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Vorzeitig ausgeschieden in Kanada: Rory McIlroy
Vorzeitig ausgeschieden in Kanada: Rory McIlroy | © Vaughn Ridley/Getty Images

McIlroy taumelt, Champ glänzt, Paul stabil

Cameron Champ hat sich zurückgemeldet! Der dreimalige Sieger auf der PGA Tour, der 2024 seine Tourkarte verloren hatte und nur als achter Nachrücker überhaupt ins Feld der RBC Canadian Open rutschte, führt nach zwei Runden überraschend das Feld an. Mit Runden von 62 und 66 Schlägen liegt Champ bei -12 und zeigte eindrucksvoll, wie viel Talent in ihm steckt – wenn der Kopf mitspielt.

 

Dabei war seine Teilnahme beinahe Zufall: Eigentlich war er für ein Korn-Ferry-Turnier gemeldet, brachte „irgendwie“ seinen Pass mit nach South Carolina – und bekam am Dienstagabend den Anruf, dass er in Toronto gebraucht wird. Nun führt er das Feld zur Halbzeit an.

 

„Ich habe einfach gespielt, ohne viel nachzudenken“, sagte Champ nach seiner zweiten Runde. „Es war einfach schön, wieder so Golf spielen zu können. Ich weiß, dass das in mir steckt – ich muss mir nur selbst nicht im Weg stehen.“

 

Champ blieb am Freitag bogeyfrei, traf 12 von 14 Fairways, 15 Grüns und zeigte sich auch im kurzen Spiel fehlerlos. Über 320 Yards im Schnitt vom Tee – das ist der „alte“ Champ, der 2021 die 3M Open gewann und das Feld nun mit zwei Schlägen Vorsprung auf Andrew Putnam (ebenfalls USA) anführt. 

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McIlroy mit Qudaruple-Bogey zu 78

Für Rory McIlroy war Toronto nur ein Kurzbesuch – und ein schmerzhafter dazu. Der vierfache Major-Sieger scheiterte nach Runden von 71 und 78 Schlägen (+9) klar am Cut. Besonders bitter: Auf Loch 5 notierte er ein Quadruple-Bogey (8), nachdem zwei Bälle das Grün deutlich überflogen. Seine 78 ist die schlechteste Runde seit der Open Championship 2024.

 

McIlroy testete in Kanada einen neuen Driver, nachdem sein bisheriges Modell bei der PGA Championship als regelwidrig eingestuft worden war. „Ich habe mit dem neuen Schläger genau die gleichen Probleme. Und in Oakmont (Austragungsort der US Open, d. Red.) nächste Woche musst du die Fairways treffen – das bereitet mir Sorgen“, sagte er sichtlich frustriert.

 

Jeremy Paul absolvierte seine bisherigen beiden Runden hingegen erfreulich stabil. Der 31-Jährige aus dem National Team Germany kam auf 68 und 67 Schläge und geht bei -5 für das Turnier auf Platz 30 in die beiden verbleibenden Durchgänge. Matti Schmid und Thomas Rosenmüller verpassten hingegen den Cut um einen Schlag. 

 

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