Algarves Acht: Top-Plätze im Süden Portugals
Wer an Golfreisen denkt, kommt früher oder später an der Algarve vorbei. Auf kleinstem Raum drängen sich hier mehr als 30 Golfanlagen – eine Dichte, die in Europa kaum zu übertreffen ist. Zwischen atemberaubenden Klippen, goldenen Stränden und dem beständigen Atlantiklicht erstreckt sich rund um Faro ein Portfolio an Spitzenplätzen, das Golferinnen und Golfer aus aller Welt anzieht. Unter ihnen ragen acht Anlagen besonders hervor – jede mit individuellem Charakter und ganz eigener Faszination.
Ombria – Naturverbunden und neu gedacht
Der Ombria Golf Course, der sich in die sanft geschwungenen Hügel nördlich von Loulé einfügt, ist einer der jüngsten Plätze an der Algarve. Er verbindet moderne Architektur mit einer sehr naturnahen Ausstrahlung. Schluchten, alte Olivenbäume und Bachläufe prägen ein Layout, das strategisch anspruchsvoll, aber nie unfair ist. Ein Platz für alle, die Ruhe und Abwechslung schätzen.
Designer: Jorge Santana da Silva
Greenfee: ab 159 Euro

Quinta do Lago – Drei Plätze, ein Qualitätsversprechen
Mit den Plätzen „North“, „South“ und „Laranjal“ zählt Quinta do Lago zu den bedeutendsten Golfdestinationen im Naturschutzgebiet Ria Formosa. Besonders der South Course, der bereits mehrfach Austragungsort großer Events war, punktet mit breiten Kiefernalleen, Wasserhindernissen und einem Layout, das Anspruch und Eleganz vereint.
Designer: William Mitchell / Joe Lee / Rocky Roquemore (Nord), William Mitchell (Süd), Jorge Santana da Silva (Laranjal)
Greenfee: ab 197 Euro (Nord/Süd), ab 128 Euro (Laranjal)
Palmares – Drei Welten in einem Resort
In Lagos beeindruckt die Palmares-Anlage mit drei verschiedenen Neun-Loch-Schleifen. „Alvor“, „Lagos“ und „Praia“ stehen für Parkland-Elemente im Hinterland, für linkstypische Dünenbahnen und für spektakuläre Ausblicke auf die Meia Praia. Diese Kombination ermöglicht Runden, die sich jedes Mal anders anfühlen.
Designer: Robert Trent Jones Jr., Frank Pennink
Greenfee: ab 128 Euro

Dom Pedro Old Course – Zeitreise unter Pinien
Der Dom Pedro Old Course in Vilamoura besticht durch den nostalgischen Charme eines klassischen Parkland-Platzes. Enge Fairways, dicht stehende Pinien und kleine Grüns verlangen ein präzises Spiel. Ein traditionsreicher Platz, der sein zeitloses Design bewahrt hat.
Designer: Martin Hawtree, Frank Pennink
Greenfee: ab 106 Euro
Monte Rei – Luxus und Perfektion
Monte Rei im Osten der Algarve galt lange Zeit als einer der exklusivsten Plätze Portugals. Der von Jack Nicklaus entworfene Golfplatz überzeugte jahrelang durch perfekte Pflege, großzügige Fairways, kunstvoll modellierte Grüns und ein Routing, das jeden Schlag bewusst forderte. In der jüngeren Vergangenheit litt die ehemalige Nummer eins an der Algarve unter Missmanagement und ausbleibendem Regen. Doch es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Anlage wieder Maßstäbe setzt – sowohl sportlich als auch serviceorientiert.
Designer: Jack Nicklaus
Greenfee: ab 170 Euro

San Lorenzo Golf – Der ewige Geheimtipp
Ebenfalls im Gebiet der Ria Formosa gelegen, genießt San Lorenzo seit Jahrzehnten einen ausgezeichneten Ruf. Die Mischung aus Parkland-Abschnitten und spektakulären Bahnen, die direkt an den Lagunen entlangführen, schafft eindrucksvolle Kontraste. Wind und Wasser spielen hier oft eine entscheidende Rolle – ein Grund, warum viele diesen Platz als besonders abwechslungsreich empfinden.
Designer: Joe Lee, Rocky Roquemore
Greenfee: ab 165 Euro
Amendoeira – Moderne Anlage mit sportlichem Charakter
Das Amendoeira Golf Resort verfügt über zwei Signature-Plätze: den anspruchsvollen Faldo Course mit strategischem Design und den etwas spielerfreundlicheren O’Connor Jnr. Course. Beide Plätze profitieren von weiten Sichtachsen und der offenen, welligen Landschaft des Hinterlands. Hier werden sportliche Herausforderungen und moderne Infrastruktur verbunden.
Designer: Nick Faldo / Christy O'Connor Jnr.
Greenfee: ab 159 Euro (Faldo), ab 144 Euro (O’Connor)

Vale do Lobo – Küstenklassiker mit Postkartenmotiv
Vale do Lobo ist die Heimat einiger der bekanntesten Golfplöcher Europas. Auf dem Royal Course sorgt die ikonische Klippenbahn für Gänsehautmomente, während der Ocean Course mit seinen sanften Höhenunterschieden und zahlreichen Löchern in Meernähe besticht. Hier verschmelzen Golf und Meer zu einem einzigartigen Erlebnis.
Designer: Henry Cotton, Rocky Roquemore
Greenfee: ab 190 Euro (Royal), ab 155 (Ocean)








