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Bahn 9 auf dem Palmer Course von Bad Saarow | © GV NRW

Auf Zählspiel folgt Matchplay

Bad Saarow – Die Auswahlmannschaften der Landesverbände hatten am ersten Wettkampftag die Zählspielqualifikation zu absolvieren. Die Teams mussten am Morgen drei Vierer und am Nachmittag sechs Einzel gehen. Titelverteidiger ist bei den Mädchen Baden-Württemberg, bei den Jungen hatte sich die Auswahl von Niedersachsen/Bremen zuletzt den Titel gesichert.

 

Auf dem Faldo Course, der mit über 100 tiefen Bunkern und teils dichtem Rough bei jedem Schlag die volle Konzentration fordert, war der Wind besonders spürbar im Spiel. Aber auch die Mädchen, die sich auf dem Palmer Course treffen, hatten mit den Bedingungen zu kämpfen. Fast schon traditionell ist man beim Jugend-Länderpokal auf echte Hitzeschlachten eingestellt.

 

Jede Mannschaft besteht aus sechs Jungen und sechs Mädchen im Alter bis 16 Jahre, zusätzlich bis zu zwei Jungen und zwei Mädchen im Alter bis 18 Jahre.

 

Turniermodus

 

Am Freitag fand die Zählspielqualifikation statt. Das Feld war bei den Jungen an der Spitze eng beisammen. Baden-Württemberg geht mit gesamt +26 von Platz eins in die Matchplays. Bis zur Hanseatic Golf Union, also den Verbänden aus Schleswig-Holstein und Hamburg, die mit +41 den fünften Platz erreichte, war der Abstand jeweils eng. Berlin/Brandenburg hatte auf dem achten Platz mit +80 nur einen Schlag weniger gebraucht als Sachsen/Thüringen.

Bei den Mädchen hat sich mit ebenfalls +26 die Auswahl des Bayerischen Golfverbands Rang eins gesichert und trifft auf Niedersachsen/Bremen. Die Nordlichter sind nach +95 als Teamscore im Zählspiel nur Außenseiter im Duell der Plätze 1 versus 8, aber da im Matchplay ganz andere Mechanismen greifen, sind Überraschungen immer möglich. Auch dies macht den besonderen Reiz des Jugend-Länderpokals aus.

 

Tiefste Einzelscores

 

Bei den Mädchen kamen nur zwei Spielerinnen unter Par vom Palmer Course ins Recording. Jugend-Nationalspielerin Lena Geier vom GR Bad Griesbach brachte für Bayern den Score in die Wertung, während Anna Bonerz aus St. Leon-Rot für den BWGV unter Par blieb.

Bei den Jungen gab es auf dem Faldo Course drei Scorekarten unter Par. Mit einer 69 (-3) war Tim Brohl vom GC Rhein-Sieg für NRW am besten unterwegs.

Zweimal wurde die 70 (-2) eingereicht. Hannes Siemers vom Zweitligisten Burgdorfer GC steuerte diesen tiefen Score für Niedersachsen/Bremen bei, während Felix Timm seine 70 für Baden-Württemberg in die Bücher schreiben durfte. Der Youngster war erst in diesem Jahr vom GC Husumer Bucht in die Kurpfalz gewechselt. Timm hatte seine Scorekarte mit drei Birdies verziert und blitzsauber gehalten, als er auf das 18. Tee kam. Auf dem Abschlussloch musste das Nordlicht im Dress der Vertretung aus dem Ländle dann doch noch ein Bogey hinnehmen.

 

Alles Matchplay

 

In den Matchplays geht es am zweiten Wettkampftag nach dem Schlüssel 1 versus 8, 2 versus 7, 3 versus 6 und 4 versus 5 weiter – am Vormittag mit den Viertelfinals. Am Nachmittag stehen dann schon die Halbfinals an. In diesen beiden Matchplay-Runden werden jeweils ein Vierer und vier Einzel gespielt.

Am Sonntag stehen dann das Finale und die Platzierungsspiele an. Hier haben die Mannschaften jeweils am Vormittag drei Vierer zu gehen, ehe am Nachmittag in sechs Einzeln die Entscheidung fällt.

Dieser Turniermodus sorgt regelmäßig für Hochspannung und viele Emotionen.


 

Livescoring Mädchen >>>


 

Livescoring Jungen >>>


 

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