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Amundi German Masters | © P. Himmel

Von den Proetten lernen

In Green Eagle Golf Courses hat sich Elena Wichary vom Achimer GC mit 13 anderen Mädchen und Anka Lindner, der Ex-LET-Proette und heutigen Landestrainerin des Golfverbands Niedersachsen-Bremen, getroffen, um Profigolf live zu verfolgen. 

 

Lindner geht es darum, den Teeangern, die zum Großteil noch in der Ak 14 und zum Teil in der Ak 16 spielen, zu vermitteln, dass erfolgreiches Golfspiel bei einem Turnier eben schon mit der richtigen Herangehensweise bei einer Proberunde beginnt. Aus welchem Bunker wird zum Beispiel ein Schlag geübt und warum gerade aus diesem? „Vielleicht, weil die Kante besonders hoch ist?“, vermutet eines der Mädchen. Lindner geht bei der Analyse durchaus ins Detail. 

 

Dass das Amundi German Masters in Niedersachsen stattfindet, ist für Lindner ein Glücksfall. Denn tatsächlich hat nur eine der jungen Spielerinnen Damenprofigolf schon einmal live erlebt. Ansonsten verfolgen die Mädchen Damengolf vor allem digital. „Ich sehe mir eigentlich viel auf Instagram an“, erzählt Sophie Wigger, die auch den Amundi Instagram Kanal kennt, auf dem der Titelsponsor des Amundi German Masters und der Amundi Evian Championship kontinuierlich aus dem Touralltag der neun Spielerinnen des Amundi Women Teams berichtet. 

 

Eine Profikarriere ist für die Mädchen des Landeskaders Niedersachsen-Bremen im Moment noch ganz weit entfernt. Am Wochenende wartet erst einmal der Jugend-Länderpokal auf sie. „Für uns ist das ein Jahr, in dem wir erstmal Erfahrung sammeln, weil wir eine sehr junge Mannschaft haben“, analysiert Anka Lindner die Lage vor dem Mannschaftswettbewerb. Trotzdem: Ein paar Profitipps nehmen die jungen Spielerinnen noch mit. Lindner, die immer noch gute Kontakte in die Profiszene hat, hat am Dienstag Nachmittag auch mehrere Proetten zu einem Treffen mit dem Landeskader motiviert. Sie beantworten Fragen zu Platzstrategie und Trainingsaufwand. 

 

Esther Henseleit und Helen Briem, diese zwei deutschen Spielerinnen wollen sich die Mädchen am Dienstag auf jeden Fall noch live ansehen, nachdem sie am Vormittag schon einige der anderen deutschen Damen verfolgt haben. „Klasse finde ich das“, sagt Daniel Reitz, Chief Marketing Officer des Titelsponsors Amundi, als er die Mädchen mit ihrer Trainerin auf der Driving Range beobachtet. „Damengolf braucht guten Nachwuchs.“

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