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Spricht in seinem Podcast mit Persönlichkeiten aus dem Golf-Business: Timo Schlitz. | © Clubhouse Talks

Clubhouse Talks: Golf trifft Business

Mit Clubhouse Talks hat sich der erfahrene Golfjournalist, Buchautor und Unternehmer Timo Schlitz einen lang gehegten Traum erfüllt: einen Podcast, der seine Leidenschaften für Wirtschaft, Medien und natürlich Golf miteinander verbindet. „Ich interessiere mich schon länger für wirtschaftliche Themen und höre zudem viele Podcasts, die ich für ein geniales Medium halte“, sagt Schlitz. Dass er den Schritt erst jetzt gewagt hat – „vor fünf Jahren“ hätte er es laut eigenen Angaben schon getan – lässt sich angesichts des heutigen Konzepts kaum kritisieren. Clubhouse Talks trifft einen Nerv.

 

Was macht diesen Podcast so besonders? Die Antwort liegt in der Kombination: Jede Woche – immer dienstags ab 8 Uhr – spricht Schlitz mit Persönlichkeiten aus dem Golf-Business, zum Beispiel mit Nicolai von Dellingshausen (DP-World-Tour-Sieger), Christoph Herrmann (Bundestrainer Herren) oder Ken Williams (Teaching-Pro). Dabei geht es nicht nur um persönliche Geschichten, sondern vor allem um wirtschaftliche Hintergründe, unternehmerische Perspektiven und Trends im Golfmarkt. 

„Meiner Meinung nach gibt es dieses Format, also die Kombination aus wirtschaftlichen Fragen und Golf-Persönlichkeiten, im deutschsprachigen Raum noch nicht“, sagt Schlitz. Seine Gäste sind ebenso vielfältig wie der Golfmarkt selbst: Es sind Professionals, Clubmanager, Funktionäre sowie Gründerinnen und Gründer innovativer Golfmarken. Sie alle eint die Nähe zum Sport und das Interesse an dessen wirtschaftlichen Strukturen.

 

Bislang sind sechs Episoden der auf zehn Folgen angelegten ersten Staffel erschienen, eine zweite ist bereits in Planung. Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen wie Spotify oder Apple Podcasts verfügbar.

Ein Ort für Gespräche – wie das Clubhaus selbst

Der Name des Formats ist Programm: Clubhouse Talks spielt mit der Assoziation zum Treffpunkt nach der Runde, wo man entspannt über das Spiel – und das Leben – spricht. „Das Clubhaus ist im besten Fall ein sehr angenehmer Ort, an dem man neben guter Gastronomie und einem Bier hoffentlich auch ein unterhaltsames Gespräch genießen kann“, erklärt Schlitz. Genau dieses Gefühl möchte er mit seinem Podcast transportieren: fundiert, persönlich und mit einem Gespür für die Zwischentöne.

 

Sein journalistischer Hintergrund – er schrieb bereits während seines Studiums für ein Golfmagazin – spiegelt sich in der Qualität der Gespräche wider. Unterstützt wird das Projekt von Chris Speroni und dessen Plattform Golfstunde, was dem Format einen soliden Start und eine hohe Sichtbarkeit im Golfnetzwerk verschafft hat.

Von der Idee zur Marke

Clubhouse Talks ist nur eines von mehreren Projekten, die Schlitz mit unternehmerischer Energie verfolgt. Mit „Mein Golf Training” veröffentlichte er zwei situative Trainings-Booklets im Eigenverlag und mit dem Callwey Verlag ein aufwendig gestaltetes Coffee-Table-Book über die schönsten Golfdestinationen weltweit. Auf seiner Plattform pitchmarke.com bündelt er seine Aktivitäten rund um Golf, Medien und Business.

 

Zudem ist Schlitz seit über zehn Jahren als Verkäufer bei Amazon aktiv, investiert in Start-ups und hat kürzlich eine eigene Marke aufgebaut und erfolgreich verkauft. „Insofern ist mein Ziel eher, viel Neues zu lernen“, sagt er – und das merkt man jeder Folge an.

Wohin geht die Reise?

Das erste Etappenziel von 1.000 Abonnenten war schnell erreicht. Nun hofft Schlitz auf weitere spannende Gäste und einen dauerhaften Werbepartner. „Ich teste gerade ein Sponsoring mit Vice Golf aus. Mal sehen, ob das funktioniert“, verrät er.

 

Mit dem Staffelkonzept, der thematischen Nische und seinem breiten Netzwerk innerhalb der Golfszene stehen die Chancen gut, dass sich Clubhouse Talks langfristig etabliert. Und wer weiß: Vielleicht wird das Clubhaus für viele Hörer in Zukunft nicht nur der Ort nach der Runde sein, sondern auch der Startpunkt für neue Perspektiven auf den Golfsport.

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