Bild Information: Martin Hasenbein, Stefan Quirmbach, Chris Webers (PHOTO: PGA of Germany)

Martin Hasenbein ist PGA Teacher of the Year

PGA of Germany
 

Im Kongress Palais der Stadt Kassel ehrt die PGA of Germany die besten Golflehrer und die stärksten Golfspieler der letzten Saison. Die PGA Awards 2016 gehen an Martin Hasenbein als PGA Teacher of the Year sowie an Chris Webers als Jugendtrainer 2016. Die überzeugendsten spielerischen Leistungen im letzten Jahr zeigten nach Meinung der Mitglieder der PGA of Germany Caroline Masson und Florian Fritsch.

Kassel - Dreimal hat er die Auszeichnung bereits erhalten, doch zeigte sich Martin Hasenbein, 47, besonders gerührt, als er diesmal im Kongress Palais Kassel vor 360 PGA Golfprofessionals, Partnern und Ehrengästen seines Berufsverbands auf die Bühne gerufen wurde, um den Preis des PGA Teacher of the Year zum vierten Mal entgegen zu nehmen.

2003, 2004 und 2005 war der Ausbildungskoordinator der PGA of Germany und damalige Head-Coach des Golf Team Germany von seinen Kollegen vor allem in Anerkennung seines unermüdlichen Engagements für die Ausbildung des deutschen Golflehrer-Nachwuchses und seiner Förderung der damals besten jungen Spieler ausgezeichnet worden. Heute ist Hasenbein, der im bayerischen Murnau lebt, weiterhin für die Schulung der angehenden Teacher verantwortlich, entwickelt neue Ansätze und Konzepte für das PGA Lehrteam und genießt Anerkennung in ganz Europa.

Der Preis verursacht "Gänsehaut"

Vor allem aber ist der Award 2016 auch ein Ausdruck der Hochachtung für seine Arbeit mit European Tour-Spieler Florian Fritsch, den er seit sechs Jahren als Trainer begleitet und der sich inzwischen auf der European Tour etabliert hat. "Diesen Preis nach elf Jahren erneut zu bekommen, verursacht ein wenig Gänsehaut", so Hasenbein, der sich "von der Wertschätzung, welche die Kolleginnen und Kollegen damit ausdrücken, zutiefst geehrt" fühlte. Gleichzeitig gab er das Kompliment postwendend an seine Berufskollegen zurück. An alle jene, die in ihren Clubs hervorragende Aufbauarbeit leisten und die es mit ihrem Engagement erst ermöglichen, dass immer wieder deutsche Spielerinnen und Spieler auch auf großen Bühnen des Golfsports im Rampenlicht stehen.

Ins internationale Rampenlicht hat es 2016 sein Schützling Florian Fritsch 2016 geschafft. Nicht, weil er Turniere in Serie gewonnen hat, sondern weil er sich trotz nur weniger Turnierteilnahmen - bedingt durch seine Flugangst - in der Top-Liga des Professional Golf in Europa behaupten und seine Spielberechtigung auf der European Tour halten konnte. Stellvertretend für Fritsch nahm Martin Hasenbein den PGA Player Award 2016 entgegen - Fritsch selbst trainiert derzeit in Spanien. Von dort schickte der gebürtige Münchner, der mittlerweile mit seiner Familie in Neckargemünd lebt, eine Grußbotschaft an die Kolleginnen und Kollegen der PGA of Germany: "Ich danke den Golflehrerinnen und Golflehrern für ihre unermüdliche Arbeit. Auch ich wurde und werde von Golflehrern wie Ihnen trainiert. Ohne Ihre Leidenschaft und Empathie hätte ich niemals die Begeisterung für dieses Spiel entwickelt und es bis dorthin geschafft, wo ich heute bin", so Fritsch. "Lob auf dem Weg der eigenen Entwicklung tut gut und macht stolz. Besonders stolz macht mich dieses Lob von meinen Kolleginnen und Kollegen. Von Menschen, die sich tagtäglich mit diesem Spiel auseinandersetzen und über eine entsprechende Expertise verfügen; das macht dieses Lob so wertvoll."

Masson besonders stolz

Eine Einschätzung, die auch Caroline Masson teilt, die den PGA Award für die beste Spielerin des Jahres zum bereits fünften Mal nach nach 2010, 2011, 2012 und 2013 erhielt. Vater Stefan Masson nahm den Preis im Namen seiner Tochter entgegen und bestätigte: "Caroline ist auf diese Auszeichnung besonders stolz, weil sie von einer fachkundigen Jury kommt. Dieser Award bekommt einen Ehrenplatz in ihrem Zimmer." Caroline Masson, 27, hatte 2016 mit der Manulife LPGA Classic in Kanada ihr erstes Turnier auf der LPGA Tour gewonnen und außerdem für Deutschland an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teilgenommen.

Als besten Jugendtrainer des Jahres 2016 bat PGA Präsident Stefan Quirmbach schließlich Chris Webers auf die Bühne des Kongress Palais. Der Leistungssportkoordinator des GC zur Vahr in Bremen verjüngte in seinem Club in den letzten Jahren alle Teams, kümmerte sich darum, dass Kinder zwischen sechs und 14 Jahren mit dem Golfsport begannen und leistete Aufbauarbeit mit Weitblick. 2016 folgt dann die große sportliche Ernte. 

"Ich habe mir den besten Beruf ausgesucht"

Die Mädchen seiner AK16 werden Deutscher Meister, die Jungenmannschaft AK16 holt beim Bundesfinale Bronze. Die Landesmeisterschaften gewinnen die Jungen der AK18 ebenso wie die Mädchen der AK18, ebenso wie die Jungen und Mädchen der AK16 und die Mädchen der AK14. Die Schülermannschaft der Schule, mit der er kooperiert, holt den dritten Platz bei Jugend trainiert für Olympia. Und in zahlreichen Einzelwettbewerben setzten sich die Mädchen und Jungen des GC zur Vahr in Bremen auf nationaler und internationaler Ebene durch. "Wenn ich junge talentierte Spieler sehe, die hier wirklich etwas leisten, tagtäglich trainieren und sich verbessern möchten, dann weiß ich, dass ich mir einfach den besten Beruf ausgesucht habe", so Chris Webers, der schließlich seinen eigenen Lehrern dankte: Er selbst war einst von Martin Hasenbein und Oliver Heuler zum PGA Golfprofessional ausgebildet worden. "Beiden habe ich viel zu verdanken, sie haben mich und meine Arbeit geprägt."

Bis in die frühen Morgenstunden feierten die Mitglieder der PGA of Germany im Anschluss an die Award-Verleihung im Festsaal des Kongress Palais der Stadt Kassel, ließen die Besten ihrer Zunft hochleben, gratulierten den neuen Fully Qualified PGA Golfprofessionals, die ihre Abschlusszeugnisse entgegennahmen und ihrer ersten Saison als voll qualifizierte Golflehrer der PGA of Germany entgegen sehen. Um eines Tages vielleicht auch auf einer großen Bühne in einem Festsaal zu stehen, wenn die PGA Awards für die herausragenden Teacher und Player einer Saison verliehen werden. Ausführliche Berichte und viele Bilder zum Festabend gibt’s unter www.pga.de.

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