Langes Spiel

Augen auf den Ball – aber richtig!


29. Dezember 2022 , Felix Grewe


Ja, sie sollen den Ball anschauen. Aber: Sie müssen trotzdem noch frei schwingen können.
Ja, sie sollen den Ball anschauen. Aber: Sie müssen trotzdem noch frei schwingen können. | © Mike Ehrmann/Getty Images

Im Video erklärt Christian Neumaier, was Sie auf keinen Fall falsch machen sollten, wenn Sie den Ball anschauen.

Bestimmt kennen Sie diese Aufforderung: „Schauen Sie den Ball besser an! Die Augen immer auf den Ball richten!“ Sie wird im Golfunterricht und auch auf der Runde fast inflationär gebraucht – aber oft missverstanden. Warum? Das erklärt PGA Golf Professional Christian Neumaier in seinem Video exklusiv auf Golf.de. 

Worauf Sie beim Anschauen des Balls achten sollten

„Sie werden automatisch immer kleiner, wenn Sie den Ball anschauen“, erklärt Neumaier und meint damit die Körperhaltung. Denn viele Freizeitspieler neigen dazu, so angespannt auf den Ball zu gucken, dass sie ihren Rücken krümmen, sich nach vorn beugen und eine Position einnehmen, die keineswegs zuträglich ist für einen technisch sauberen Schlag. „Man hängt dann über dem Ball und hat keine Chance mehr, sich aktiv zu bewegen“, sagt Neumaier, der auch auf seinem eigenen Golfportal viele wertvolle Tipps veröffentlicht. „Wenn Sie hingegen aufrecht stehen, haben Sie mehr Bewegungsfreiraum, in der tiefen Hocke hingegen ist er winzig. Somit verlieren Sie automatisch Länge.“ Neumaier demonstriert diese Haltung im Video – und zeigt natürlich auch, wie es besser geht. 

„Wenn Sie den Ball anschauen, bleiben Sie mit dem Oberkörper oben. Im Idealfall ist es so, dass Sie eher auf den Ball schielen“, sagt Neumaier. So können Sie frei schwingen, was eine der wichtigen Voraussetzungen für einen langen und geraden Schlag ist.