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Augusta liegt ihm: Der Schotte Robert MacIntyre ist einer von sieben Linkshändern beim Masters 2026. | © Getty Images/Chris Condon

Augusta mit links

Wie stehen die Chancen, dass ein Linkshänder das Masters 2026 gewinnt? Glaubt man der Statistik, haben diese glorreichen Sieben gar nicht so schlechte Aussichten, denn der Platz des Augusta National GC begünstigt? Genau. Linkshänder. Das zeigt die jüngere Vergangenheit des ersten und wohl spektakulärsten Major-Events des Jahres.

 

Der erste linkshändige Golfer, der einen Major-Sieg feiern durfte, war der Neuseeländer Bob Charles, der sich bei der Open 1963 auf dem Kurs von Royal Lytham & St. Annes durchsetzen konnte. Vor 63 Jahren also. Es dauerte sage und schreibe 40 Jahre, ehe wieder ein Lefty bei einem Major gewinnen konnte: 2003 siegte der Kanadier Mike Weir – und zwar beim Masters in Augusta.

Nachdem das Duo Charles und Weir die Linkshändigkeit ein wenig ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückte, begann die Ära des Phil Mickelson. Der US-Amerikaner etablierte das Golfspielen „auf der anderen Seite“ endgültig. Lefty gewann das Masters 2004, 2006 und 2010 sowie die PGA Championship 2005 und 2021 sowie die Open Championship 2013. Für Augusta 2026 musste Mickelson aber absagen.

 

Charles, Weir und Mickelson – da war doch noch ein Linkshänder, der ein Major für sich entscheiden konnte. Genau: Mit Bubba Watson setzte sich beim Masters 2012 ebenfalls ein Lefty durch. 2014 holte sich Watson sogar sein zweites Green Jacket. Und dann war da noch Brian Harman. Der Linkshänder holte die Open Championship 2023. Macht insgesamt also nur fünf Linkshänder, die bis dato ein Major gewinnen konnten. Die größten Siegchancen haben die „Linken“ laut Statistik beim Masters.

 

Masters-Champions mit links

  • Mike Weir (2003)
  • Phil Mickelson (2004, 2006, 2010)
  • Bubba Watson (2012, 2014)

 

Die sieben Leftys beim Masters 2026

  • Akshay Bhatia: Spielt sein drittes Masters, landete im Vorjahr auf T42.
  • Brian Harman: Seine Masters-Bilanz ist eher schlecht – mit vier verpassten Cuts aus sieben Starts.
  • Jackson Herrington: Platz 103 im World Amateur Golf Ranking; qualifizierte sich, da er ins Finale des US Amateur kam.
  • Robert MacIntyre: Der Schotte schnupperte zumindest schon mal hin an die Top Ten, kam ´über einen T12 beim Masters aber noch nicht hinaus.
  • Matt McCarty: Schlich sich in die Top 50 der Welt, um sich eine späte Einladung zu holen.
  • Bubba Watson: Er ist der letzte Linkshänder, der das Masters gewann. Watson triumphierte 2012 und 2014.
  • Mike Weir: Er war der erste linkshändige Masters-Champion im Jahr 2003 und löste einen Lauf von sechs Linkshand-Siegen in elf Jahren aus.

 

 

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