktuell auf Platz drei der Weltrangliste stehende Spieler feierte im vergangenen Jahr in Greensboro seinen ersten Sieg auf der PGA Tour und dominierte das Turnier mit sechs Schlägen Vorsprung. Nun könnte er Geschichte schreiben, denn seit Sam Snead in den Jahren 1954 und 1955 ist es keinem Spieler mehr gelungen, die Wyndham Championship erfolgreich zu verteidigen. Für Young wäre es zudem bereits der dritte Saisonsieg.

 

Zum Favoritenkreis gehören außerdem der PGA-Champion Aaron Rai, Justin Thomas, Jordan Spieth, Ben Griffin, Ryan Gerard, Alex Fitzpatrick und Tony Finau. Letzterer hat seit seinem Aufstieg auf die PGA Tour im Jahr 2014 noch nie die FedExCup-Playoffs verpasst.

Ladies European Tour: PIF London Championship

Centurion Club, England, 6. bis 9. August

Nach drei Wochen mit zwei Major-Turnieren endet die britische Turnierserie der Ladies European Tour mit der PIF London Championship. Zum sechsten Mal in Folge gastiert die Tour im Centurion Club in St Albans, wo 120 Spielerinnen um ein Preisgeld von insgesamt zwei Millionen US-Dollar kämpfen. Das Turnier ist nach dem PIF Saudi Ladies International und der Aramco Championship die dritte Station der PIF Global Series 2026. Gespielt wird über 72 Löcher im Zählspielmodus. Nach zwei Runden schaffen die besten 60 Spielerinnen und Schlaggleiche den Cut.

 

Nicht mit dabei ist die Titelverteidigerin Laura Fünfstück. Die Deutsche hatte im vergangenen Jahr mit einem Birdie am Schlussloch ihren ersten Titel auf der Ladies European Tour gefeiert. In diesem Jahr pausiert die 31-Jährige jedoch, da ihre Ehefrau kürzlich das erste gemeinsame Kind zur Welt gebracht hat. Dafür sind mit Aline Krauter, Sophie Witt, Leonie Harm, Patricia Schmidt, Olivia Cowan, Alexandra Försterling, Celina Sattelkau und Chiara Noja acht andere deutsche Spielerinnen am Start. Im vergangenen Jahr hatte Cowan mit einem vierten Rang in England überzeugt. Försterling zählt als Fünfte der Order of Merit zu den besten Spielerinnen der bisherigen Spielzeit.

Für die Darstellung dieser Inhalte von Instagram benötigen wir Ihre Einwilligung. Wenn Sie die Inhalte aktivieren, werden Ihre Daten verarbeitet und es werden Cookies zum Zwecke der Reichweitenmessung und des profilbasierten Online-Marketings auf Ihrem Endgerät gespeichert sowie von diesem gelesen. Informationen und Hinweise zur Einwilligungs-, Widerrufs- und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Instagram.
Inhalte laden
Instagram-Beiträge immer entsperren

Auch ohne die Siegerin des Vorjahres ist das Teilnehmerfeld hochkarätig besetzt. Im Mittelpunkt steht die englische Publikumsliebling Charley Hull. Die Weltranglistensechste gewann Anfang des Jahres das PIF Saudi Ladies International und zählt erneut zu den Top-Favoritinnen auf den Titel. Neben Hull schlagen acht weitere Siegerinnen der LET-Saison 2026 in Hertfordshire ab. Ebenfalls am Start ist die Führende der Order of Merit, Casandra Alexander aus Südafrika, die ihre Spitzenposition im Saisonranking weiter ausbauen möchte. Mit Shannon Tan reist zudem die Gewinnerin der LET Order of Merit 2025 nach England.

HotelPlanner Tour: Scottish Challenge

Schloss Roxburghe, Schottland, 6. bis 9. August

In dieser Woche macht die „Road to Mallorca” Station in Schottland. Die Scottish Challenge wird im Schloss Roxburghe bei Kelso ausgetragen. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr ist die HotelPlanner Tour damit zum zweiten Mal auf der Anlage in den Scottish Borders zu Gast.

 

Gespielt wird auf dem von Dave Thomas entworfenen Roxburghe Championship Course. Der Par-72-Platz zeichnet sich durch breite Fairways, markante Höhenunterschiede und abwechslungsreiche Bahnen aus. Besonders spektakulär ist das Par 5 der 14. Bahn, „The Viaduct“, das entlang des River Teviot verläuft und einen Blick auf das historische Eisenbahnviadukt ermöglicht. Die Anlage war bereits Austragungsort der Scottish Senior Open sowie der Qualifying School der DP World Tour und zählt zu den renommiertesten Golfresorts Großbritanniens.

