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Esther Henseleit nimmt auch am zweiten Event des Asian Swings auf der LPGA Tour teil. | © Tristan Jones/ LET

Bärenfalle, Asiens Major und ein Masters-Ticket

PGA Tour: Cognizant Classic

PGA National, Florida, 26. Februar bis 1. März

Während im Nordosten der USA noch Schneestürme toben, beginnt für die PGA Tour der „Florida Swing“. Bei der Cognizant Classic erwarten die Spieler Sonne, Palmen und Temperaturen jenseits der 25-Grad-Marke – und damit beste Voraussetzungen für ein weiteres Birdie-Festival. Gespielt wird erneut auf dem Champion Course im PGA National Resort in Palm Beach Gardens. Der Platz ist seit 2007 eine feste Größe im Kalender und war bereits Austragungsort großer Events wie dem Ryder Cup und der PGA Championship.

 

Titelverteidiger ist Joe Highsmith, der im vergangenen Jahr mit 19 unter Par seinen Premierensieg auf der Tour feierte und sich mit zwei Schlägen Vorsprung durchsetzte. Nun greift der Linkshänder erneut an und hat die Chance, als erster Spieler seit Jack Nicklaus (1977/78) seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. Prominente Konkurrenz ist garantiert: Brooks Koepka kehrt nach seinen Starts in Phoenix und bei der Farmers Insurance Open zurück. Shane Lowry und Max Homa zählen ebenfalls zu den klangvollen Namen im Feld. Besonders im Blick steht zudem Ryan Gerard, aktuell Siebter im FedExCup und die Nummer 26 der Welt. Er machte mit zwei zweiten Plätzen zum Saisonstart eindrucksvoll auf sich aufmerksam.

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Sportlich geht es nicht nur um den Turniersieg, sondern auch um begehrte Startplätze beim Arnold Palmer Invitational. Die Cognizant Classic bietet die letzte Gelegenheit, sich über die Wertungen „Aon Next 10” und „Aon Swing 5” für das Signature Event in Bay Hill zu qualifizieren. Michael Thorbjornsen liegt beispielsweise aussichtsreich im Rennen, während andere wie Nicolai Højgaard oder Stephan Jäger vom Elite Team Germany ebenfalls noch entscheidende Punkte sammeln wollen. 

 

Der Champion Course (Par 71, 6.605 Meter) wurde im Vorfeld nochmals verlängert und misst nun rund 90 Meter mehr als im Vorjahr. Neue Abschläge an Bahn zwei und am abschließenden Par 5 sorgen für zusätzliche Länge, auch wenn die 18 weiterhin eine echte Birdie-Chance bietet. Auf 15 der 18 Bahnen kommt Wasser ins Spiel, besonders berüchtigt ist die „Bear Trap“ mit den Löchern 15 bis 17: Das ikonische Par-3–Par-4–Par-3-Finish kann binnen Minuten Titelträume zerstören, zeigte sich zuletzt aber etwas zahmer als in früheren Jahren.

Deutsches Duo am Start

Neben Jäger ist mit Matti Schmid ein zweiter Spieler aus dem Elite Team am Start. Der gebürtige Regensburger spielt bereits sein siebtes Turnier in Folge und erreichte in dieser Saison erst einmal die Top 50, während Jäger bei vier Einsätzen in diesem Jahr immerhin schon einen fünften Rang erreichen konnte. In der Turnierhistorie der Cognizant Classic konnten beide in der Vergangenheit mit jeweils einem Top-20-Ergebnis überzeugen.

LPGA Tour: HSBC Womens World Championship

Sentosa Golf Club, Singapur, 26. Februar bis 1. März

Glanz, Glamour und Weltklasse pur: Die HSBC Womens World Championship zählt seit Jahren zu den prestigeträchtigsten Veranstaltungen im LPGA-Kalender. Gespielt wird im Sentosa Golf Club in Singapur, der von legendären Party-Schauplätzen wie dem Raffles Hotel oder dem Marina Bay Sands flankiert wird. Nicht umsonst trägt das Turnier den Beinamen „Asia’s Major“.

