Partner des DGV

Sophie Hausmann (links oben), Sophia Popov (links unten), Esther Henseleit (Mitte), Aline Krauter (rechts oben) und Isi Gabsa (rechts unten). | © Getty Images / Flickr

Die fünf Deutschen in Wisconsin

Isi Gabsa

  • Alter: 29
  • US-Womens-Open-Starts (Cuts geschafft): 2 (2)
  • Bestes Finish: T51 (2022)

Die gebürtige Münchnerin hat seit 2022 nur eine US Womens Open verpasst und sich bei ihren beiden Teilnahmen als mehr als konkurrenzfähig präsentiert. In diesem hochklassigen Feld, auf diesen anspruchsvollen Plätzen und unter diesem besonderen Druck jeweils den Cut geschafft zu haben, sollte ihr das entsprechende Selbstvertrauen für die Woche in Wisconsin geben. Schließlich qualifizierte sie sich als Beste der Qualifikation im Canyon Creek Country Club für das zweite Major des Jahres. Gabsa ist in guter Form: Seit drei Turnieren hat sie keinen Cut auf der Epson Tour verpasst.

Für die Darstellung dieser Inhalte von Instagram benötigen wir Ihre Einwilligung. Wenn Sie die Inhalte aktivieren, werden Ihre Daten verarbeitet und es werden Cookies zum Zwecke der Reichweitenmessung und des profilbasierten Online-Marketings auf Ihrem Endgerät gespeichert sowie von diesem gelesen. Informationen und Hinweise zur Einwilligungs-, Widerrufs- und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Instagram.
Inhalte laden
Instagram-Beiträge immer entsperren

Sophie Hausmann

  • Alter: 28
  • Starts (Cuts geschafft): 1 (0)
  • Bestes Finish: Cut

Wie Gabsa hat sich auch die Münsteranerin ihren Platz im Teilnehmerfeld durch einen Sieg in einem der Qualifier (Druid Hills Golf Club) verdient. Für Hausmann ist es der zweite Start bei einer US Womens Open, allerdings der erste als Profi. Bei ihrem Debüt im Jahr 2018 war sie noch eine 21-jährige Amateurin. Seitdem holte sie einen Titel auf der Epson Tour (2021), auf der sie die meiste Zeit spielt. Ein Start bei der US Womens Open ist ein absolutes Karrierehighlight für die Spielerin vom GC Hubbelrath. Hausmanns aktuelle Form: Zweimal Top 20 bei den vergangenen vier Starts auf der Epson Tour.

Esther Henseleit

  • Alter: 26
  • Starts (Cuts geschafft): 3 (1)
  • Bestes Finish: T30 (2019)

Aus dem deutschen Quintett wird der Spielerin des Elite Team Germany vom Hamburger GC Falkenstein in dieser Woche definitiv am meisten zugetraut. Immerhin rangiert sie aktuell auf Platz 19 der Weltrangliste und zählt somit auch international zu den Favoritinnen. Außerdem hat sie bereits mehrfach gezeigt, dass sie bei Majors vorne mitspielen kann. Bei drei der fünf Majors erreichte sie bereits mindestens einmal die Top 15, bei der US Womens Open fehlt ihr jedoch noch eine solche Top-Platzierung. Die zweifache LET-Siegerin ist spätestens seit ihrer Teilnahme am Solheim Cup 2024 und ihrem Silber-Triumph bei den Olympischen Spielen in Paris jemand, den man bei jedem Major auf dem Zettel haben sollte. Und ihre aktuelle Form macht zusätzlich Hoffnung: Vier ihrer letzten fünf LPGA-Turniere beendete sie unter den Top 20.

Aline Krauter

  • Alter: 25
  • Starts (Cuts geschafft): 2 (0)
  • Bestes Finish: Cut

Die Stuttgarterin ist diese Woche die jüngste deutsche Teilnehmerin. Ihr Weg ins Teilnehmerfeld war eine Achterbahn der Gefühle. In einem Play-off mit sechs Konkurrentinnen spielte sie um den letzten zu vergebenden Platz, schaffte es aber nicht auf Anhieb. Einen Tag nach dem Wettbewerb wurde sie als erste Nachrückerin angerufen – einer Absage sei Dank. Damit darf Krauter ein drittes Mal an einer US Womens Open teilnehmen und hofft, erstmals das Wochenende zu erreichen. 2023 feierte sie in Indien ihren ersten Profi-Sieg auf der Ladies European Tour. Seitdem pendelt sie zwischen den Kontinenten und nahm zuletzt an drei Turnieren auf drei unterschiedlichen Touren teil. Sie schaffte jeweils den Cut und wurde bei der Aramco Korea Championship geteilte Achte. Ihre aktuelle Form macht also Mut, dass es mit dem ersten Cut klappen könnte.

Sophia Popov

  • Alter: 32
  • Starts (Cuts geschafft): 5 (3)
  • Bestes Finish: T26 (2024)

Sie ist die erfahrenste Spielerin im deutschen Aufgebot und nach wie vor die einzige deutsche Major-Siegerin. Mit ihrem Sensationstriumph bei der AIG Womens Open 2020 von Royal Troon schockte sie die Golfwelt – damals war sie die Nummer 304 der Welt. Dank dieses Erfolgs steht Popov auch im dieswöchigen Major-Feld. Ein solcher Sieg kann die Karriere in neue Bahnen lenken. 2021 war sie Teil des europäischen Solheim-Cup-Teams und seit 2020 hat sie die US Womens Open nur einmal verpasst. 2023 befand sie sich in der Babypause. Ihren bislang größten sportlichen Erfolg als Golfmama feierte sie vor wenigen Wochen mit ihrem Sieg auf der Epson Tour. Das Selbstvertrauen sollte also vorhanden sein bei der einzigen deutschen Major-Siegerin.

Weiteres zum Thema

Partner des DGV