Registrieren Sie sich mit Ihrem DGV-Ausweis online auf www.golf.de. Unter „Mein Bereich“ haben Sie jederzeit Zugriff auf Ihren aktuellen DGV-Ausweis. Dort ist Ihr Handicap abgebildet.
Sobald Sie im Folgejahr Ihren DGV-Ausweis ersetzen und die DGV-Ausweisnummer hinterlegen, wird Ihnen der Handicap-Index wie gewohnt angezeigt.
Wenn Sie keinen Handicap-Index sehen, dann könnte das verschiedene Gründe haben. Dies trifft insbesondere für folgende Situationen zu:
Wenden Sie sich diesbezüglich an Ihren Heimatclub. Gerne stehen auch wir Ihnen unter der Mailadresse handicap (at) dgv.golf.de bei Fragen zur Seite.
Der HCPI berechnet sich aus den besten acht Ergebnissen der letzten 20 Handicap-relevanten Runden.
Falls Sie weniger Ergebnisse in Ihrem Scoring Record haben, wird die Berechnung dementsprechend angepasst.
| Anzahl Ergebnisse im Stammblatt | Berechnung des WHI / Gewertete Score Differentials | Anpassung |
|---|---|---|
| 1 – 3 | Das niedrigste Ergebnis | -2,0 |
| 4 | Das niedrigste Ergebnis | -1,0 |
| 5 | Das niedrigste Ergebnis | keine |
| 6 | Durchschnitt aus den besten | 2 -1,0 |
| 7-8 | Durchschnitt aus den besten 2 | keine |
| 9-11 | Durchschnitt aus den besten 3 | keine |
| 12-14 | Durchschnitt aus den besten 4 | keine |
| 15-16 | Durchschnitt aus den besten 5 | keine |
| 17-18 | Durchschnitt aus den besten 6 | keine |
| 19 | Durchschnitt aus den besten 7 | keine |
| 20 | Durchschnitt aus den besten 8 | keine |
Über neun Löcher erzielte Ergebnisse müssen für die Berechnung des Handicap Index auf volle 18-Löcher-Ergebnisse hochgerechnet werden. Die Berechnung erfolgt ganz automatisch über die Clubverwaltungssoftware der Golfanlage. Die Systematik ist wie folgt:
1. Gewertetes Bruttoergebnis (GBE) über die neun gespielten Löcher ermitteln
2. Score Differential für die neun gespielten Löcher ermitteln
3. Score Differential für die neun nicht gespielten Löcher ermitteln (abzulesen in der 9-Löcher-Ergänzungstabelle)
4. Addition der Score Differentials über die neun gespielten und die neun nicht gespielten Löcher
Die Berechnung der Handicap-Indizes nach den Handicap-Regeln unterscheidet sich grundlegend von der des früher genutzten EGA-Vorgabensystems. Im EGA-Vorgabensystem war ein Heraufspielen bei schwächeren Leistungen nur um einen Zehntel-Schlag je vorgabenwirksamer Runde möglich.
Selbst bei dauerhaft deutlich schlechteren Ergebnissen, als denen, die Sie zu Ihren besseren Zeiten erzielt haben, passte sich die EGA-Vorgabe deshalb nur sehr langsam nach oben an.
In den neuen Handicap-Regeln wird der Handicap-Index aufgrund der besten acht aus seinen letzten zwanzig Ergebnissen berechnet. Frühere Leistungen werden hier nicht mehr berücksichtigt, auch wenn sie einmal deutlich besser gewesen sind. Da ein Handicap aber das aktuelle Spielpotential widerspiegeln soll, ist dies für eine faire Vergleichbarkeit auch sinnvoll.
ÜBRIGENS
Das höhere Handicap, das Ihr Spielpotential widerspiegelt, gibt Ihnen größere Chancen „im Netto“ und letztendlich auch mehr Spaß am Golfspiel.
Da immer der Durchschnitt der besten acht Ergebnisse der letzten 20 Runden zur Handicap-Berechnung herangezogen wird, kann es durchaus vorkommen, dass sich Ihr Handicap verschlechtert. Dieses ist dann der Fall, wenn Sie ein 21. Ergebnis für Ihren Scoring Record erspielen und somit das zuvor letzte Ergebnis, welches zu den acht besten Ergebnissen gehört hatte, aus der Wertung fällt.
Sie haben ein außergewöhnliches Turnierergebnis erzielt. Somit werden nach den neuen Handicap-Regeln Ihre SD-Werte rückwirkend reduziert.
Beim nächsten Turnier wird dieses außergewöhnliche Ergebnis für die SD- Berechnung nicht mehr berücksichtigt. Schließlich haben Sie dieses Ergebnis offiziell erspielt und verdienen somit eine Anpassung auf Ihren HCPI.
Falls Sie jedoch ganz unglücklich mit der neuen Berechnung Ihres HCPI`s sind, wenden Sie sich an Ihren Handicapausschuss im Club. Dieser kann sich im Anschluss gerne mit uns in Verbindung setzen.
Nach den Handicap-Regeln muss jedes Einzel-Zählspiel (z.B. Zählspiel nach Stableford) in der Hauptsaison (Mai bis September) handicaprelevant gespielt werden. Einzelne schlechte Runden beeinflussen die Entwicklung des Handicaps jedoch nicht, da nur die jeweils besten acht der letzten 20 Ergebnisse zur Berechnung genutzt werden.
