Teamspirit: Die Frauen des Stuttgarter GC Solitude wollen sich auch in der DGL-Saison 2026 als Einheit präsentieren - und den Titel holen. | © DGV/Heigl

Stuttgarts Frauen greifen nach den Sternen

Stuttgart und die Sterne – da denkt man irgendwie automatisch an einen großen und bekannten deutschen Autobauer. Oder eben an die Frauen des Stuttgarter GC Solitude. Die wollen in der Saison 2026 der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf nach den Sternen greifen und im Final Four (1./2. August im GC München-Riedhof) zum ersten Mal ganz oben stehen. 2024 hatte das Team von Coach Heiko Burkhard Bronze geholt; 2025 war's Silber. Klar, dass das Ziel 2026 nur Gold heißen kann.

 

Dass sich die Solitude-Frauen nach ihrem Wiederaufstieg vor fünf Jahren zu einem heißen Titelanwärter gemausert haben, hat viele Gründe. In erster Linie ist dafür aber der Teamspirit der Stuttgarterinnen verantwortlich. Routinierte Kräfte wie Kapitänin Sophia Zeeb oder Alena Oppenheimer leisten ebenso ihren Beitrag wie die jungen Nationalspielerinnen Sophie Renner oder Helen Briem. Letztere ist inzwischen als erfolgreiche Tour-Spielerin auf der LET und der LPGA Tour unterwegs. Ob sie für Team Stuttgart in der DGL-Saison 2026 abschlagen wird? Fraglich. Das wird sich – wenn überhaupt – kurzfristig ergeben.

Und dann ist da noch Coach Burkhard. Er wurde zu Beginn des Jahres für sein 25-jähriges Engagement im Club geehrt und hat es geschafft, seine Mannschaft nach dem Aufstieg 2021 an die deutsche Spitze zu führen. „Wir wollen 2026 Deutscher Meister werden und in der 1. Bundesliga Süd möglichst früh alles klar machen, damit wir die Zimmer für Riedhof buchen können“, so Burkhard. Im Vorjahr war sein Team im reinen Südfinale am übermächtigen GC St. Leon-Rot gescheitert. In dieser Saison soll es klappen mit Gold, denn den silbernen Stern kennen sie jetzt schon in Stuttgart. Auf dem Weg zum großen Ziel werden wohl wieder der amtierende Champion SLR sowie die ambitionierten Teams aus dem Norden (Hamburg, Berlin oder Hubbelrath) auftauchen.

 

Der Kader der Stuttgarter Frauen hat sich nur geringfügig verändert. Mit Bianca Ruf (wechselt in die AK 30) sowie Caroline Zolg (zum Freiburger GC) gibt es zwei fixe Abgänge. Meike Leichtle und Axelle Wille werden in dieser Saison ebenfalls aus beruflichen Gründen wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. Mit Anastasia Back gibt es einen Neuzugang vom Konkurrenten St. Leon-Rot. „Wir gehen sehr selbstbewusst in die Saison, haben gut trainiert und viele Jugendspielerinnen integriert. Wir freuen uns auf den Saisonstart in St. Leon-Rot und unser Heimspiel bei hoffentlich gutem Wetter und mit vielen Unterstützern auf unserer Anlage“, so Burkhard.

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Apropos Heimspiel: Das findet am Wochenende 13./14. Juni auf dem unveränderten und anspruchsvollen Leading-Platz der Stuttgarterinnen im beschaulichen Mönsheim statt. Dann wird das Team um Solitude-Geschäftsführer Simon Schmugge wieder für Stimmung auf der Anlage sorgen und einen Bier- sowie Grillwurststand aufbauen. Und wer weiß: Vielleicht bietet die Gastro am Abend des 14. Juni ein Public Viewing an, wenn Deutschlands Fußballer bei der WM in Amerika ihr erstes Gruppenspiel bestreiten (Anpfiff: 19 Uhr). Denn auch die DFB-Elf greift im Jahr 2026 nach den Sternen.

Der Kader...

… der Frauen des Stuttgarter GC Solitude: Anglett Katharina, Anglett Konstanze, Back Anastasia, Beeli Yana, Bergner Uma, Briem Helen, Bühle Lilian, Bühle Vivienne Gina, Gerding Hanne Rieke, Kasperek Anna-Lena, Krauter Aline, Mattner Nele Sophie, Oppenheimer Alena, Renner Sophie, Ringwald Eva, Schumacher Nina, Zeeb Sophia (Kapitänin)

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