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Weiterhin beste Deutsche bei der Amundi Evian Championship: Helen Briem. | © Mark Runnacles/LET

Briem mit starkem Moving Day

Die ehrgeizige 19-Jährige aus Nürtingen hatte die zweite Runde der Amundi Evian Championship mit Sicherheit nicht mit Wohlwollen aufgenommen. Nach einer hervorragenden 67 an Tag eins hatte sie am Freitag acht Schläge mehr benötigt. Den Cut schaffte sie bei einem Gesamtergebnis von Even Par dennoch. Ihr erster Major-Auftritt führte direkt ins Wochenende. Schon jetzt ein Erfolg also. Doch Briem, so ehrgeizig wie sie ist, will mehr als nur Wochenendgolf spielen. Eine entsprechende Leistung zeigte sie in der dritten Runde im Évian Resort Golf Club.

 

Auf der Zehn gestartet, spielte Briem ihr bestes Golf zwischen Loch 14 und Loch fünf. In diesem Abschnitt notierte die LET-Siegerin sechs Birdies. Bei zwei Bogeys auf der Karte bedeutete dies erneut eine 67 (-4) wie an Tag eins. Folglich ging es ordentlich nach oben auf dem Leaderboard. Briem liegt nun auf T25 (-4) und hat nur vier Schläge Rückstand auf die Top Ten. Die Longhitterin vom Stuttgarter Golf Club könnte ihr ohnehin schon gelungenes Major-Debüt also mit einem Top-Ergebnis vergolden.

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Ebenfalls ihr Debüt vergolden könnte die Engländerin Cara Gainer. Bei ihrem ersten Start bei der Amundi Evian Championship spielt die 29-Jährige gleich um den Titel mit. Nach Runden von 68, 70 und 64 Schlägen teilt sich die Viertplatzierte der LET Order of Merit die Führung mit der Australierin Gabriela Ruffels bei -11. "Ich habe am ersten Loch einen großartigen Par-Save geschafft, der mich wirklich beruhigt hat", sagte die LET-Siegerin Gainer. „Dann habe ich am zweiten Loch einen großartigen Putt zum Birdie gemacht. Ich glaube, nach zwei Löchern lag ich eins unter Par, habe mich etwas beruhigt und am vierten Loch wieder einen schönen Putt versenkt. Mein Eagle-Putt auf Loch sieben war definitiv ein Highlight des Tages. Ich habe einen großartigen Drive geschlagen, ein großartiges Hybrid auf das Grün, etwa zehn Fuß an die Fahne, und den Putt versenkt.“

 

Doch der Titelkampf verspricht spannend zu werden. Hinter dem Führungsduo folgen mit Minjee Lee und Grace Kim (beide Australien), Jeeno Thitikul (Thailand) sowie Somi Lee (Südkorea) vier Spielerinnen bei -10, insgesamt liegen elf Spielerinnen innerhalb von drei Schlägen.

 

Weiter hinten auf dem Leaderboard teilen sich Aline Krauter und Esther Henseleit Rang 56 (+1).

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