 

Das mit drei Millionen US-Dollar dotierte Turnier versammelt auch 2026 nahezu die komplette Weltelite. Neun der Top Ten der Rolex Womens World Golf Rankings sind am Start, angeführt von der aktuellen Nummer eins, Jeeno Thitikul. Die Thailänderin reist mit reichlich Rückenwind an, nachdem sie zuletzt in ihrer Heimat triumphierte und ihren achten LPGA-Titel feierte. Titelverteidigerin ist Lydia Ko, die sich im Vorjahr bei ihrem elften Anlauf erstmals die Trophäe in Singapur sichern konnte.

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Neben Thitikul und Ko schlagen unter anderem Minjee Lee, Charley Hull, Ruoning Yin, Hyo Joo Kim und Sei Young Kim ab – ein Teilnehmerfeld, das einem Major in nichts nachsteht. Insgesamt 72 Spielerinnen gehen im klassischen 72-Löcher-Format ohne Cut an den Start. Seit der Premiere im Jahr 2008 haben zahlreiche Major-Siegerinnen hier gewonnen, und 15 der bisherigen 17 Championessen besitzen mindestens einen Major-Titel.

 

Für die LPGA ist das Turnier der Höhepunkt des asiatischen Swings und zugleich das zweite Event dieser Phase im Kalender. Die enorme internationale Strahlkraft der Tour zeigt sich in Singapur besonders eindrucksvoll, wo die Fans Jahr für Jahr zahlreich erscheinen und für eine stimmungsvolle Kulisse sorgen.

Einzige Deutsche

Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick auf Esther Henseleit. Nach einem durchwachsenen Ergebnis zuletzt in Thailand möchte die Elite-Team-Germany-Spielerin in Singapur ein deutliches Ausrufezeichen setzen. Angesichts der Dichte an Weltklassespielerinnen wird dafür allerdings eine absolute Top-Leistung nötig sein, denn bei „Asia’s Major“ ist die Konkurrenz so stark wie fast nirgendwo sonst im regulären Saisonverlauf.

Ladies European Tour: Ford Womens NSW Open

Wollongong Golf Club, Australien, 26. Februar bis 1. März

Sonne, Sand und spektakuläre Links-Bedingungen: Die Ladies European Tour startet mit dem Australian Swing in eine vierwöchige Phase „Down Under“. Den Auftakt macht die Ford Womens NSW Open im Wollongong Golf Club, der südlich von Sydney direkt an der Küste liegt und traumhafte Ausblicke auf den Pazifik bietet. Das Par-71-Layout ist zum zweiten Mal in Folge Gastgeber und verspricht beste Bedingungen für das zweite Event der Saison auf der LET.

 

Das mit 600.000 australischen Dollar (etwa 360.000 Euro) dotierte Turnier wird gemeinsam mit der WPGA Tour of Australasia ausgetragen. Insgesamt gehen 132 Spielerinnen an den Start, darunter 80 LET-Mitglieder, 30 WPGA-Profis und 22 eingeladene Akteurinnen aus 34 Nationen. 15 Rookies feiern ihren Saisonstart und es stehen gleich 19 LET-Siegerinnen im Feld. Die Titelverteidigerin Mimi Rhodes fehlt allerdings, da sie parallel auf der LPGA Tour abschlägt. Zu den aussichtsreichen Namen zählen dagegen die Vorjahres-Zweiten Alessandra Fanali und Kirsten Rudgeley.

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Mit Anna Huang (Kanada), Sara Kouskova (Tschechien), Darcey Harry (Wales) sowie den Engländerinnen Cara Gainer und Alice Hewson sind mehrere Siegerinnen der vergangenen Saison am Start. Auch Meghan MacLaren, Siegerin der Jahre 2018 und 2019, kehrt an einen ihrer Lieblingsorte zurück. Zudem nutzen zahlreiche Q-School-Absolventinnen wie Aine Donegan, Caitlyn Macnab oder Anna Morgan die Bühne in Australien für ihren ersten Start auf der Ladies European Tour in diesem Jahr.