In der Nebensaison entscheidet die zuständige Spielleitung, ob ein Turnier handicaprelevant gespielt werden kann.
Haben Sie mehr als 9-Löcher an diesem Tag gespielt, wird Ihr Ergebnis für die Handicapberechnung herangezogen. Dieses gilt bei einem Turnierabbruch nicht für die Turnierwertung.
Das Lösen der "26,5-Bremse" kann jeder Spieler selbst veranlassen, indem er eine Mail an [email protected] schreibt. Die Mail muss den Vor- und Nachnamen, das Geburtsdatum, sowie die Angabe des Heimatclubs enthalten. Wir ändern die Einstellung für den Spieler dann gern so schnell wie möglich.
Sie können den Scoring Record unter "Mein Bereich" auf dieser Seite einsehen und ausdrucken.
Unterhalb Ihres DIGITALEN DGV-AUSWEISES auf der Startseite finden Sie einen Link zum Handicap History Sheet und Scoring Record.
Wenden Sie sich diesbezüglich bitte zunächst an Ihren Heimatclub. Gerne können Sie sich auch per Mail unter handicap (at) dgv.golf.de an das Regularienteam im DGV wenden.
Nein. Der Deutsche Golf Verband hat sich allerdings umfassend in den weltweiten Prozess der Erstellung eines einheitlichen Handicap-Systems einbringen können. So konnte eine Reihe gewohnter Inhalte in die Handicap-Regeln übertragen werden (u. a. Handicaps bis 54, handicaprelevante Privatrunden nur nach vorheriger Registrierung, keine automatische Heraufsetzung von Handicaps im Bereich von 26,5 oder höher nach schlechten Spielergebnissen). Verantwortlich für das System ist allerdings die sog. World Handicap Authority (WHA), die maßgeblich vom Amerikanischen Golfverband (USGA) und The R&A geprägt wird.
Die WHA hat das System für Europa an den Europäischen Golf Verband (EGA) lizenziert, der es wiederum an die ihm angeschlossenen Nationalverbände (für Deutschland den DGV) unterlizenziert. Kurz gefasst: USGA und R&A verantworten bereits seit Jahrzehnten die eigentlichen Offiziellen Golfregeln und schreiben diese fort. Sie sind nun, anerkannt durch alle internationalen Golforganisationen, weltweit auch oberste Instanzen der Handicap-Regeln. Die Anwendung und Umsetzung dieser Handicap-Regeln in Deutschland ist Sache des DGV, der Landesgolfverbände und der Golfanlagen.
Alle im Scoring Record enthaltenen Ergebnisse werden zur Berechnung des Handicap Index genutzt. Der höchstmögliche SD (Score Differential) für die Berechnung ist die 56. Mit diesem Wert wird der Handicap Index 54 erzielt. Höhere Ergebnisse können seit dem 29.04.2026 nur noch dem Handicap History Sheet entnommen werden.
Die Limitierung der Auflistung wurde vorgenommen, um sicherzustellen, dass erzielte Unterspielungen sich kurzfristig auf die Entwicklung des Handicap Index auswirken. Aufgrund der Durchschnittsberechnung wurde der Handicap Index von Anfängern mit mehreren sehr hohen Ergebnissen bisher auf einem zu hohen Niveau gehalten.
Für alle Stammblätter von aktiven Golfspielern, die zum Zeitpunkt der Konvertierung im Intranet gespeichert waren, wurde ein Handicap-Index berechnet. Sollte für einen Spieler ausnahmsweise kein Scoring Record bzw. Handicap History Sheet vorliegen, war dieser in der Software seines Heimatclubs zum Zeitpunkt des letzten DGV-Intranetabgleichs vor der Konvertierung Ende November 2020 nicht als aktiver Spieler geführt worden.
Bestätigt der Heimatclub dem DGV in einem solchen Falle jedoch das letzte EGA-Handicap des Spielers, wird der DGV einen Ersteintrag vornehmen, der zu einen Handicap-Index führt.
Während auswärtige Ergebnisse, die Sie als Gast auf einem Platz innerhalb Deutschlands erzielen, automatisch in Ihren Scoring Record eingetragen werden, müssen Ergebnisse aus dem Ausland manuell erfasst werden. Um handicaprelevante Ergebnisse aus dem Ausland für die Berechnung des Handicap-Index erfassen zu lassen, stellen Sie Ihrem Heimatclub bitte unverzüglich die erzielten Ergebnisse zur Verfügung. Ihr Heimatclub benötigt dazu folgende Informationen:
In der Regel sind alle benötigten Informationen auf der Ergebnisliste eines Turniers und Ihrer Scorekarte enthalten. Wenn Sie beides abfotografieren und Ihrem Club zusenden, kann Ihr Ergebnis erfasst werden.
Sie haben keine Antwort auf Ihre Frage gefunden? Senden Sie uns gerne eine E-Mail an [email protected]. Bitte teilen Sie uns dabei Ihren Vor- und Nachnamen mit und nennen Ihre 15-stellige DGV-Ausweisnummer.

