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Spielten vor zwei Jahren schon einmal gemeinsam beim World Champions Cup: Bernhard Langer und Alex Cejka. | © 2023 Ben Jared/PGA TOUR

Ein letztes Hurra in diesem Jahr

DP World Tour: Crown Australian Open

Royal Melbourne GC, Australien, 4. bis 7. Dezember

Der nächste Halt der DP World Tour in Australien ist zugleich ein besonderer: Mit der Crown Australian Open kehrt die Tour nach 20 Jahren an den berühmten Royal Melbourne Golf Club zurück. Auf dem traditionsreichen Composite Course wird das Turnier in diesem Jahr zum 17. Mal ausgetragen, zum ersten Mal seit 1991 an diesem Ort. International bekannt wurde die Anlage zuletzt 2019, als sie Austragungsort des Presidents Cup war.

 

Im Mittelpunkt steht Rory McIlroy, der ein außergewöhnliches Jahr krönt. Der Nordire gewann 2025 mit dem Masters sein letztes noch fehlendes Major und vollendete als sechster Spieler überhaupt den Karriere-Grand-Slam. Zuvor hatte er bereits auf der PGA Tour Erfolge gefeiert, auf der DP World Tour unter anderem die Irish Open gewonnen und sich erneut den Gesamtsieg im Race to Dubai gesichert. Seinen letzten Australian-Open-Auftritt in Melbourne absolvierte McIlroy 2014 – damals gewann er das Turnier.

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Neben ihm ist das Feld hochkarätig besetzt: Zu den Publikumslieblingen zählen Adam Scott, Cam Smith, Geoff Ogilvy und Min Woo Lee, ergänzt durch internationale Namen wie Joaquín Niemann, Abraham Ancer, Carlos Ortiz und Si Woo Kim. Auch zahlreiche junge Spieler rücken in den Fokus, darunter Absolventen der Qualifying School und der HotelPlanner Tour, die sich erstmals auf der großen Bühne präsentieren dürfen.

 

Sportlich geht es um mehr als nur Prestige: Der Sieger erhält einen Startplatz für das Masters 2026 und die besten drei noch nicht qualifizierten Spieler können sich über die Open Qualifying Series einen Platz bei der Open Championship in Royal Birkdale sichern. Einige Akteure wie McIlroy und Scott sind für die Majors bereits qualifiziert, doch für viele andere ist dies eine der wertvollsten Chancen des Jahres.

Deutsches Duo dabei

Diese besondere Chance wollen auch zwei deutsche Spieler nutzen. Freddy Schott und Yannik Paul nehmen nach der Australian PGA Championship auch das zweite DP-World-Tour-Event des Jahres in Australien mit. Beide schafften den Cut und sammelten ihre ersten Punkte für die Rangliste. Im vergangenen Jahr spielten beide erstmals die Australian Open. Während Paul den Cut verpasste, erreichte Schott den starken 16. Rang.

DP World Tour: Nedbank Golf Challenge

Gary Player CC, Südafrika, 4. bis 7. Dezember

Parallel zur Australian Open macht die DP World Tour erstmals in dieser Saison in Südafrika Station, wenn in Sun City die Nedbank Golf Challenge zu Ehren von Gary Player ausgetragen wird. Das Turnier zählt seit Jahrzehnten zu den prestigeträchtigsten Events des Kalenders und wird mit einem Preisgeld von sechs Millionen US-Dollar gespielt. Austragungsort ist erneut der traditionsreiche Gary Player Country Club.

 

Der Kurs wurde vor dem diesjährigen Turnier in mehreren Bereichen überarbeitet. Gary Player persönlich verantwortete strategische Anpassungen, darunter neue Abschläge, das Entfernen von Bunkern sowie gestalterische Veränderungen an mehreren Bahnen. Ziel dieser Modernisierung war es, den Platz anspruchsvoller zu gestalten und gleichzeitig das Erscheinungsbild weiter zu optimieren.

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Das internationale Teilnehmerfeld wird von Viktor Hovland angeführt, der erstmals in Sun City aufteen wird. Ebenfalls neu im Starterfeld ist der Kanadier Nick Taylor, während zahlreiche Tour-Sieger wie Marco Penge, Laurie Canter und Haotong Li zur Elite des Feldes gehören. Insgesamt haben 58 der 66 Spieler in diesem Jahr bereits mindestens ein Turnier auf der DP World Tour gewonnen. Titelverteidiger ist Johannes Veerman, der im Vorjahr mit einer starken Schlussrunde einen Fünf-Schläge-Rückstand aufholte und seinen bislang größten Karriereerfolg feierte.

 

Auch die südafrikanischen Fans dürfen auf einen Heimsieg hoffen, denn mit 13 Spielern ist das Gastgeberland stark vertreten. Das lokale Aufgebot wird von Thriston Lawrence und Aldrich Potgieter angeführt und von bekannten Namen wie Garrick Higgo und Christiaan Bezuidenhout unterstützt. Besondere Aufmerksamkeit gilt außerdem den Comebacks von Paul Waring und Will Zalatoris. Während Waring nach einer langen Verletzungspause erstmals wieder antritt, kehrt Zalatoris nach einer Rückenoperation auf die Turnierbühne zurück.

Doppeltes Saisondebüt

Mit Nicolai von Dellingshausen und Marcel Siem schafften es auch zwei Deutsche in das begrenzte Teilnehmerfeld. Für beide ist es der erste Start in dieser noch jungen Saison. Während Siem 2014 schon einmal Vierter bei der Nedbank Golf Challenge wurde, wurde von Dellingshausen bei seinem bislang einzigen Start im Jahr 2022 geteilter 64.