 

Die deutschen Farben werden von Leonie Harm, Patricia-Isabel Schmidt und Alexandra Försterling vertreten. Während Harm und Schmidt bereits beim Saisonstart in Saudi-Arabien dabei waren, eröffnet Försterling ihr Golfjahr erst diese Woche in Australien. Die gebürtige Berlinerin kämpfte sich im Verlauf des vergangenen Jahres aus einer Formkrise heraus und zeigte ab September stetig gute Leistungen, die in einer Top-Ten-Platzierung in Frankreich gipfelten. Auch Harm ist gut in Form. Sie erreichte beim Saudi Ladies International die Top 20.

DP World Tour: South African Open Championship

Stellenbosch GC, Südafrika, 26. Februar bis 1. März

Wenn die DP World Tour diese Woche nach Stellenbosch zurückkehrt, steht mehr als „nur“ ein traditionsreicher Titel auf dem Spiel. Die Investec South African Open Championship bietet nicht nur ein Preisgeld von 1,5 Millionen US-Dollar, sondern erstmals auch dem Sieger einen direkten Startplatz beim Masters in Augusta. Im Rahmen der Open Qualifying Series werden zudem drei Tickets für The Open in Royal Birkdale vergeben, wodurch die nationale Meisterschaft Südafrikas zum echten Major-Sprungbrett wird.

 

In ihrer 115. Auflage kehrt die South African Open zum zweiten Mal in ihrer Geschichte in den Stellenbosch Golf Club zurück. 1999 gewann hier der Lokalmatador David Frost. Seitdem wurde der 1903 erstmals offiziell ausgetragene Wettbewerb umfassend modernisiert. Der Par-70-Kurs misst nun 6.646 Meter, zahlreiche Abschläge und alle Bunker wurden überarbeitet, es wurden strategisch neue Bäume gepflanzt und das Wasserhindernis an Bahn 18 wurde vergrößert – es sind beste Voraussetzungen für ein spektakuläres Finish geschaffen.

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Titelverteidiger ist Dylan Naidoo, der sich im vergangenen Jahr in Durban nach einem wetterbedingten Abbruch im Stechen gegen Laurie Canter durchsetzte und damit seinen ersten Titel auf der DP World Tour feierte. Als prominentester Name reist Patrick Reed an. Der Weltranglisten-18. erlebt bislang eine herausragende Saison mit Siegen in Dubai und Katar sowie Platz zwei in Bahrain. Als Gewinner des International Swing führt er sowohl diese Wertung als auch das Race to Dubai an. In Stellenbosch gibt Reed sein Turnierdebüt und möchte seine Ambitionen auf die Harry Vardon Trophy weiter untermauern.

 

Aus südafrikanischer Sicht ist das Teilnehmerfeld ebenfalls hochkarätig besetzt. Mit Casey Jarvis, Thriston Lawrence, Dean Burmester und dem erfahrenen Ernie Els sind zahlreiche Heimfavoriten am Start. Sie wollen die Erfolgsserie der vergangenen Jahre fortsetzen, in denen immer wieder südafrikanische Sieger gefeiert wurden. Internationale Akzente setzen unter anderem Andy Sullivan, Julien Guerrier und Nacho Elvira. Für zusätzliche Spannung sorgt zudem der Kampf um den Freddie Tait Cup, der dem besten Amateur nach dem Cut verliehen wird.

Deutsche Titelanwärter

Mit Freddy Schott, Nick Bachem, Allen John, Marcel Schneider und Marcel Siem sind gleich fünf deutsche Golfer am Start. Mit der meisten Turniererfahrung reist natürlich der Routinier Siem an. Seit 2003 nimmt er regelmäßig an diesem Event in Südafrika teil – und das durchaus erfolgreich: Sowohl 2020 als auch 2022 erreichte er die Top Ten. Dennoch dürften Schneider und Schott zumindest auf dem Papier am ehesten eine Top-Platzierung zuzutrauen sein. Schott gewann Anfang Februar in Bahrain und Schneider bewies im vergangenen Jahr mehrfach, dass er das Zeug zu einem Turniersieg in der ersten Liga hat.

Weitere Turniere mit deutscher Beteiligung:

Korn Ferry Tour: Argentina Open

Jockey Club, Argentinien, 26. Februar bis 1. März

 

Jeremy Paul

 

Asian Tour: New Zealand Open

Millbrook Resort, Neuseeland, 26. Februar bis 1. März

 

Dominic Foos und Maximilian Rottluff

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