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Top-Adresse im Nachbarland: Bernardus
Top-Adresse im Nachbarland: Bernardus | © Bernardus Golf

Bühne für den Solheim Cup – und mehr als nur ein Platz

Bernardus ist eine noch relativ junge Golf-Adresse. Dennoch gehört die Anlage im Süden der Niederlande, nahe 's-Hertogenbosch, zu den bekanntesten des Landes und taucht auch in den verschiedenen Rankings, zuletzt bei den Golfers’ Choice Awards 2026 von Leading Courses, ganz vorne auf. Bereits kurz nach der Eröffnung diente der Platz als Bühne für die KLM Open der DP World Tour. Und im September 2026 folgt das ganz große Highlight: der Solheim Cup, bei dem die besten Golferinnen Europas auf die der USA treffen. Erstmals wird das Event in den Niederlanden stattfinden.

 

Aber was macht den Kurs und das Drumherum so besonders? Die 2018 eröffnete Premium-Adresse liegt auf sandigem Untergrund und ist im Stil eines modernen Heathland-Platzes angelegt. Großzügige Bunkerlandschaften, Wasserhindernisse, klare Linien und offene Flächen prägen das Bild. Gleichzeitig verlangt das Layout präzises Spiel – insbesondere, weil Ungenauigkeiten durch die Struktur des Platzes konsequent bestraft werden. Die 18 Löcher stammen aus der Feder von Kyle Phillips, der sich durch seine Arbeit in Kingsbarns oder Yas Links in der Branche einen exzellenten Ruf erarbeitet hat.

Mitglied für einen Tag

Auffällig ist, dass Bernardus von Beginn an nicht nur als Golfplatz konzipiert wurde, sondern als Gesamtanlage. Die erstklassigen Trainingsbereiche, kurze Wege, Gastronomie und die Unterkünfte sind eng miteinander verzahnt. Mit dem Restaurant Noble Kitchen, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet ist, sowie der kleinen Lodge direkt am Platz richtet sich das Angebot auch an Gäste, die mehr als nur eine Runde Golf planen.
 

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Was Bernardus von vielen Top-Anlagen unterscheidet: Auch – und vor allem – das Erlebnis steht im Fokus. Wege sind kurz, Abläufe fließend, Übergänge bewusst gestaltet – vom ersten Abschlag über die Trainingsanlagen bis hin zum Aufenthalt im Clubhaus.

 

Beim Blick auf die Website wird dieser Ansatz schnell sichtbar. Anstatt Greenfee-Preisen sticht das „Member for a day"-Angebot in den Blick. Die Eckdaten: So viel Golf wie man möchte an einem Tag, Zugang zum Pool, Tennisplatz, Sauna, Hammam und Gym. Ein nicht-golfender Gast ist ebenfalls willkommen. Kostenpunkt: 195 Euro in der Nebensaison, 255 Euro von Anfang April bis Ende Oktober. 

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