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Drei Siege in der Vorrunde: Tjelle Rieger vom GC St. Leon-Rot | © DGV/stebl

Beide Titelverteidiger raus

Hohen Neuendorf – Alena Oppenheimer als Defending Champion der Damen hat ihr zweites Match mit 3&2 gewonnen, konnte damit aber ihre Niederlage gegen Louisa Bloomfield nicht mehr wettmachen. Die Athletin des GC Hannover gewann auch noch gegen Emma Rehn vom GC Augsburg und hat sich damit den Sprung ins Viertelfinale gesichert. Für die routinierte Spielerin des Stuttgarter GC Solitude geht es nun nur noch um die Plätze 9 bis 16.


 

Leo Heß vom G&LC Holledau blieb als Titelverteidiger in der Vorrunde sogar ohne Sieg. Gegen Leonas Jung aus St. Leon-Rot und Florian Dittrich unterlag der Youngster des Junior Team Germany und war entsprechend angefressen, denn zunächst hatte es gegen den Habsberger sehr gut ausgesehen. Am Ende setzte sich der 36-Jährige aber doch noch durch und sorgte so für das Aus des Meisters von 2024.

 

Makellose Bilanz

 

Tjelle Rieger vom GC St. Leon-Rot hat sich dagegen in allen drei Gruppenspielen schadlos gehalten. Gegen Henrik Koglin vom G&LC Berlin-Wannsee gewann der Youngster des Junior Team Gemany mit 3&2. Gegen Lukas Laske vom GC Wörthsee war der Hanseat, der aus Hamburg in die Kurpfalz gewechselt war, mit 4&2 erfolgreich. Im Finale um den Gruppensieg traf der 19-Jährige auf den nur einen Jahr älteren Max Pieck. Der Athlet vom GC Essen-Heidhausen hatte zuvor auch beide Matches gewonnen. Wieder beendete Rieger das Match auf dem 16. Grün und der Essener hatte mit 3&2 das Nachsehen. Nach seinem Wechsel hatte Tjelle Rieger zunächst eine harte Zeit zu überstehen. Das Jahr 2024 war aufgrund von Verletzungen der Schulter eher abzuhaken. Nun geht es aber offensichtlich wieder besser und der Aufstieg ins Viertelfinale ist geschafft, während Max Pieck noch um die Plätze 9 bis 16 spielen darf.

Alle Matches in der Vorrunde gewonnen haben somit Leonas Jung, dessen Clubkamerad Tjelle Rieger und Florian Riedel, der aus Hamburg-Treudelberg kommt.

Komplettiert wird das Viertelfinale durch Leander Neuhaus (GC Hamburg Wendlohe), Michael Mayer (GC München Valley), Nils-Levi Bock vom GC St. Leon-Rot, Anton von L´Estocq vom GC Feldafing und Luis Büch vom gastgebenden Berliner GC Stolper Heide.

 

Damen Viertelfinale

 

Bei den Damen zieht Theresa de Bochdanovits mit weißer Weste ins Viertelfinale ein. Die 25-Jährige vom GC Würzburg gewann 3&1, 2&1 und zuletzt gegen Lena Geier noch mit 1auf.

Auch Sofia Maier-Borst vom GC St. Leon-Rot hat alle drei Kontrahentinnen der Vorrunden-Gruppe geschlagen und darf weiter vom Titel träumen.

Ungeschlagen zieht Leonie Wulfers vom Hamburger GC Falkenstein ins Viertelfinale ein, nachdem sie gegen Charlotte Görsch vom Wannsee am Morgen das Match geteilt hat, setzte sich das Nordlicht am Nachmittag mit 5&3 gegen Pureun Kim durch, die ihren Heimvorteil damit nicht nutzen konnte.

Auch Julia Bäumken vom GC Altenhof hat zwei Siege und ein geteiltes Match in den Büchern. Damit darf die 22-Jährige von der Eckernförder Bucht weiter um Titel und Medaillen spielen.

