Masters

Die Männer in den grünen Sakkos: Alle Sieger seit 2000


23. März 2022 , Thomas Kirmaier


Masters-Matsuyama: Der Japaner Hideki Matsuyama reist 2022 als Titelverteidiger nach Augusta. © Mike Ehrmann/Getty Images
Masters-Matsuyama: Der Japaner Hideki Matsuyama reist 2022 als Titelverteidiger nach Augusta. © Mike Ehrmann/Getty Images

Das Masters Tournament steht vor der Tür. Wer schlüpft 2022 ins Green Jacket? Diese Männer haben schon eines.

„Es ist einfach ein Traum. Ich habe hier so viele schöne Momente erlebt, die ich nie vergessen werde.“ Bernhard Langer schwärmt vom Masters Tournament. Das wohl prestigeträchtigste Golfturnier hat der Schwabe zweimal gewonnen. 1985 und 1993 schlüpfte er ins Grüne Jacket und gehört einem sehr erlesenen Kreis an. Neben Langer gibt es nur drei Europäer, die das Event in Augusta zwei- oder dreimal gewinnen konnten. Neben den Spaniern Seve Ballesteros (1980 und 1983) und José Maria Olazábal (1994 und 1999) ist der Engländer Nick Faldo (1989, 1990, 1996) der erfolgreichste Europäer.

Alle Sieger seit 2000

Masters-Champion 2000: Vijay Singh/Fidschi © Augusta National/Getty Images
Masters-Champion 2001: Tiger Woods/USA © golfsupport.nl
Masters-Champion 2002: Tiger Woods/USA © Augusta National/Getty Images
Masters-Champion 2003: Mike Weir/CAN © golfsupport.nl
Masters-Champion 2004: Phil Mickelson/USA © Andrew Redington/Getty Images
Masters-Champion 2005: Tiger Woods/USA © golfsupport.nl
Masters-Champion 2006: Phil Mickelson/USA © golfsupport.nl
Masters-Champion 2007: Zach Johnson/USA © Christer Hoglund/golfsupport.nl
Masters-Champion 2008: Trevor Immelman/SAF © golfsupport.nl
Masters-Champion 2009: Angel Cabrera/ARG © golfsupport.nl
Masters-Champion 2010: Phil Mickelson/USA © Andrew Redington/Getty Images
Masters-Champion 2011: Charl Schwartzel/SAF © Jos Linckens/golfsupport.nl
Masters-Champion 2012: Bubba Watson/USA © Andrew Redington/Getty Images
Masters-Champion 2013: Adam Scott/AUS © Mike Ehrmann/Getty Images
Masters-Champion 2014: Bubba Watson/USA © Augusta National/Getty Images
Masters-Champion 2015: Jordan Spieth/USA © Andrew Redington/Getty Images
Masters-Champion 2016: Danny Willett/ENG © Nigel Roddis/Getty Images
Masters-Champion 2017: Sergio Garcia/ESP © Brant Sanderlin/golfsupport.nl
Masters-Champion 2018: Patrick Reed/USA © Patrick Smith/Getty Images
Masters-Champion 2019: Tiger Woods/USA © Augusta National/Getty Images
Masters-Champion 2020: Dustin Johnson/USA © Augusta National/Getty Images
Masters-Champion 2021: Hideki Matsuyama/JPN © Jared C. Tilton/Getty Images

Apropos Ballesteros: Er war der erste Europäer, der nach 45 Jahren Masters-Geschichte triumphierte. 45 Jahre lang kamen die Sieger fast ausnahmslos aus den USA. Aber eben nur fast: Die einzige Ausnahme hieß Gary Player, der 1961, 1974 und 1978 diese US-Dominanz brechen konnte. Als Südafrikaner. In den vergangenen 20 Jahren tauchten da schon deutlich mehr Nationen an der Spitze auf: 2003 gewann der Kanadier Mike Weir, 2008 bzw. 2011 die Südafrikaner Trevor Immelman und Charl Schwartzel, 2009 der Argentinier Ángel Cabrera und 2013 mit Adam Scott ein Australier. In 2021 zog sich mit dem Japaner Hideki Matsuyama erstmals ein Spieler aus Asien die Jacke an.

Es kommen also stetig neue Nationen hinzu, die einen Masters-Champion stellen. Und dann ist da natürlich noch Jack Nicklaus. Der Golden Bear ist mit sechs Siegen immer noch so etwas wie der ewige Masters-Champion. Tiger Woods rangiert dahinter mit fünf, Arnold Palmer mit vier Siegen. Alle drei US-Amerikaner. Die Dominanz bleibt. Zumal: Den Rekordscore stellte ebenfalls ein US-Profi auf: Dustin Johnson spielte ausgerechnet im Jahr 2020 die Bestmarke von 20 unter Par. Wir sind gespannt auf die kommenden Sieger...