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Freddy Schott im Moment seines Erfolgs mit Caddie Taka bei der Bahrain Championship. | © 2026 Getty Images

Ein neuer deutscher Sportstar? Schotts Sieg schlägt hohe Wellen

Deutschland sucht den Golfstar: Es ist nicht so, als gäbe es aktuell keine deutschen Golfhoffnungen im Spitzenbereich. Zu nennen sind hier unter anderem Esther Henseleit, Helen Briem, Stephan Jäger und Matti Schmid. Erst im vergangenen Jahr gewann Nicolai von Dellingshausen seinen ersten Titel auf der DP World Tour. Und doch gewinnt man den Eindruck, als hätte der jüngste deutsche Triumph eine ganz neue Strahlkraft und das Potenzial, in ganz Deutschland hohe Wellen zu schlagen. Wird Freddy Schott nach Bernhard Langer und Martin Kaymer der nächste Golfstar aus Deutschland?

 

Mit dieser Frage beschäftigte sich vor wenigen Tagen das Talkformat „Stimmt oder Stuss“ vom YouTube-Kanal der Sport Bild (immerhin knapp 850.000 Follower). Am 3. Februar, also zwei Tage nach dem sensationellen Triumph des 24-jährigen Düsseldorfers in Bahrain, wurde dort über fünf Sportthemen debattiert. Die Themen: Dreimal Fußball, einmal Olympische Winterspiele und: Golf! Der Sieg von Schott erhielt einen Platz in einem ansonsten von Fußball dominierten Format. Allein dies zeigt, dass Schott in der deutschen Sportlandschaft Anklang zu finden scheint.

Ist der Schott-Hype real?

Die These, mit der sich die drei Redakteure auseinandersetzten, lautete: „Neuer deutscher Sportstar? Freddy Schott kann der Boris Becker des Golfs werden!” Zugegeben, es ist etwas boulevardesk, den jungen Schott schon jetzt in einem Satz mit dem legendären Wimbledon-Sieger zu nennen. Aber vielleicht ist es genau das, was der Golfsport in Deutschland braucht. Warum sich immer klein machen und einen möglichen Hype um einen potenziellen Star nicht mitnehmen? 

 

Der Talk widmet sich etwa vier Minuten dem Bahrain-Triumph von Schott. Viel wichtiger ist jedoch, dass der Typ Schott und dessen Medienwirksamkeit beleuchtet werden. Ein Thema, das dem Golfsport im Mainstream zuletzt oft fehlte. Selbst Langers Erfolge und Lebenswerk werden im deutschlandweiten Ansehen doch noch längst nicht hoch genug angesehen. Und jetzt kommt Schott, der junge Düsseldorfer mit dem lockeren Mundwerk und den goldenen Locken, der auf den ersten Blick so gar nicht wie ein stereotypischer Golfer wirkt.

 

Genau darum geht es in dem Talk: Vergleiche mit Becker seien zu hoch gegriffen, da er nicht der erste potenzielle Star seines Sports wäre. Die Ausstrahlung, Golf massentauglicher zu machen, hat er jedoch allemal. Schon der Name „Freddy Schott” hat doch Star-Potenzial. Dass er mit einer Hockey-Nationalspielerin liiert ist, wäre dem Ganzen auch zuträglich. Wir sind also der Meinung: Stimmt, Schott ist auf dem besten Weg, ein neuer Sportstar zu werden!

 

Der entsprechende Talk zu Schott beginnt bei 20:40:

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