50 Tage bis Augusta
Gene Sarazen, Ben Hogan, Jack Nicklaus, Bernhard Langer und Tiger Woods – sie alle stehen in direkter Verbindung mit dem Masters Tournament. Sie alle haben im altehrwürdigen Augusta National GC Geschichte geschrieben, sich unsterblich gemacht. Es ist das erste Major des Jahres. 2026 steigt es vom 9. bis 12. April. 50 Tage vor dem ersten Drive werfen wir einen Blick auf unvergessliche Historie - von 1931 bis 2025.
Der Gewinner wird seit 1949 mit einem grünen Sakko („Green Jacket“) und einem lebenslangen Teilnahmerecht ausgezeichnet. Es ist eine Tradition, dass der Sieger des Vorjahres dem aktuellen Champion bei der Zeremonie ins Jacket hilft. Das Masters ist ein Einladungsturnier und hat mit ca. 100 Spielern das kleinste Teilnehmerfeld aller Majors. Anders als bei den restlichen Majors gibt es im Vorfeld keine Qualifikations-Events. Es gibt offizielle Kriterien, von denen eingeladene Spieler im Vorfeld mindestens eines erfüllen müssen.
The Masters - Historische Bilder
Auf dem Augusta National Golf Club sind Werbeflächen fast vollständig verboten. Es gibt keine großen Sponsorenbanner oder Werbetafeln, wie man es von anderen Sportveranstaltungen kennt. Den Zuschauern – im Sprachgebrauch des Clubs „Patrons“ genannt – ist es untersagt, auf dem Gelände zu rennen. Das Nutzen von Handys oder Kameras ist ebenfalls verboten. Der Gewinner darf das Menü am „Champions' Dinner“, das es seit 1952 gibt, im nächsten Jahr bestimmen. Ausländische Gewinner präsentieren meist Delikatessen aus ihrer Heimat: Bernhard Langer brachte Sauerbraten mit, der Spanier José María Olazábal wartete mit Paella auf und Charl Schwartzel aus Südafrika entschied sich für ein Barbecue. Wir sind alle gespannt, was der amtierende Champion Rory McIlroy auftischen wird.