Komplettiert wird das Viertelfinale durch Mia Hoffmann (Falkenstein), Louisa Bloomfield (Hannover), Vivienne Bühle (SGC Solitude) und Laura Schedel vom GC Schloss Guttenburg. 

 

Caddie gegen Hexenschuss

 

Beim zweiten Spieltag der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf musste Alina Bingel wegen eines Hexenschusses passen und konnte in Hannover nicht für den G&LC Berlin-Wannsee spielen.

Im Berliner Norden auf der Grenze nach Brandenburg ist die Wannsee-Spielerin nicht im Feld, nutzte aber die Zeit, um für Sportsoldat Maik Süßbier als Caddie am Bag zu sein. „Viel zu laufen, hilft gegen Hexenschuss“, so die ältere der beiden Bingel-Schwestern.

Trotz der Hilfe am Bag musste Maik Süßbier sich Luis Büch mit 3&2 beugen. Der Heimvorteil und das solide Spiel des Athleten vom Berliner GC Stolper Heide hatten sich ausgezahlt.

 

Caddie aus Dankbarkeit

 

Leonas Jung vom GC St. Leon-Rot durfte sich am zweiten Wettkampftag ausruhen, weil er für sein drittes Gruppenspiel ein Freilos hatte.

Jung nutzte die Zeit, um bei Tim Opderbeck vom Frankfurter GC am Bag zu helfen.

Gerüchte, da bahne sich ein Wechsel aus der Kurpfalz an den Main an, wurden umgehend dementiert. Jung half lediglich aus Dankbarkeit, weil Opderbeck ihn nach der Bernhard Langer International Amateur Championship vom Motzener See zurück in die Region Rhein-Neckar mitgenommen hatte.

Das Match gegen Miguel Morato Brede gewann der Frankfurter auf dem 16. Grün mit 4&2.

 

66er

 

Der GC Habsberg war in den letzten Jahren bei viele Turnieren des Deutschen Golfsport sehr präsent, meist mit mehreren Athleten am Start, auch wenn die Mannschaft in der DGL noch gar nicht so hoch gespielt hat. Nach gefühlt einem Jahrzehnt, in dem Habsberg jedes Jahr den Aufstieg – und stets als Durchmarsch nach dem Aufstieg zuvor geschafft hatte, hakte es 2024 leicht und das Team um Profi Leon Breimer musste tatsächlich zum ersten Mal seit Menschengedenken das Gefühl kennenlernen, nicht direkt weiter aufzusteigen.

Die gewachsene Struktur im Team zeigt sich inzwischen aber auch an einem Logo. Ein weißer Tiger ergänzt eine 66. Die 66 ist der erklärte Lieblingsscore der Habsberger und in der Region weiß jeder sofort, wer gemeint ist, wenn von den 66ern die Rede ist.

Bei der Deutschen Lochspielmeisterschaft 2025 ist tatsächlich mit dem „Methusalem“ Florian Dittrich nur ein Habsberger am Start. Der vertritt sein Team würdig und setzte sich gegen Titelverteidiger Leo Heß mit 2&1 durch, obwohl der Youngster des G&LC Holledau nach sieben Löchern schon mit 3auf in Führung gelegen hatte.

 

Startzeiten

 

Am Samstag wird ab 8.30 Uhr von Tee 1 und Tee 10 gestartet. Die Herren gehen von Tee 10 raus, die Damen starten von Tee 1. Bisher haben die Wettergötter gnädig im Norden von Berlin mitgespielt. Ob diese auch für die kommenden Tage so bleibt, ist offen, denn vor allem für den Finalsonntag sind am Nachmittag böse Gewitter angesagt, so dass die Spielleitung erst am Samstag festlegen kann, wie am Sonntag gestartet wird.

Am Samstag werden am Vormittag die Viertelfinals gespielt. Von 9.06 Uhr geht es los. Am Nachmittag stehen dann noch die Halbfinals auf dem Programm.


 


 

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