Video

Harm in den Korallenriffen von Kenia


10. Februar 2024 , Daniel Dillenburg


Machte sich ein Bild vom empfindlichen Ökosystem am Meeresgrund: Leonie Harm.
Machte sich ein Bild vom empfindlichen Ökosystem am Meeresgrund: Leonie Harm. | © youtube.com/@LadiesEuropeanTour-LET

Im Video-Fundstück der Woche präsentieren wir stets neue oder auch alte sehenswerte Videos aus der Welt des Golfsports. In dieser Woche in der Hauptrolle: Kenias Korallenriffe.

Bevor die Saison 2024 eröffnet wurde, tauchten einige LET-Spielerinnen ab. Unweit des Austragungsorts der Magical Kenya Ladies Open im Vipingo Ridge besuchte National-Team-Germany-Spielerin Leonie Harm mit zwei LET-Kolleginnen sowie einem Caddie die Naturschutzorganisation Oceans Alive Trust in Kuruwitu. Im Zuge der Tour-Initiative LET Celebrating the Green in Zusammenarbeit mit der GEO Foundation Sustainable Golf soll mit solchen Aktionen nachhaltige Arbeit anerkannt und gefördert werden.

Harm erhielt so die Möglichkeit, das Meeresschutzgebiet an der wunderschönen Küste zu besuchen und mehr über das Projekt zum Schutz und zur Wiederherstellung der Korallen zu erfahren. Erst vor drei Monaten waren hier auch schon König Charles III. und Königin Camilla zu Besuch. Nach einem kleinen Workshop machte sich das Quartett um Harm mit Taucherbrille und Schnorchel ausgestattet auf und beobachtete die im Wasser lebenden Meeresbewohner.

Harm mit Schnorchelerfahrung

„Ich denke, es ist eine coole Sache, da wir in der ganzen Welt unterwegs sind, vor allem zu Beginn und am Ende des Jahres, ein wenig von den Orten zu sehen, die wir besuchen, und ein wenig mit den lokalen Gemeinschaften in Kontakt zu treten und zu sehen, worum es ihnen geht, wofür sie sich begeistern und welche Projekte sie verfolgen“, sagte Harm im Zuge des Ausflugs. „Ich habe schon vorher geschnorchelt, aber es war schön, die Landschaft auf dem Grund zu sehen. Wir begegneten einigen ziemlich coolen Fischen und konnten sehen, wie das Pflanzen und Wachsen der Korallen vonstattengeht und wie sie die Korallentische aufgestellt haben.“

Es sei, so Harm, ziemlich augenöffnend gewesen, zu erfahren, wie lange es dauert, bis Korallen wachsen. „Es sollte uns allen ein wenig bewusster machen, was wir unseren Ozeanen antun, weil sie ein so empfindliches Ökosystem sind. Letztendlich wirkt sich das auch auf uns aus, selbst wenn wir den unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem ganzen Prozess nicht sehen.“