PGA Champ.

Lowry teilt Rekord, US-Duo vorne, Kaymer ohne Fehler


19. Mai 2024 , Thomas Fischbacher


Traumrunde am Samstag: Shane Lowry
Traumrunde am Samstag: Shane Lowry | © golfsupport.nl/Joe Robbins/ism

Shane Lowry ist nach seiner 62 an Tag drei der PGA Championship leicht enttäuscht, Xander Schauffele und Collin Morikawa führen und für die Deutschen geht es nach oben.

Wenig Wind, ein feuchter Platz und strahlender Sonnenschein – die Bedingungen in Runde drei der PGA Championship im Valhalla GC waren optimal für niedrige Ergebnisse. Und die besten Spieler der Welt lieferten. 

Allen voran Shane Lowry glänzte in der Vorschlussrunde. Der Ire, Open-Gewinner von 2019, notierte am Samstag neun Birdies und machte keinen einzigen Fehler. Mit der 62 egalisiert er den Major-Rekord, was bereits Xander Schauffele am Freitag gelungen war. Dabei verpasste der Ryder-Cup-Spieler auf der 18 sogar noch einen machbaren Birdie-Putt zum alleinigen Rekord. 

„Es war ziemlich gut”, resümierte er. „Ich habe natürlich jede Minute genossen. Wahrscheinlich war noch kein anderer Spieler jemals mit einer 62 so enttäuscht wie ich. Ich wusste, was auf dem Spiel stand. Aber ich habe den Ball bei meinem letzten Birdie-Putt einfach nicht hart genug getroffen.”


Schauffele und Morikawa vorne

Dr 37-Jährige klettert auf dem Leaderboard auf den geteilten vierten Rang. Zwei Schläge beträgt sein Rückstand auf Schauffele (68 am Samstag) und Collin Morikawa (67) an der Spitze. Schauffele, der das Turnier seit seiner Traumrunde zum Auftakt anführt, erholte sich dabei von einem Doppel-Bogey auf der 15 mit zwei abschließenden Birdies. 

„Ich hatte das Gefühl, dass ich in den letzten zwei Tagen für viele meiner Birdies arbeiten musste”, so Schauffele. „Ich war nicht in der Lage, viele Putts zu machen. Ich habe das Gefühl, dass ich den Ball immer noch treffe.”

Zwischen Lowry und dem Führungsduo behält Sahith Theegala den dritten Rang. Der Amerikaner kam auf die zweite 67 in Folge. Lowry teilt Rang vier mit Bryson DeChambeau und Viktor Hovland

Insgesamt haben 15 Spieler nur maximal fünf Schläge Rückstand auf die Spitze. Auf einem Platz, der offensichtlich sehr niedrige Ergebnisse zulässt, ist weiterhin vieles möglich. 


Scheffler bricht ein

Enttäuschend verlief der Moving Day in Kentucky für Scottie Scheffler. Die Nummer eins der Welt, der auf dem Weg zu seiner Runde am Freitag verhaftet worden war, lag nach vier Löchern vier über Par und kam mit einer 73 (+2) ins Ziel. Dadurch rutschte der 27-Jährige auf den 24. Platz ab (-7).  

„Ich habe mich heute definitiv nicht wie ich selbst gefühlt”, erklärte er. „Gestern ist etwas passiert, und ich habe mein Bestes getan, um mich davon zu erholen und heute hierher zu kommen und zu fighten. Ich habe gestern einen großartigen Job gemacht, indem ich rausgegangen bin und mit dem Adrenalin gekämpft habe. Heute Morgen war definitiv nicht meine übliche Routine für eine Runde.”

McIlroy enttäuscht, Kaymer und Jäger verbessert

Auch Rory McIlroy hat trotz einer 68 (-3) nur noch Außenseiterchancen auf seinen ersten Major-Sieg seit 2014. Der Nordire eröffnet die Finalrunde von Position 19 (-8). Sieben Schläge fehlen auf die Führenden.
 
Die beiden deutschen Starter zeigte sich am Samstag verbessert. Martin Kaymer blieb während seiner 68 (-3) fehlerfrei und kletterte auf den 38. Rang (-5). Stephan Jäger lag nach elf gespielten Löchern bei vier über für den Tag, drehte durch fünf Birdies auf den abschließenden sieben Bahnen sein Tagesergebnis noch in den Bereich unter Par. Durch die 70 (-1) geht es auf den 60. Rang nach oben (T60, -2).

Zum Leaderboard >>>