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Links sehen wir den klassischen Jason Day, rechts den vogelwilden. | © golfsupport.nl / instagram.com

Birdie-Look: Erneuter Outfit-Ärger um Jason Day

Beim traditionsreichen Masters Tournament ist Stil bekanntlich eine ernste Angelegenheit – das musste nun erneut Jason Day erfahren. Der Australier, der für seine mutigen Modeentscheidungen bekannt ist, wurde vor dem ersten Major des Jahres von den Verantwortlichen des Augusta National Golf Clubs ausgebremst.

 

Für die Auftaktrunde hatte er ein auffälliges Outfit im „Bird Theme“ geplant: ein durchgehender Look mit Vogelmotiven, entworfen in Zusammenarbeit mit der Marke Malbon Golf. Doch genau dieser All-Over-Print ging den Hütern der Tradition zu weit: Day wurde gebeten, zumindest bei der Hose auf ein schlichtes, einfarbiges Modell zu wechseln. Immerhin durfte der ehemalige PGA-Champion die ebenfalls auffällige „Birds of Georgia“-Jacke behalten.

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Es ist nicht das erste Mal, dass Days modische Experimente beim Masters für Aufsehen sorgen. Bereits 2024 musste der heute 38-Jährige während des Turniers eine Weste mit großflächigem Branding ablegen. Damals reagierte er gelassen: „Man respektiert das hier, es geht um das Turnier“, sagte Day. „Wenn sie sagen, zieh es aus, dann mache ich das.“ Auch 2025 gab es bereits Diskussionen über seine auffälligen Looks – ein wiederkehrendes Thema also.

 

Hinter dem diesjährigen Outfit steckt jedoch mehr als nur modischer Mut. Stephen Malbon, der Gründer von Malbon, verfolgt ein klares Konzept: Die Vogelmotive – darunter Kardinäle, Blue Jays oder Spechte – sollen die Verbindung zur Natur symbolisieren. Seine Theorie: Wer sich bewusst mit seiner Umgebung auseinandersetzt, spielt besser Golf. „Wenn du die Geräusche der Vögel kennst und im Einklang mit der Natur bist, machst du mehr Birdies“, so Malbon.

 

Die Inspiration hierfür stammt unter anderem aus indigenen Glaubensvorstellungen, in denen verschiedene Vogelarten unterschiedliche Bedeutungen tragen. Malbon schickte Day sogar monatelang Vogelgeräusche, um ihn auf das Konzept einzustimmen.

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Während Marken wie Malbon bewusst Grenzen verschieben und Individualität auf dem Golfplatz fördern möchten, bleibt Augusta National seiner Linie treu. Das Masters steht wie kein anderes Turnier für Tradition, Zurückhaltung und Etikette – auch in puncto Kleidung. Dass Day immer wieder versucht, diese Grenzen auszutesten, wirkt fast wie ein Ritual. Eine ganz eigene Masters-Tradition fast schon.

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