Deutschlands Nicolai im Mittelfeld, Dänemarks Nicolai vorn
Zweite 70er-Runde in Folge für Nicolai von Dellingshausen: Der 32-jährige Austrian-Alpine-Open-Champion steht zur Halbzeit der DP World Tour Championship in Dubai damit weiterhin im vorderen Mittelfeld. Bei gesamt -4 teilt der Düsseldorfer Rang 21 unter anderen mit Patrick Reed (Masters-Champion 2018), Haotong Li aus China (BMW International Open-Sieger 2022) und Tom McKibbin aus Nordirland (Porsche European Open-Gewinner 2023).
Der einzige Deutsche im Feld hatte sich als 40. der Saisonwertung qualifiziert und erhält damit die verdiente Belohnung nach einer hervorragenden Spielzeit, in der er in Österreich seinen ersten Titel auf der Tour holte. Es ist von Dellingshausens Debüt beim DPWT-Saisonfinale auf dem Earth Course von Jumeirah Estates. Marcel Schneider hatte als 52. der Gesamtwertung nur knapp die Qualifikation verpasst.
An der Spitze haben die Dänen das Kommando übernommen. Nach 36 von 72 zu spielenden Löchern führt Nicolai Højgaard nach einer 65 am Freitag mit gesamt -12 vor seinem Landsmann Rasmus Neergaard-Petersen, der 2024 die German Challenge im Wittelsbacher GC gewonnen hatte und seitdem eine beeindruckende Karriere hinlegte. Neergaard-Petersen teilt sich Rang zwei bei -9 mit dem europäischen Ryder-Cup-Trio Justin Rose, Shane Lowry und Rory McIlroy, dem der siebte Race-to-Dubai-Gesamtsieg kaum mehr zu nehmen ist.
„Ich musste heute etwas mehr kämpfen als gestern. Die Bedingungen in Runde zwei waren aber auch etwas schwieriger. Wenn ich die Fairways verpasst habe, hatte ich ein paar wirklich unangenehme Lagen. Ich bin aber geduldig geblieben und habe meine Scoring-Skills gezeigt“, so McIlroy nach Runde zwei der DP World Tour Championship in Dubai. Der letzte Race-to-Dubai-Gesamtsieger aus Deutschland war Martin Kaymer in der Saison 2010.









