Evian Champ.

Henseleit beendet Major in Top 15


30. Juli 2023 , Marcel Czack


War eine der besten am Finaltag der Evian Championship: Esther Henseleit (24)
War eine der besten am Finaltag der Evian Championship: Esther Henseleit (24) | © Mark Runnacles / LET

Mit einer starken Schlussrunde schließt Esther Henseleit die Amundi Evian Championship auf dem geteilten 14. Rang ab und stellt damit eine neue persönliche Bestleistung auf. Die Französin Celine Boutier holt in Évian-le-Bains ihren ersten Major-Titel.

Am Finaltag der Amundi Evian Championship spielte Esther Henseleit eine 67 (-4); zum zweiten Mal in dieser Woche. Bereits am Donnerstag hatte die Deutsche diesen Score unterschrieben und damit nach Tag eins des Damen-Majors am Genfersee auf dem geteilten sechsten Platz rangiert. Nach zwei 73er Runden am Freitag sowie am Samstag war sie vom geteilten 30. Rang in den Finaltag gestartet. Mit insgesamt sieben Birdies konnte die Spielerin des Elite Team Germany die Schlussrunde auf dem hügeligen Kurs des Evian Resort Golf Club für einen ordentlichen Sprung auf dem Leaderboard nutzen. Dabei begann der Arbeitstag für Henseleit mit zwei Bogeys auf den ersten beiden Löchern eher holprig. Es blieb jedoch bei diesen anfänglichen Schwierigkeiten. Die Front Nine absolvierte sie mit einem Schlag unter Par, die zweiten Neun sogar mit drei unter. Bei insgesamt 280 Schlägen (-4) teilt sich Henseleit im Endklassement den 14. Rang mit Jennifer Kupcho aus den USA und darf sich über 93.567 Euro Preisgeld freuen. Es ist die bisher beste Platzierung bei einem Major für die 24-Jährige.

Chiara Noja und Chiara Horder hatten den Cut nach zwei Runden verpasst.

Boutier siegt souverän


Als erste Französin überhaupt hat Celine Boutier die Amundi Evian Championship gewonnen. Die 29 Jährige hatte bei ihrem Heim-Major von Beginn an stark aufgespielt und nach Runden mit 66 und 69 Schlägen das Feld bereits zur Halbzeit angeführt. Nach einer 67 am Moving Day war sie von der Spitzenposition mit drei Schlägen Vorsprung auf die Japanerin Nasa Hataoka in die Finalrunde gestartet. Und auch am Sonntag ließ Boutier nichts anbrennen. Nach ihren Front Nine, auf denen sie drei Birdies notierte und ohne Schlagverlust blieb, war der Vorsprung auf Brooke Henderson – ihre mittlerweile engste Verfolgerin – auf fünf Schläge angewachsen. Für den Sieg reichte es Boutier locker, auf den letzten neun Löchern des Turniers ihren Score zu halten. Mit einem Gesamtergebnis von 270 Schlägen (-14) gewann sie vor heimischer Kulisse mit sechs Schlägen Vorsprung auf Henderson (276), die alleinige Zweite wurde. Rang fünf teilen sich Gaby Lopez (Mexiko), Celine Borge (Nowegen), A Lim Kim (Südkorea) sowie Yuka Saso und Nasa Hataoka (beide aus Japan) mit 277 Schlägen.

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