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Nils-Levi Bock (18) feiert bei der German Challenge 2025 sein Tour-Debüt und steht in Sachen Emojis auf die Rakete. | © DGV/Kirmaier

Bock steht auf Rakete

Sie alle tun es. Auch bei der German Challenge im Wittelsbacher GC. Da landen zahlreiche Nachrichten auf den Mobiltelefonen der Spieler. Gerade jetzt, wenn ein großes Turnier ansteht. Mal mit und mal ohne Emojis. Die kleinen Piktogramme (meistens Smileys) drücken in Kürze etwas aus, was man sonst in lange Texte tippen müsste. Wie praktisch. Der 17. Juli ist übrigens Welt-Emoji-Tag. Und auch Tour-Debütant Nils-Levi Bock tut es.

 

„Mein Lieblings-Emoji ist die Rakete. Für mich steht sie für ein niemals Aufgaben und dafür, meinem Weg und meinem Prozess zu vertrauen. Auch wenn es manchmal hart ist – die Rakete wird irgendwann starten und abgehen“, sagt Bock, der für den GC St. Leon-Rot in der 1. Bundesliga (Deutsche Golf Liga presented by All4Golf) spielt, zum Nationalspieler gereift ist und einer von drei deutschen Amateuren im Feld der German Challenge im Wittelsbacher GC ist. 

 

Was gibt es eigentlich für verschiedene Emoji-Motive für Golfer? Klar: Alle kennen die Daumen und Hände und was man alles damit machen sowie ausdrücken kann. Dazu die bekannten Motive aus den Bereichen Tiere und Natur sowie Essen und Trinken. Aber das Loch? Seit 2015 gibt es das und ist bei Golfern bestimmt beliebt, denn genau da muss der Ball ja rein. Apropos Ball: Solche gibt es aus verschiedenen Sportarten als Emojis: Fußball, Handball, Basket- und Tennisball. Aber einen Golfball gibt es noch nicht. Dafür zahlreiche andere Bildchen, die für Golfer durchaus relevant sind: ein Grün mit Golffahne, Gewitterwolken, Regenschirm, Baseballmütze, Pokale, Medaillen, Sonne, Laub- oder Nadelbaum – da ist einiges brauchbar für den Sport mit der kleinen, weißen Kugel. Dazu unter „Aktivitäten“ natürlich den Golfspieler, die Golfspielerin und den/die Golfer(in). Alles dabei und wer möchte, kann sich bei Emojipedia auch in Sachen Haut- und Haarfarbe austoben.

 

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Nicht nur Nils-Levi Bock nutzt regelmäßig Emojis. Auch Wolfgang Glawe, ebenso deutscher Amateur im German-Challenge-Startfeld, verrät, welche er häufiger nutzt: den Smiley mit Freudentränen, den Daumen hoch (Symbol für Zustimmung) und das Gesicht mit Sonnenbrille (steht für Coolness, Selbstbewusstsein und sicheres Auftreten). Klar, die kennen alle. Philipp Katich steht auf den angespannten Bizeps (steht für Kraft und Durchhaltevermögen) sowie das Kussgesicht (Zeichen für Romantik und Flirt), Philipp Macionga bevorzugt die Hand mit ausgestrecktem kleinen und Zeigefinger (soll vor Unglück schützen), den Überwältigt-Smiley und die zusammengelegten Handflächen (Dankbarkeit). So hat jeder seinen Favoriten.

 

Und warum heißt das Emoji nun Emoji? Der Begriff leitet sich aus dem Japanischen ab und bedeutet in seiner wörtlichen deutschen Übersetzung einfach Bildschriftzeichen. Denn: Die Erfindung dieser digitalen Piktogramme geht auf den Japaner Shigetaka Kurita zurück, der die Emojis während der 1990er-Jahre für eine Telefongesellschaft entwickelte. Da aufgrund der fehlenden grafischen Leistung der damaligen Mobiltelefone diese Emojis einfarbig waren und lediglich über eine Kantenlänge von 12 × 12 Pixeln verfügten, fiel Kuritas Erfindung nicht unter das Urheberrecht und konnte auch von anderen Mitbewerbern auf deren eigenen Mobiltelefonen implementiert werden.

 

Der Welttag der Emojis wird am 17. Juli gefeiert. Warum? Weil das allgemein verbreitete Kalender-Emoji genau dieses Datum zeigt. Genau den Tag, an dem 2025 die German Challenge startet. Im Livescoring und im Player Locator können Fans verfolgen, bei welchen Spielern in diesem Jahr die Rakete zündet.

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