Ein oder sein Einschlagloch?
Die Situation:
Ludwig Longhitter steht auf einem Par-5-Loch an seinem gut gelungenen Drive und sieht mit einem zweiten gut getroffenen Holz das Grün in Reichweite.
Sein Schlag fliegt gut, kommt 20 Meter vor dem Grün auf und bleibt eine Schlägerlänge vor dem Grün liegen.
„Auch nicht schlecht“, denkt sich Ludwig. „Zwei Putts gehen auch von dort.“
Er kommt mit seinen Mitspielern Timo Tutmiraberleid und Gerd Glückistanders an seinem Ball an und sieht ihn dort in einem Einschlagloch liegen.
„Ah, droppen“, sagt Ludwig und bückt sich.
Er wird jedoch von seinen Mitspielern unterbrochen.
Was sagen sie ihm?
Die Lösung:
Die Mitspieler haben die schlechte Nachricht für Ludwig, dass es nur einen Freedrop für einen Ball gibt, der in seinem eigenen Einschlagloch liegt. Ludwigs Ball ist aber noch 20 Meter gerollt und kann an der Stelle, an der er liegen geblieben ist, kein Einschagloch verursacht haben.
Demnach gibt es für Ludwig keinen Freedrop.
Die Regel scheint hart zu sein, muss aber zwangsläufig so formuliert sein, damit es nicht bei jeder schlechten Lage die Diskussion gibt, ob diese Lage einmal ein Einschlagloch war.








