Was macht eigentlich … Markus Brier?
Der österreichische Tour-Profi Markus Brier, der zwei Siege auf der DP World Tour und zwei auf der Legends Tour vorweisen kann, gewann Mitte Mai das Hickory Masters 2026 im Circolo Golf Villa d’Este in Italien mit einem Schlag Vorsprung vor dem Führenden nach der ersten Runde, Paolo Quirici (Schweiz), dem Hickory-Weltmeister von 2013.
Die beiden Tage hätten wettertechnisch unterschiedlicher nicht sein können: Sonnenschein und eine leichte Brise in der ersten Runde, Regen und Gewitter am letzten Tag. Die Finalrunde wurde zweimal wegen Blitz und Donner unterbrochen. Die 37 Hickory-Golfer aus 16 Nationen standen vor einer zusätzlichen Herausforderung.
Paolo Quirici, laut Claus Mühlfeit, dem Turnierleiter der Hickory Masters 2026, wohl der „weltbeste Hickory-Golfer“, lag bei der zweiten wetterbedingten Unterbrechung noch in Führung. Er spielte im letzten Flight, und ihm und seinem engsten Verfolger, Markus Brier, blieben noch zweieinhalb Löcher zu spielen. Quirici brachte sich mit einem Birdie am 16. Loch ins Rennen. Brier gelang es dank eines Chip-ins zum Par, mit Quirici mitzuhalten, und erzielte dann am 17. und 18. Loch eine Reihe von Birdies. Er sicherte sich schließlich den „Silver Rake Niblick“ mit einem einzigen Schlag Vorsprung.
Die Hickory Masters 2026 markieren den Beginn einer neuen Tradition und ein neues Kapitel in der Golfgeschichte, das in den kommenden Jahren weitergeschrieben wird. Es ist das erste Major-Turnier in der Geschichte des Hickory-Golfs, und es hat diesen Titel mehr als verdient.
Perry Somers (Australien), der Hickory-Weltmeister von 2010, schwärmt: „Dies ist das erste Turnier überhaupt, bei dem Hickory-Golf in seiner ganzen Bandbreite erlebt wird. Es gelten dieselben Regeln wie vor 100 Jahren: Original-Schläger, keine Nachbildungen, alle spielen mit demselben Ball und tragen Hemd und Krawatte oder Fliege. Ich liebe es.“







