Training

Endlich einstellig – vier Tipps!


19. Mai 2022 , Felix Grewe


Der Südafrikaner Clayton Mansfield ist natürlich längst einstellig – Sie vielleicht auch bald?
Der Südafrikaner Clayton Mansfield ist natürlich längst einstellig – Sie vielleicht auch bald? | © Golfsupport.nl

Sie träumen vom einstelligen Handicap? Golf Pro Fabian Bünker erklärt Ihnen im Video, worauf es ankommt und was wichtig ist, damit Sie Ihr Ziel erreichen.

Vielen Golfern erscheint das Ziel einstelliges Handicap unerreichbar. Sie arbeiten zwar emsig an ihrem Spiel und bestreiten Wettkämpfe – doch irgendwie klappt es nicht mit dem Sprung unter zehn. Fabian Bünker, PGA Golf Professional, erklärt Ihnen im Video auf seinem YouTube-Kanal, wie der Traum von der Einstelligkeit Realität werden kann. Er beschreibt vier wesentliche Bereiche, mit denen Sie sich befassen sollten. Wobei klar ist, dass diese natürlich grundsätzlich von Bedeutung sind – fürs einstellige Handicap aber umso mehr. 

1) Das Training

Hier gilt die 50:50-Regel. Bedeutet: Die Hälfte der Zeit sollten Sie sich dem langen Spiel widmen, die andere Hälfte dem kurzen Spiel. „Im langen Spiel ist es besonders wichtig, Schlaglänge zu generieren“, erklärt Bünker. Heißt konkret: Die Drives müssen länger werden für den Traum vom einstelligen Handicap. Die Formel ist simpel und logisch: „Je länger der Drive, desto einfacher der nächste Schlag“, so Bünker. 

2) Mentale Stärke 

Gewonnen und verloren wird bekanntlich zwischen den Ohren. Wenn’s also im Kopf nicht rund läuft, wird’s auch im Spiel haken. Bünker rät, dass Sie Ihre mentalen Routinen vor dem Schlag trainieren. Sie sollten lernen, mit Störfaktoren umzugehen und sich die Technik des „erwartungslosen Golfens“ aneignen. „Wichtig ist ein gefestigtes Emotionsmanagement, denn wenn Sie einstellig spielen wollen, wird der Raum für Fehler immer kleiner“, erklärt der Pro. Je besser Sie also Ihre Emotionen und Reaktionen kontrollieren können, insbesondere nach Frust-Erlebnissen, desto weniger werden Sie diese aus dem Rhythmus bringen. 

3) Equipment

Die Ausrüstung muss wirklich zu Ihnen passen, wenn Sie einstellig werden wollen. Ist das nicht der Fall, besteht die Gefahr, dass Sie Fehler produzieren, die vermeidbar wären. „Sie sollten in Abstimmung mit Ihrem Headcoach und Fitter einen für Sie passenden Schlägersatz spielen“, rät Bünker.

4) Kurs-Management

„Lernen Sie, viele neue Plätze zu spielen und sich auf unterschiedliche Plätze einzustellen“, sagt Bünker. So lernen Sie, mit unterschiedlichen Grassorten, Sandsorten und Platztypen zurechtzukommen und erweitern Ihr Spielrepertoire. Bünker empfiehlt außerdem: Analysieren Sie Ihre Runden – und legen Sie sich danach individuelle Strategien für jeden Kurs zurecht! „Um einstellig zu werden, kommt es immer mehr auf Details an. Wo liegen Stärken und Schwächen? Welche Bereiche müssen trainiert werden?“, erklärt der Pro.

Endlich einstellig! Bünkers Tipps im Video!