Training

Der ideale Schwung: Eine Frage des Gefühls


12. Januar 2023 ,


Je natürlicher das Zusammenspiel sämtlicher Körperpartien, desto besser ist in der Regel die Schwungbewegung.
Je natürlicher das Zusammenspiel sämtlicher Körperpartien, desto besser ist in der Regel die Schwungbewegung. | © Ben Jared/PGA TOUR via Getty Images

Christian Neumaier zeigt Ihnen im Video, wie Sie das Gefühl für die ideale Schwungbewegung entwickeln – damit die Bälle noch konstanter und weiter fliegen.

Bestimmt haben Sie schon öfter darüber nachgedacht, wie die ideale Bewegung eines Schwungs aussieht. Im Netz wimmelt es von Videoclips, die zeigen, worauf es zu achten gilt, damit Drive, Eisenschlag, Pitch, Chip und Putt nicht nur rund aussehen, sondern auch ihr Ziel erreichen. Es gibt unzählige Bücher, die sich der Golftechnik widmen und die Sie studieren können, um Ihrem besten Schlag so nah zu kommen wie möglich. Oder Sie versuchen es mit den Tipps von PGA Golf Professional Christian Neumaier, der Ihnen in seinem exklusiven Video für Golf.de einen Überblick darüber verschafft, wie Sie auf natürliche Weise ein harmonisches Schwunggefühl entwickeln und so auch mit der Zeit die ideale Bewegung entsteht. 

Der Schwung als Kettenreaktion

„Im idealfall ist es so, dass der Schlägerkopf den Ball mit voller Wucht trifft“, erklärt Neumaier. Damit das möglich ist, ist das Zusammenspiel diverser Körperteile wichtig – eine Kettenreaktion, ähnlich wie bei einer Wurfbewegung oder anderen Schlagbewegungen, etwa beim Tennis, wo neben den Armen auch die Rotation des Oberkörpers und die Power in den Beinen für das Ergebnis entscheidend ist. Neumaier rät, zunächst das Gefühl für den Schwung der Arme zu bekommen, den Schläger dafür beispielsweise locker in der Luft zu schwingen und dabei ein Gefühl für eine gleichmäßige Bewegung zu bekommen – er zeigt es im Video, das Sie unter diesem Beitrag finden. 

Zusammenspiel von Armen, Oberkörper und Beinen

Im nächsten Schritt können Sie sich dann neben den Armen auch auf die Drehung des Brustkorbs und das Zusammenspiel mit dem Oberkörper konzentrieren. Je besser Sie diese Bewegungen wahrnehmen, desto mehr können Sie mit der Zeit den Fokus auf Ihre Beine legen und deren Power gezielt einsetzen. „So kommt noch mehr Energie ins System“, sagt Neumaier. Der Schläger beschleunigt schneller, allerdings ohne, dass Sie bewusst mehr Kraft aufwenden würden. Stattdessen entstehen immer mehr Kettenreaktionen, die am Ende für eine hohe Schlägerkopfgeschwindigkeit sorgen. „Deshalb sieht Golf so unglaublich leicht aus“, sagt Neumaier. 

Klicken Sie sich jetzt ins Video und schauen Sie sich die Tipps und Bewegungen unseres Experten in Ruhe an. Und dann: ab auf die Range und nachmachen!