Eagle zum Abschluss: De Bruyn vor Finale Dritter
Das Beste kommt zum Schluss. Das dachte sich Jannik de Bruyn in der dritten Runde der SDC Open im Zebula Golf Estate & Spa in Südafrika, als er auf der 18 seine Annäherung an die Fahne zauberte. Den anschließenden Putt verwandelte der 26-Jährige zum Eagle auf dem Par 5 und verschaffte sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für das Finale des Saisonauftakts. Auf den Front Nine hatte de Bruyn vier Birdies bei zwei Bogeys notiert, auf den Back Nine gesellte sich zum Eagle ein Birdie auf der Zehn hinzu.
Damit kam de Bruyn nach Runden von 70 und 65 Schlägen mit einer 67 an Tag drei ins Clubhaus und darf sich Hoffnungen auf seinen ersten Titel in Liga zwei machen. Bislang waren zwei dritte Plätze im Jahr 2024 das beste Ergebnis seiner Karriere auf der HotelPlanner Tour.
Für den Finaltag in Limpopo wird die Devise heißen: einen neuen Bestwert setzen – im besten Fall den ersten Titel in den Händen halten. Das Eagle auf der 18 dürfte ihm den nötigen Rückenwind fürs Finale gegeben haben.
Duo an der Spitze
Baard Skogen und Maxence Giboudot gehen bei der SDC Open schlaggleich als Führende in die Finalrunde. Skogen spielte am Moving Day eine starke 64 (-8) mit zwei Eagles auf den letzten vier Löchern und zog damit mit dem Franzosen gleich, der insgesamt 15 unter Par liegt. Der Norweger ist seit 46 Löchern bogeyfrei und hofft nach einer soliden Vorbereitung über den Winter auf seinen ersten Profisieg. Einen Schlag dahinter liegen de Bruyn und der Südafrikaner MJ Viljoen auf dem geteilten dritten Platz.
Giboudot unterschrieb eine 68 (-4), startete mit drei Birdies stark in die Runde, musste zwischenzeitlich Rückschläge hinnehmen, konterte diese aber mit späten Birdies und einem Schlaggewinn auf der 18. Auch der 22-Jährige jagt seinen ersten Titel auf der HotelPlanner Tour und zeigte sich trotz der schwierigen Platzbedingungen zufrieden. Sieben Spieler teilen sich Rang fünf bei elf unter Par.
Die Ergebnisse der weiteren Deutschen: Hurly Long -8 (T27) und Alexander Knappe, Yannik Paul, Anton Albers und Nick Bachem CUT