Für die Darstellung dieser Inhalte von Instagram benötigen wir Ihre Einwilligung. Wenn Sie die Inhalte aktivieren, werden Ihre Daten verarbeitet und es werden Cookies zum Zwecke der Reichweitenmessung und des profilbasierten Online-Marketings auf Ihrem Endgerät gespeichert sowie von diesem gelesen. Informationen und Hinweise zur Einwilligungs-, Widerrufs- und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Instagram.
Inhalte laden
Instagram-Beiträge immer entsperren

Die Scottish Challenge kann eine Reihe prominenter Sieger vorweisen. Zu den bekanntesten gehört Brooks Koepka, der 2013 seinen dritten Titel auf der damaligen Challenge Tour gewann und sich damit den direkten Aufstieg auf die DP World Tour sicherte. Nur eineinhalb Jahre später feierte der Amerikaner seinen ersten Sieg auf Europas höchster Tour. Anschließend avancierte er mit fünf Major-Titeln zu einem der erfolgreichsten Golfer seiner Generation. Auch Andrew „Beef“ Johnston zählt zu den ehemaligen Champions. Der Engländer triumphierte 2014 mit einer Schlussrunde von 66 Schlägen und einem Gesamtergebnis von 19 unter Par. Titelverteidiger ist Daniel Young. Der Schotte gewann die Premiere im Schloss Roxburghe mit einem Schlag Vorsprung vor Julien Quesne. 

 

Mit von der Partie sind zehn deutsche Spieler: Anton Albers, Michael Hirmer, Maximilian Rottluff, Dominic Foos, Tiger Christensen, Yannik Paul, Hurly Long, Jannik de Bruyn, Jan Schneider und Linus Lang. Vor allem Hirmer reist nach seinem dritten Platz in der vergangenen Woche in Estland mit viel Selbstvertrauen nach Schottland. Gleiches gilt für Albers, der vor zwei Wochen in Tschechien seinen ersten Titel auf der HotelPlanner Tour feierte. Im vergangenen Jahr überzeugte Long mit einem geteilten zwölften Platz in Schottland.

LIV Golf: New York

Trump National Golf Club Bedminster, New Jersey, 6. bis 9. August

In dieser Woche beginnt mit LIV Golf New York die heiße Phase der LIV-Golf-Saison. Die Liga gastiert im Trump National Golf Club Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey. Vier Turniere vor Saisonende spitzt sich sowohl der Kampf um den Einzeltitel als auch um die Teamwertung weiter zu. Nach zehn Turnieren in zehn verschiedenen Ländern kehrt LIV Golf erst zum zweiten Mal in dieser Saison in die USA zurück. Gespielt wird über vier Runden und 72 Löcher. Insgesamt gehen 57 Spieler an den Start: 52 Profis in den 13 Teams sowie fünf Wildcards.

 

Im Mittelpunkt steht einmal mehr Jon Rahm. Der Spanier führt die Einzelwertung an und hat beste Chancen, zum dritten Mal in Folge LIV-Golf-Champion zu werden. Nach seinem enttäuschenden geteilten 23. Platz in Großbritannien – dem ersten Ergebnis außerhalb der Top 20 in seinen bislang 35 beendeten LIV-Turnieren – ist sein Vorsprung auf Bryson DeChambeau allerdings deutlich geschrumpft. Rahm möchte in Bedminster daher schnell wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

Für die Darstellung dieser Inhalte von Instagram benötigen wir Ihre Einwilligung. Wenn Sie die Inhalte aktivieren, werden Ihre Daten verarbeitet und es werden Cookies zum Zwecke der Reichweitenmessung und des profilbasierten Online-Marketings auf Ihrem Endgerät gespeichert sowie von diesem gelesen. Informationen und Hinweise zur Einwilligungs-, Widerrufs- und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Instagram.
Inhalte laden
Instagram-Beiträge immer entsperren

Mit reichlich Selbstvertrauen reist dagegen Ripper GC an. Das australische Team feierte zuletzt bei LIV Golf United Kingdom einen Doppelerfolg: Lucas Herbert gewann mit dem Rekordergebnis von 30 unter Par und sicherte sich bereits seinen zweiten Start-Ziel-Sieg in den vergangenen vier Turnieren. Währenddessen holte Ripper GC den dritten Mannschaftssieg der Saison. In der Teamwertung liegt die Mannschaft inzwischen weniger als drei Punkte hinter dem Spitzenreiter 4Aces GC.

 

Cameron Smith verbindet besondere Erinnerungen mit Bedminster. Der Australier gewann dort 2023 sowohl den Einzeltitel als auch die Teamwertung mit Ripper GC. Mit sieben Schlägen Vorsprung auf Anirban Lahiri erzielte er den bis heute deutlichsten Sieg in der Geschichte der LIV Golf League. Mit Martin Kaymer, Captain der Cleeks, ist ein deutscher Spieler am Start.

Weitere Turniere mit deutscher Beteiligung:

Korn Ferry Tour: Pinnacle Bank Championship

The Club at Indian Creek, Nebraska, 6. bis 9. August

 

Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller

 

Legends Tour: Staysure PGA Seniors Championship

Trump International Golf Links, Schottland, 6. bis 9. August

 

Thomas Gögele

 

LET Access Series: CSK Steel Womens Open

Himmerland, Dänemark, 5. bis 7. August

 

Lena Geier, Tessa Kremser, Hanna Tauber, Hannah Karg, Lara Ok, Lisa Marie Schumacher, Theresa De Bochdanovits, Chiara Horder und Kimberley Sommer

 

Epson Tour: Smoky Mountain Championship

Green Meadow Country Club, Tennessee, 6. bis 8. August

 

Sophie Hausmann, Jordan Fischer und Christin Eisenbeiss

 

Sunshine Tour: SunBet Challenge Times Square Casino

Wingate Park Country Club, Südafrika, 5. bis 7. August

 

Morris Schiefner und Allen John

Weiteres zum Thema

Tipps der Redaktion