PGA Tour: Hero World Challenge

Albany GC, Bahamas, 4. bis 7. Dezember

Bei der Hero World Challenge auf den Bahamas sind viele der besten Golfer der Welt am Start – mit einer Ausnahme: Gastgeber Tiger Woods fehlt weiterhin nach seiner Operation im Oktober. Das 20-köpfige Teilnehmerfeld wird von Scottie Scheffler angeführt, der als Weltranglistenerster versucht, als erster Spieler in der Turniergeschichte den Titel dreimal in Folge zu gewinnen. Scheffler kehrt erstmals seit dem Ryder Cup ins Wettkampfgeschehen zurück und reist mit einer beeindruckenden Bilanz an: Er konnte 2025 sechs Turniersiege – darunter zwei Majors – feiern. Neben ihm stehen mit Hideki Matsuyama und Jordan Spieth zwei weitere ehemalige Turniersieger im Aufgebot.

 

Für besondere Spannung sorgen auch einige Neulinge: Mit J. J. Spaun (Sieger der US Open 2025), Chris Gotterup (Sieger der Genesis Scottish Open) und Andrew Novak geben gleich drei Spieler ihr Debüt beim Einladungsturnier. Zwar werden keine FedExCup-Punkte vergeben, doch es stehen Weltranglistenpunkte auf dem Spiel. Austragungsort ist erneut der Albany Golf Course auf den Bahamas. Der von Ernie Els entworfene Par-72-Platz ist 6.811 Meter lang und stellt mit seinen Wasserhindernissen, Dünenlandschaften sowie jeweils fünf Par-3- und Par-5-Bahnen höchste Ansprüche.

Scheffler - who else?!

Im vergangenen Jahr setzte sich Scheffler mit sechs Schlägen Vorsprung durch und stellte mit 25 Schlägen unter Par einen neuen Turnierrekord auf. In insgesamt 16 Runden spielte er im Durchschnitt 67,25 Schläge, in seinen Siegjahren sogar nur 66,38.

 

Die Hero World Challenge gilt auch wegen ihres Formats als eines der exklusivsten Turniere des Jahres: Es gibt keinen Cut, das Gesamtpreisgeld beträgt fünf Millionen Dollar, davon erhält der Sieger eine Million. Das Event bietet somit sportlich wie finanziell außergewöhnliche Anreize. Wer den Titel gewinnen will, muss allerdings aller Voraussicht nach am derzeit besten Spieler der Welt vorbeikommen – und das ist Scottie Scheffler.

PGA Tour Champions: Skechers World Champions Cup

Feather Sound Country Club, Florida, 4. bis 7. Dezember

Der Skechers World Champions Cup kehrt im Dezember als eines der unterhaltsamsten Events der golfärmeren Winterphase zurück. Nachdem das Turnier 2024 aufgrund von Hurrikans abgesagt werden musste, feiert es in diesem Jahr mit neuem Namenssponsor und neuem Austragungsort sein Comeback. Das bewährte Konzept bleibt jedoch erhalten: Drei Teams legendärer Golfer aus den USA, Europa und dem Rest der Welt treten in einem außergewöhnlichen Teamformat gegeneinander an.

 

Das Turnier wurde 2023 erstmals ausgetragen und gewann durch seine entspannte, aber dennoch wettbewerbsorientierte Atmosphäre schnell an Beliebtheit. Gespielt wird im Feather Sound Country Club in Clearwater, Florida, einem anspruchsvollen Par-72-Kurs über 6.704 Meter, der bereits Austragungsort internationaler Profiturniere war. Team USA gewann die Premiere, nun wollen Europa und das internationale Team Revanche.

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Die Mannschaften werden von prominenten Captains angeführt: Für die USA tritt Jim Furyk an, Europa wird von Darren Clarke geleitet und das internationale Team von Mike Weir. In den Teams stehen zahlreiche Major-Sieger und Tour-Legenden wie Bernhard Langer, Stewart Cink, Miguel Ángel Jiménez, Ernie Els, Colin Montgomerie und Steve Stricker. Mit Alex Cejka ist ein weiterer Deutscher im europäischen Team vertreten. Ergänzt werden die Kader durch nicht spielende Vize-Kapitäne mit ebenfalls großer Turniererfahrung.

 

Gespielt wird ein eigens entwickeltes Punktesystem in den Formaten „Scotch Sixsomes“, „Sixballs“ und Einzel. Im Gegensatz zum klassischen Matchplay werden alle Löcher ausgespielt, jedes Loch bringt Punkte und es gibt keine vorzeitigen Entscheidungen. Dieses besondere Spielsystem sorgt für Spannung, taktische Vielfalt und viele ungewöhnliche Konstellationen auf dem Platz.

 

Auch finanziell ist das Turnier attraktiv: Insgesamt werden 1,35 Millionen US-Dollar ausgeschüttet. Jedes Mitglied des Siegerteams erhält 100.000 Dollar, die Spieler der zweit- und drittplatzierten Teams bekommen 75.000 bzw. 50.000 Dollar. Trotz des Spaßfaktors geht es also auch um handfeste Prämien.

Weitere Turniere mit deutscher Beteiligung:

Legends Tour: MCB Mauritius Legends
Constance Belle Mare Plage, Mauritius, 5. bis 7. Dezember

Thomas Gögele

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